Regierung · Rom
Vannacci bricht auf Sendung mit Salvini und Meloni: 'Ich bin die authentische Rechte, sie haben sich verirrt'
Der frühere General Roberto Vannacci hat in einem Live-Fernsehinterview seinen früheren Verbündeten Matteo Salvini und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni angegriffen und seine neue Partei zum wahren Wortführer der 'authentischen Rechten' erklärt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, Il Fatto Quotidiano, Corriere della Sera und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der frühere General behauptete, Matteo Salvini habe ihn genutzt, um bei der Europawahl 500.000 Stimmen zu gewinnen, während seine neue Partei Futuro Nazionale bereits 100.000 Mitglieder erreicht habe.
Vannacci kritisierte die Lega dafür, in Europa gegen Waffenlieferungen an die Ukraine gestimmt zu haben, während sie in Italien ein Waffendekret unterstützte, und bezeichnete die Partei als 'an abwechselnden Tagen souveränistisch'.
Vannacci sagte, die Ministerpräsidentin gehöre noch zur 'authentischen Rechten', müsse dies aber stärker beweisen, und stellte fest, dass keine der drei wichtigsten Reformen der Regierung umgesetzt worden sei.
Vannacci forderte die Abschiebung illegaler Migranten und die Schaffung weiterer CPR-Abschiebehaftzentren, während er die 'natürliche Familie' gegen LGBTQ+-Rechte verteidigte.
Vannacci bezeichnete seine Parteimitglieder als 'den Ausschuss der anderen' und erklärte, er sei mit seinem 'schmutzigen Dutzend' zufrieden, um die Interessen der Italiener zu vertreten.
Der Bruch mit Salvini
Roberto Vannacci, der frühere italienische General und EU-Abgeordnete, trat in der La7-Sendung 'Otto e mezzo' auf und griff seinen ehemaligen Parteichef Matteo Salvini direkt an. Vannacci, der auf der Liste der Lega ins Europaparlament gewählt wurde, behauptete, das Verhältnis sei genau umgekehrt, wie oft dargestellt.
„Non ho usato Salvini, è lui che ha usato me per prendere 500mila voti.“
Vannaccis Kernkritik an der Lega betrifft deren Inkonsequenz. Er warf der Partei vor, nur an abwechselnden Tagen souveränistisch zu sein, und verwies auf einen spezifischen Widerspruch in der Ukraine-Politik.
„Se vota contro le armi in Ucraina in Europa e invece in Italia vota per il decreto armi, è un problema di coerenza della Lega.“
Kritik an der Regierung Meloni
Der frühere General verschonte auch Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nicht von Kritik, obwohl er gemeinsame Ideen anerkannte. Er argumentierte, die Regierung habe ihre zentralen Versprechen seit Amtsantritt nicht eingelöst.
„Molte delle cose proposte non sono state realizzate.“
Vannacci bezeichnete Melonis Regierung als eine Rechte, die 'die Orientierung verloren' habe, und positionierte sich selbst als den Navigator, der sie wieder auf Kurs bringt.
„È una destra che ha perso la trebisonda; Vannacci è il sestante che fa il punto nave e riporta sulla giusta rotta.“
Definition der 'authentischen Rechten'
Als Moderatorin Lilli Gruber ihn nach seiner politischen Haltung fragte, lehnte Vannacci das Label 'extrem rechts' ab und bevorzugte seine eigene Formulierung.
„Mi definisco di destra autentica, fiera di essere destra e non rinnega nulla della propria identità.“
Zusammenstoß bei Bürgerrechten und Einwanderung
Das Interview war von angespannten Wortwechseln zu gesellschaftlichen Themen geprägt. Vannacci blieb bei seiner Förderung der 'natürlichen Familie' und wies den Vorschlag der Moderatorin zurück, dieses Konzept sei überholt. Zum Thema Homosexualität zitierte er eine Wörterbuchdefinition von 'Normalität' und verpatzte dabei in einem Fauxpas den Namen des Zingarelli-Wörterbuchs. Zur Einwanderung forderte er die Abschiebung illegaler Migranten und die Schaffung weiterer Abschiebehaftzentren, mit der Begründung, dass Einwanderer sehr wenig Steuern zahlten und nicht zum Sozialstaat beitrügen.
Aufbau einer neuen politischen Kraft
Mit Blick auf die konstituierende Versammlung seiner Partei in Rom begrüßte Vannacci die Zusammensetzung seiner Partei aus Abtrünnigen anderer Gruppen.
„I miei colleghi di partito sono i rifiuti degli altri, quello che avanza. A me sta bene, voglio la sporca dozzina.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- FanpageVannacci contro Salvini: "Mi ha usato per prendere 500mila voti, non sono di estrema destra ma di destra autentica
- Il Fatto QuotidianoVannacci: "La Lega fa la sovranista a giorni alterni, io no". Gaffe sul dizionario "Zingaretti" e scintille con Gruber
- Corriere della SeraVannacci sul ring a Otto e mezzo: "Destra estrema? No, autentica. Con me i rifiuti degli altri partiti"
- il Giornale.itCentrodestra, migranti e Lega: Vannacci per la prima volta da Lilli Gruber
- Roberto Vannacci
- Ehemaliger italienischer General, EU-Abgeordneter und Gründer der Partei Futuro Nazionale
- Matteo Salvini
- Vorsitzender der Lega und italienischer Verkehrsminister
- Giorgia Meloni
- Ministerpräsidentin Italiens und Vorsitzende der Partei Fratelli d'Italia
- Lilli Gruber
- Moderatorin der Fernsehsendung 'Otto e mezzo' auf La7
- Marina Berlusconi
- Tochter von Silvio Berlusconi und Vorsitzende von Fininvest, von Vannacci wegen ihres politischen Einflusses kritisiert
- Lina Palmerini
- Journalistin von Il Sole 24 Ore, die an dem Fernsehinterview teilnahm
- Orte
- Rom
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