Diplomatie
US-Außenministerium nennt Ratifizierung des türkisch-libyschen Seeabkommens provokativ
Das US-Außenministerium erklärte am Sonntag, 25. Oktober 2026, die angekündigte Ratifizierung des Memorandums zwischen der Türkei und Libyen habe die Spannungen erhöht, und forderte Griechenland und die Türkei auf, ihre Differenzen im bilateralen Dialog beizulegen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von NewsIT, ΣΚΑΪ, in.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Am Sonntag, 25. Oktober 2026, nannte das Außenministerium die Ratifizierungsankündigung provokativ und nicht konstruktiv, nachdem sein Kommentar vom 21. Oktober noch zu Verhandlungen ermuntert hatte.
Das Ministerium forderte Griechenland und die Türkei, die beide als NATO-Verbündete bezeichnet werden, auf, zu allen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen einen bilateralen Dialog zu führen.
Der Greek-American Leadership Council (HALC) schrieb an Außenminister Marco Rubio und bat das Ministerium vor der zweiten Erklärung um eine klare öffentliche Haltung gegen das Memorandum.
- 21.10.Das Außenministerium ermuntert zu Gesprächen über die Seegrenzziehung und verweist auf wirtschaftliche Vorteile
- Zwischen dem 21. und 25. Oktober 2026HALC schreibt an Außenminister Marco Rubio und bittet um eine klare öffentliche Haltung gegen das Memorandum
- 25.10.Das Außenministerium nennt die Ratifizierungsankündigung provokativ und nicht konstruktiv
Von der Ermunterung zur Ablehnung
Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, hatte das Ministerium noch Gespräche über die Seegrenzziehung ermuntert und auf die wirtschaftlichen Vorteile einer Einigung verwiesen. Seine neue Erklärung, die es am Sonntag, 25. Oktober 2026, an Kathimerini gab, geht weiter und missbilligt ausdrücklich die vom Abgeordnetenhaus des östlichen Libyen angekündigte Ratifizierung. Das Ministerium erklärt, die Ankündigung habe die Spannungen in der Region erhöht, seine Haltung in der Frage habe sich nicht geändert, und der Schritt sei nicht konstruktiv. Die Formulierung der zweiten Antwort ist damit schärfer als die der ersten, die sich auf die Vorteile von Verhandlungen konzentriert hatte.
„Die Ankündigung der Ratifizierung des Memorandums zwischen der Türkei und Libyen über die Seegrenzziehung hat die Spannungen in der Region erhöht, ist nicht konstruktiv und ist provokativ.“
Was Washington von den Parteien will
Das Ministerium ermuntert alle Länder, auch die Partner im östlichen Mittelmeer, Seestreitigkeiten durch Verhandlungen in gutem Glauben beizulegen und jedes provokative Verhalten zu vermeiden. Es bezeichnet Griechenland und die Türkei beide als NATO-Verbündete und fordert sie auf, zu allen strittigen Punkten zwischen ihnen einen bilateralen Dialog zu führen. Laut der Erklärung würde eine friedliche Beilegung solcher Streitigkeiten den Weg für kommerzielle Investitionen und Exploration öffnen, die der gesamten Region zugutekämen. Der Aufruf zum Dialog erschien bereits in der Antwort vom 21. Oktober an Kathimerini, doch der neue Text fügt die ausdrückliche Ablehnung der Ratifizierung und den Satz über die Vermeidung provokativen Verhaltens hinzu.
„Griechenland und die Türkei sind beide NATO-Verbündete. Wir ermutigen sie, einen bilateralen Dialog zu führen, um alle Meinungsverschiedenheiten auszuräumen.“
Lobbyarbeit vor der zweiten Erklärung
Zwischen den beiden Erklärungen des Ministeriums schickte der Greek-American Leadership Council (HALC) einen Brief an den US-Außenminister Marco Rubio. Darin bat HALC das Außenministerium, klar und öffentlich gegen das Memorandum zwischen der Türkei und Libyen Stellung zu beziehen. Die zweite Erklärung erging nach diesem Ersuchen, wobei die Quellen nicht sagen, ob sie eine direkte Antwort auf den Brief war. Der neue Text des Ministeriums kommt also, nachdem die Forderung des Rates bereits aktenkundig ist.
Worum es bei dem Streit geht
Das Memorandum ist ein Abkommen zwischen der Türkei und Libyen über die Seegrenzziehung, und die Quellen beschreiben seine Ratifizierung durch das östliche libysche Abgeordnetenhaus als Auslöser für die neue Formulierung. Das Ministerium verknüpft eine Beilegung des Streits mit kommerziellen Investitionen und Exploration, die der weiteren Region zugutekämen. Seine frühere Antwort, die am 21. Oktober an Kathimerini ging, hatte bereits Verhandlungen in gutem Glauben in derselben Frage angemahnt. Weitere Schritte Griechenlands, der Türkei oder Libyens nach der Erklärung beschreiben die Quellen nicht.
Dieser Artikel gehört zu einem Strang
Griechenland und Türkei: Streit im Mittelmeer
Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:
- 25.10US-Außenministerium erklärt, Ratifizierung des Libyen-Abkommens habe Spannungen erhöht, und fordert bilateralen Dialog zwischen Griechenland und der Türkei
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- NewsITAußenministerium: Die Ankündigung der Ratifizierung des türkisch-libyschen Memorandums ist provokativΣτέιτ Ντιπάρτμεντ: Προκλητική η ανακοίνωση της επικύρωσης του τουρκολιβυκού μνημονίου · Original auf Griechisch
- ΣΚΑΪAußenministerium: Die Ratifizierung des türkisch-libyschen Memorandums ist provokativState Department: Η επικύρωση του τουρκολιβυκού μνημονίου είναι προκλητική · Original auf Griechisch
- in.grAußenministerium zum türkisch-libyschen Memorandum: Griechenland und die Türkei sollen ihre Differenzen durch Dialog lösenΣτέιτ Ντιπάρτμεντ για τουρκολυβικό μνημόνιο: Ελλάδα και Τουρκία να λύσουν με διάλογο τις διαφορές τους · Original auf Griechisch
- iefimerida.grAußenministerium: Die Ratifizierung des türkisch-libyschen Memorandums ist nicht konstruktiv und provokativΣτέιτ Ντιπάρτμεντ: Μη εποικοδομητική και προκλητική η επικύρωση του τουρκολιβυκού μνημονίου · Original auf Griechisch
- Marco Rubio
- US-Außenminister und Adressat des HALC-Briefs, der eine klare öffentliche Haltung gegen das Memorandum fordert
- Orte
- Türkei, Griechenland
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen