Wahlen · Rom
Vannacci gründet „Futuro Nazionale“ trotz Mitte-Rechts-Mauer: „Italien den Italienern“ und „Wir sind der Abschaum“
Roberto Vannacci eröffnete die konstituierende Versammlung von „Futuro Nazionale“ in Rom und erklärte „Italien den Italienern“, während er seine Anhänger als „Abschaum“ bezeichnete. Die Führer der Regierungskoalition warfen ihm vor, als linke Fünfte Kolonne zu agieren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Rai news, Il Messaggero und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Bei einer Versammlung in Rom erklärte der frühere General Roberto Vannacci die nationale Identität seiner neuen Partei, nannte seine Anhänger stolz „Abschaum“ und betonte die italienischen Wurzeln.
Tajani von Forza Italia und Lollobrigida von den Brüdern Italiens warfen Vannacci vor, die Regierung durch sein Misstrauensvotum verraten zu haben, während Lega-Vertreter Besorgnis äußerten und Zentristen ihn als Gegensatz abtaten.
Er sagte, jeder könne beitreten, müsse aber die „futuristischen“ Grundsätze vollständig übernehmen und sich der Parteiideologie anpassen, sonst halte er nicht lange.
Er behauptete, Masseneinwanderung koste Deutschland 36–40 Milliarden Euro und Frankreich etwa 20 Milliarden Euro pro Jahr, und sagte, Ausländer untergrüben den italienischen Wohlfahrtsstaat.
Da die Lega an Zustimmung verliert, gab Vizeminister Rixi zu, dass ein Bündnis mit Vannacci bis 2028 interne Probleme bereiten könnte, während andere ihn mit der frühen Fünf-Sterne-Bewegung verglichen.
Der Start in Rom
Roberto Vannacci betrat am 13. Juni die Bühne des Auditorium della Conciliazione, um „Futuro Nazionale“, seine neue politische Partei, zu gründen. Vor vollem Haus präsentierte sich der frühere General als Außenseiter. „Wir sind der Abfall, der Abschaum, und wir sind stolz darauf“, sagte er. „Im Parlament sind wir ein Dutzend Schmutzfinken, hier sind wir Kinder von niemandem, und darauf sind wir stolz.“ Er behauptete, die Partei liege vor ihrer offiziellen Gründung bereits bei 5 Prozent in Umfragen. Die Versammlung begann mit der italienischen Nationalhymne und sollte bis zum folgenden Tag dauern.
Hart nationalistische Botschaft
Vannacci legte ein streng nationalistisches Programm vor, rief immer wieder „Italien den Italienern“ und betonte, sein Projekt sei „italienisch, nicht afrikanisch“. Er sagte, seine Partei sei in Rom und christlicher Tradition verwurzelt und schäme sich des Slogans nicht.
„Wir schämen uns nicht, das zu sagen, und ich bitte euch, es ebenfalls zu sagen: ‚Italien den Italienern‘.“
Offene Türen, aber mit Bedingungen
Gefragt, ob seine Partei Mitglieder der rechtsextremen Gruppe Casapound willkommen heißen würde, antwortete Vannacci, „Futuro Nazionale“ stehe jedem offen, von linken Kollektiven bis zu Anarchisten jeder politischen Couleur. Allerdings betonte er, dass Neulinge die Grundsätze der Partei vollständig übernehmen und sich als „Futuristen“ bekennen müssten – sonst würden sie „so lange halten wie eine Katze auf der Autobahn“. Er forderte zudem, alle illegal besetzten Häuser zu räumen, beginnend mit den am längsten besetzten.
Mitte-Rechts schlägt die Tür zu
Die Reaktion der Regierungskoalition war schnell und feindselig.
„Es tut mir leid, dass sich „Futuro Nazionale“ dafür entschieden hat, als Fünfte Kolonne der Linken zu agieren und das Mitte-Rechts-Lager klar zu verlassen.“
Randnotiz zur Knieschützer-Kontroverse
Vannacci wurde auch auf die Kontroverse angesprochen, die der Fünf-Sterne-Abgeordnete Francesco Silvestri ausgelöst hatte, als er Ministerpräsidentin Giorgia Meloni vorwarf, in Verhandlungen mit ausländischen Führern eher Knieschützer aufgelegt als den Rücken gerade gehalten zu haben. Meloni reagierte wütend und warf Silvestri Sexismus vor. Vannacci sagte, seiner Erfahrung nach hätten Worte viele Nuancen, und er hätte die Bemerkung nicht als sexistisch empfunden, fügte jedoch hinzu, er sei keine Frau und könne daher nicht für sie antworten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itVannacci, muro del centrodestra, Tajani: 'FnV quinta colonna della sinistra' - Notizie
- Rai newsVannacci apre l'assemblea costituente di Futuro Nazionale a Roma e critica il governo
- Rai newsVannacci apre la costituente: "Siamo la feccia, i figli di nessuno e fierissimi di esserlo"
- Il MessaggeroVannacci: "Casapound? Aperti a tutti, ma chi entra in Futuro Nazionale si dichiarerà futurista"
- Roberto Vannacci
- Vorsitzender von Futuro Nazionale, früherer General und EU-Abgeordneter
- Antonio Tajani
- Vorsitzender von Forza Italia, stellvertretender Ministerpräsident
- Giorgia Meloni
- Ministerpräsidentin Italiens
- Francesco Lollobrigida
- Landwirtschaftsminister, Brüder Italiens
- Matteo Salvini
- Vorsitzender der Lega, stellvertretender Ministerpräsident
- Edoardo Rixi
- Lega-Fraktionsvorsitzender, stellvertretender Infrastrukturminister
- Maurizio Lupi
- Vorsitzender von Noi moderati
- Carlo Calenda
- Vorsitzender von Azione
- Francesco Silvestri
- Fünf-Sterne-Abgeordneter, Fraktionsvorsitzender im Auswärtigen Ausschuss
- Orte
- Rom
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