Wahlen · Washington und Bukarest
Republikaner verlieren bei den Midterms den Kongress, Vance macht den Iran-Krieg verantwortlich, und Trump streitet über Alaska
JD Vance sagte, der Iran-Krieg habe die Republikaner die Midterms gekostet, während Trump forderte, Stimmen für einen Namensvetter in Alaska dem amtierenden republikanischen Senator zuzurechnen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, G4Media.ro und Digi24. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Vance schrieb, der Krieg sei der Grund für die Niederlage der Republikaner gewesen, und nannte vier Prioritäten, darunter die Beendigung des Krieges und die Bekämpfung der Inflation.
Trump forderte, Stimmen für einen Namensvetter namens Dan Sullivan dem Amtsinhaber zuzurechnen, während Mary Peltola bei mehr als 75 Prozent ausgezählter Stimmen mit weniger als einem Punkt führte.
Diesel erreichte 6,32 bis 6,35 Dollar pro Gallone, ein Anstieg um rund 70 Prozent in einem Jahr, und Landwirte zahlten laut amtlichen Daten 2,4 Milliarden Dollar mehr für Kraftstoff.
Die New York Times prognostizierte einen landesweiten Vorsprung der Demokraten bei den Stimmen für das Repräsentantenhaus von etwa 13 Punkten – laut der Zeitung der größte Vorsprung einer Partei bei einer Kongresswahl seit 1976.
- 3.11.Midterm-Wahlen abgehalten, Abstimmung am Dienstag
- 4.11.New York Times prognostiziert den landesweiten Vorsprung der Demokraten bei den Stimmen für das Repräsentantenhaus mit etwa 13 Punkten
- 5.11.Trump veröffentlicht auf Truth Social einen Beitrag über Stimmen für einen Namensvetter Dan Sullivan in Alaska
Vance zeigt auf den Krieg
Die Republikaner verloren bei den Midterm-Wahlen die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat, und Vizepräsident JD Vance bemühte sich rasch, die Botschaft der Partei neu auszurichten. Kurz nach der Niederlage veröffentlichte er einen langen Beitrag in den sozialen Medien, den CNN als Auftakt seines Wahlkampfs um die Präsidentschaftskandidatur 2028 liest. Darin nannte er den Krieg mit dem Iran als Grund für die Niederlage.
„Der Grund für unsere Niederlage ist der Krieg.“
Anschließend nannte Vance vier Prioritäten, um enttäuschte Wähler zurückzugewinnen: den Krieg beenden, sich auf Lebenshaltungskosten und Inflation konzentrieren, Amerika an die erste Stelle setzen und das Verhältnis zu Israel verändern. Zudem schlug er vor, die Einwanderungskontrollen zu verengen und sich auf Unternehmen zu konzentrieren, die illegale Arbeitskräfte beschäftigen. Trump sagte vor Reportern, Vance habe „wahrscheinlich recht“ mit Blick auf die kurzfristigen Auswirkungen des Krieges auf die Benzinpreise.
Ländliche Wähler und der Kraftstoffschock
Die Verluste beschränkten sich nicht auf die Städte. Texas, fast vier Jahrzehnte lang eine republikanische Hochburg, wählte einen demokratischen Senator und einen demokratischen Gouverneur, und in vielen landwirtschaftlich geprägten Counties, in denen Trump 2024 rund 70 Prozent der Stimmen holte, wog die wirtschaftliche Not schwerer als die Parteitreue. Der Krieg mit dem Iran und die Störungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus trieben die Energiepreise nach oben, wobei Diesel 6,32 bis 6,35 Dollar pro Gallone erreichte – ein Anstieg um rund 70 Prozent innerhalb eines Jahres. Aus den in der Berichterstattung zitierten amtlichen Wirtschaftsdaten geht hervor, dass Landwirte 2,4 Milliarden Dollar mehr für den in der Anbausaison benötigten Kraftstoff zahlten, während die Preise für Stickstoffdünger um 40 bis 50 Prozent stiegen. Die von Washington verhängten breiten Zölle lösten Vergeltungsmaßnahmen der Handelspartner aus, insbesondere Chinas, das den Zugang für amerikanische Agrarprodukte einschränkte, und die Exporterlöse überstiegen 15 Milliarden Dollar, während die Großhandelspreise fielen.
Auszählung und das Senatsrennen in Alaska
Die New York Times prognostizierte am frühen Mittwoch einen Vorsprung der Demokraten bei den landesweiten Stimmen für das Repräsentantenhaus von etwa 13 Punkten – ein Wert, der sogar über den republikanischen Vorsprüngen von 1994 und 2010 liegen würde. Wegen der Wahlkreisneuzuschnitte muss dieser Vorsprung nicht in ebenso viele Sitze münden wie in jenen Jahren. Trump forderte die Wähler zudem auf, sich zu verhalten, als stünde er selbst zur Wahl – eine Bitte, die er nach Angaben derselben Zeitung in diesem Herbst 47 Mal äußerte.
Am Donnerstag, dem 5. November, schrieb Trump auf Truth Social, Stimmen für einen Namensvetter, Dan Sullivan, sollten dem amtierenden republikanischen Senator zugerechnet werden; das Rennen würde dann mit einem klaren Sieg Sullivans enden. Nach Auszählung von mehr als 75 Prozent der Stimmen lag die Demokratin Mary Peltola mit weniger als einem Punkt vor Sullivan. Die New York Times berichtete, Peltolas Wahlkampfteam habe die Wählerverzeichnisse von 2025 nach einer Person mit dem Namen des Senators durchsucht, und ein pensionierter Professor in einem Fischerdorf sei nach Gesprächen mit einem demokratischen Berater ins Rennen eingestiegen, wobei das Democratic Senatorial Campaign Committee beteiligt gewesen sei. Peltolas Wahlkampfteam und das Komitee bestritten jede Beteiligung. Nach dem Rangfolgewahlsystem Alaskas wird, wenn im ersten Durchgang kein Kandidat eine Mehrheit erreicht, der Kandidat mit den wenigsten Stimmen ausgeschlossen und die Stimmen der Wähler wandern zu ihrer nächsten Wahl – eine Übertragung, die laut NBC News stattfinden könnte.
Reaktionen in Rumänien
Rumänische Kommentatoren verknüpften das amerikanische Ergebnis mit Europa und Rumänien. Dan Tăpălagă sagte in der Sendung „Analiza momentului“ von G4Media, die Politik Rumäniens werde sich nicht ändern, weil Trump weiterhin die entscheidenden Entscheidungen treffen werde, darunter die Frage, ob US-Truppen in Osteuropa bleiben und ob Rumänien deren Stationierung bezahlt. Er warf der Familie Trump zudem einen schwerwiegenden Interessenkonflikt vor und verwies auf die Firma von Jared Kushner, die nach seinen Worten Milliarden aus dem Nahen Osten angezogen habe, sowie auf Immobilienprojekte der Trump-Familie in Rumänien, Serbien und Albanien.
„Das ist ein offensichtlicher Interessenkonflikt.“
Cristian Pantazi, Mitmoderator der Sendung, beschrieb das Ergebnis so:
„Eine schmerzhafte Niederlage, für die Republikanische Partei sogar eine unerwartete, zwei Jahre nachdem Präsident Donald Trump seine zweite Amtszeit begonnen hat.“
Pantazi argumentierte, MAGA sei zum Synonym für Verlierer geworden, und mehrere europäische Extremistenführer hätten begonnen, sich davon zu distanzieren. Der frühere Ministerpräsident Victor Ponta verspottete die Realitatea-TV-Moderatorin Anca Alexandrescu auf Facebook, nannte sie die „Schwarze Witwe“ und behauptete, sie habe Trump unterstützt sowie rumänische Politiker, die später verloren, darunter Adrian Năstase, Viorica Dăncilă und Călin Georgescu. Ponta sagte voraus, die Chancen von George Simion würden wachsen, da Alexandrescu auch den AUR-Chef unterstützt habe und dieser keine Einbußen erlitten habe.
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Quellen und Kontext
- Ziare.comCNN-Analyse: „Vance wirft Trump unter den Bus, um seine Hoffnung auf die Präsidentschaftswahl 2028 am Leben zu erhalten“Analiză CNN: "Vance îl aruncă pe Trump sub autobuz în încercarea de a-și menține vie speranța pentru prezidențialele din 2028" · Original auf Rumänisch
- Ziare.comUS-Zwischenwahlen. Wie der „Corn Belt“ in traditionell republikanischen Staaten blau wurdeAlegerile de la jumătatea mandatului din SUA. Cum a devenit "Centura Porumbului" albastră, în statele tradițional republicane · Original auf Rumänisch
- G4Media.roDan Tăpălagă analysiert die Auswirkungen der US-Wahlen auf die Beziehung zwischen Rumänien und der Trump-AdministrationDan Tăpălagă analizează efectele alegerilor din SUA asupra relației dintre România și administrația Trump · Original auf Rumänisch
- Digi24Donald Trump will bestimmen, wer der Gewinner der Wahlen in Alaska ist. „Es gibt keine andere faire Lösung“Donald Trump vrea să stabilească cine e câștigătorul alegerilor în Alaska. "Nu există altă soluție echitabilă · Original auf Rumänisch
- JD Vance
- US-Vizepräsident, der in seinem Beitrag nach der Niederlage den Iran-Krieg verantwortlich machte
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Partei bei den Midterms Repräsentantenhaus und Senat verlor
- Dan Sullivan
- Republikanischer Senator aus Alaska, zu dessen Stimmenauszählung Trump sich auf Truth Social äußerte
- Mary Peltola
- Demokratische Kandidatin, die im Senatsrennen in Alaska mit weniger als einem Punkt führt
- Jared Kushner
- Trumps Schwiegersohn, dessen Firma von Tăpălagă wegen Investitionen aus dem Nahen Osten angeführt wurde
- Victor Ponta
- Früherer rumänischer Ministerpräsident und ehemaliger PSD-Chef, der Anca Alexandrescu verspottete
- George Simion
- Chef der AUR-Partei in Rumänien, über dessen Chancen Ponta sprach
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