Das Ministerium kündigte am Freitag, 23. Oktober, die vorübergehende Sperrung aller Strände und Küstenabschnitte in Umm Al Quwain an; die Verbote gelten, bis die technischen Bewertungen abgeschlossen sind.
Satellitenbilder zeigten, dass sich der Teppich bis Mittwoch, 21. Oktober, mehr als 35 km (22 Meilen) vom Tanker entfernt ausgebreitet hatte.
Die Analyse von BBC Verify ergab, dass Position und Abmessungen des Schiffes mit dem Rohöltanker Gem No.2 übereinstimmen, der laut BBC zwischen dem 9. und 10. Oktober beschädigt wurde.
Der Teppich erstreckt sich in Richtung der Inseln Siniyah und Khor Al Beidah, wo Grüne Meeresschildkröten und der vom Aussterben bedrohte Halavi-Gitarrenrochen leben.
Das Ministerium für Klimawandel und Umwelt der VAE teilte mit, sein Überwachungssystem habe einen Ölaustritt aus einem Tanker festgestellt, der Strände in Umm Al Quwain erreicht habe, einem der sieben Emirate, nahe der Straße von Hormus. Am Freitag, 23. Oktober, kündigte das Ministerium die vorübergehende Sperrung aller Strände und Küstenabschnitte des Emirats an und erklärte, die Verbote blieben in Kraft, bis die technischen Teams ihre Bewertungen abgeschlossen hätten. Fischer wurden aufgefordert, die Arbeiten in dem Gebiet zu meiden. Das Medienbüro der Regierung von Sharjah teilte separat mit, der Strand Al Hamriyah in Sharjah sei vorsorglich vorübergehend gesperrt worden; Fischer und Schwimmer wurden aufgefordert, die offiziellen Sicherheitshinweise zu befolgen. Die Behörden meldeten ungewöhnliche Gerüche in Sharjah, Ajman und Umm Al Quwain, die laut Ministerium keine Gefahr für die Gesundheit der Anwohner darstellen. Einsatzkräfte arbeiten daran, den Austritt einzudämmen, betroffene Gebiete abzusperren und Reinigungsarbeiten durchzuführen.
Die BBC berichtete, Satellitenbilder vom Montag, 19. Oktober, hätten den Beginn des Ölteppichs von einem Schiff gezeigt, das in Lage und Abmessungen mit Gem No.2 übereinstimme, einem Rohöltanker. BBC Verify und die Aufklärungsfirma MAIAR prüften Radar-Satellitenbilder, die zeigten, dass sich der Teppich innerhalb von zwei Tagen rasch ausbreitete. Ein deutlich kleineres Leck war am 19. Oktober erstmals an dem Schiff beobachtet worden. Bis Mittwoch, 21. Oktober, hatte sich der Ölteppich laut Satellitenbildern mehr als 35 km (22 Meilen) vom Tanker entfernt ausgebreitet. Die BBC teilte mit, Gem No.2 sei zwischen dem 9. und 10. Oktober beschädigt worden, während einer nach ihrer Darstellung beispiellosen Welle von Angriffen auf Schiffe durch den Iran. BBC Verify erklärte, die Analyse der Schiffsabmessungen und der Position deute auf eine Übereinstimmung mit Gem No.2 hin.
Der Ölteppich erstreckt sich in Richtung der Inseln Siniyah und Khor Al Beidah, eines weltweit anerkannten Key Biodiversity Area mit Korallen, Seegraswiesen und Salzwiesen sowie Grünen Meeresschildkröten und dem vom Aussterben bedrohten Halavi-Gitarrenrochen. Eoghan Darbyshire, Wissenschaftler am Conflict and Environment Observatory, nannte die Nähe zu diesem Gebiet den „besorgniserregendsten Umweltaspekt“. Ölverschmutzungen können Meerestiere unmittelbar töten, etwa indem sie Schildkröten einschließen, das Gefieder von Seevögeln verkleben oder Kiemen von Fischen schädigen. Prof. Steve Widdicombe, Direktor des Sharjah Marine Science Research Centre, warnte, Arten, die länger giftigen Verbindungen aus dem Öl ausgesetzt seien, könnten in ihrer Fortpflanzung beeinträchtigt werden. Forscher betonen, dass die Umweltfolgen sehr unsicher sind – abhängig von Menge und Art des Öls, davon, wie schnell es verdunstet oder abgebaut wird, und davon, wie wirksam die Reinigung ist.
Über den Austritt wird vor dem Hintergrund einer breiteren Angriffswelle auf Schiffe im Golf berichtet; La Libre.be merkte an, dass in den Tagen vor der Bekanntgabe des Austritts zahlreiche Angriffe auf Schiffe in diesen Gewässern gemeldet worden seien. Die BBC berichtet, eine Erklärung der VAE vom Donnerstag, 22. Oktober, habe erklärt, der Vorfall betreffe Strände nahe Umm Al Quwain, während griechische und spanische Medien über die Sperrungsentscheidung für Freitag, 23. Oktober berichten. Die BBC berichtete zudem, verifiziertes Video vom Freitag zeige, wie Öl an Land gespült werde und das Wasser schwarz färbe. Widdicombe sagte BBC Verify, ein Schaden sei unvermeidlich, es sei jedoch zu früh, das Ausmaß zu bewerten.
Das Ministerium erklärte, die Sperrungen blieben bestehen, bis die technischen Teams ihre Bewertungen abgeschlossen und die nötigen Maßnahmen zum Schutz von Sicherheit und Umwelt festgelegt hätten. Reinigungs- und Inspektionsarbeiten entlang der Küste dauern an. Forscher haben das Ausmaß der Schäden noch nicht gemessen; die Nähe des Austritts zum Key Biodiversity Area ist bislang der wichtigste genannte Umweltaspekt. Ein Termin für die Wiedereröffnung wurde nicht genannt.
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Pollar unterstützenKlima · Umm Al Quwain, Sharjah und Ajman
Die VAE haben nach einem Leck an einem Tanker alle Strände und Küstenabschnitte in Umm Al Quwain gesperrt. Satellitenbilder zeigen, dass sich der Ölteppich bis zum 21. Oktober mehr als 35 km vom Tanker entfernt ausgebreitet hatte und sich nun in Richtung der Inselhabitate erstreckt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, Η Ναυτεμπορική, Bloomberg Business und weiteren Medien. Veröffentlicht .