Konflikte · Luzern
USA und Iran beginnen Friedensgespräche in der Schweiz, während Teheran die Straße von Hormus wegen israelischer Angriffe im Libanon schließt
Vizepräsident JD Vance traf am Bürgenstock Resort nahe Luzern mit iranischen Unterhändlern zusammen, Stunden nachdem die Islamischen Revolutionsgarden die Straße von Hormus für geschlossen erklärt hatten, obwohl das US-Militär angab, dass am Samstag 55 Handelsschiffe die Meerenge passierten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von France 24, The Guardian, AP NEWS und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
US-amerikanische und iranische Delegationen unter der Leitung von JD Vance und Mohammad Bagher Qalibaf trafen sich am Sonntag im Bürgenstock Resort, mit Vermittlern aus Pakistan und Katar.
Die IRGC gab an, die Wasserstraße als Reaktion auf israelische Angriffe im Libanon geschlossen zu haben, und beschuldigte die USA, die Waffenruhe nicht durchzusetzen. Washington sagt, am Samstag hätten 55 Schiffe die Meerenge passiert.
Israelische Angriffe töteten am Samstag zwischen 16 und 20 Menschen im Südlibanon. Hisbollah und Israel setzten den Beschuss fort, wobei Israel sich weigerte, seine Streitkräfte abzuziehen.
Der Präsident sagte, die Durchfahrt bleibe während der 60-tägigen Waffenruhe kostenfrei, drohte jedoch mit einer US-Maut, falls die Verhandlungen scheitern, während Irans Berater Washington vorwarf, die erste Klausel des Abkommens nicht einzuhalten.
Premierminister Shehbaz Sharif und Armeechef Asim Munir sind in der Schweiz, nachdem Unterhändler Mohsin Naqvi Teheran zur Teilnahme überredet hatte; Katar erleichtert ebenfalls die indirekten Verhandlungen.
- 19.06.Ursprünglich für Freitag geplante Gespräche werden auf Wunsch Irans verschoben.
- 20.06.IRGC erklärt Straße von Hormus für geschlossen; israelische Angriffe töten 16-20 im Libanon; USA melden 55 Schiffe auf Durchfahrt.
- 21.06.Vance und Qalibaf beginnen Friedensgespräche im Bürgenstock Resort nahe Luzern.
Der Weg nach Bürgenstock
Die USA und der Iran unterzeichneten am Mittwoch eine Absichtserklärung, die eine 60-tägige Waffenruhe vorsieht, um den fast vier Monate währenden Krieg zu beenden, der mit US-Angriffen Ende Februar und der Tötung von Oberstem Führer Ali Chamenei begann. Die für Freitag geplanten Gespräche wurden nach iranischen Bedenken verschoben und dann für Sonntag im Schweizer Resort mit pakistanischen und katarischen Vermittlern bestätigt. Das Interimsabkommen verpflichtet beide Seiten zu einer Einstellung aller Kampfhandlungen, auch im Libanon, und eröffnet ein Fenster für Verhandlungen über Irans Atomprogramm, Uranvorräte und die Freigabe iranischer Vermögenswerte.
Straße von Hormus als Druckmittel
Am Samstag warnten die IRGC Schiffe davor, sich der Meerenge zu nähern, und verwiesen auf angebliche israelische „Verbrechen“ im Libanon und ein Versäumnis der USA, die Waffenruhe durchzusetzen. Das zentrale Hauptquartier von Khatam al-Anbiya bezeichnete die Schließung als „ersten Schritt“ und kündigte weitere Maßnahmen an, falls die „Aggression“ anhalte. Washington widersprach: Das US-Zentralkommando erklärte, dass am Samstag 55 Handelsschiffe mehr als 17 Millionen Barrel Öl durch die Wasserstraße transportierten. Donald Trump sagte, während und nach der 60-tägigen Waffenruhe werde keine Maut für die Durchfahrt erhoben, drohte jedoch damit, eine US-Abgabe „für erbrachte Dienstleistungen“ zu erheben, falls die Gespräche scheitern.
„Solange die Vereinbarung nur auf dem Papier steht, wird der Energiefluss aus dem Nahen Osten unterbrochen bleiben.“
Fragiler Waffenstillstand im Libanon
Israelische Angriffe töteten am Samstag nach Angaben lokaler Behörden mindestens 16 Menschen im Südlibanon, anderen Berichten zufolge mindestens 20. Israel bezeichnete die Aktionen als Reaktion auf Hisbollah-Angriffe und erklärte, es sei nicht Vertragspartei des US-iranischen Abkommens und weigere sich, seine Streitkräfte aus libanesischem Gebiet abzuziehen. Die Hisbollah erklärte, sie werde Israel keine „Bewegungsfreiheit“ im Libanon gewähren. Die Einstellung der Kämpfe im Libanon ist eine Vorbedingung für die 60-tägigen Gespräche über Irans Atomprogramm.
„Ich glaube, dass wir, wenn alles gut geht, sowohl in der Nuklearfrage als auch beim Waffenstillstand im Libanon vorankommen können.“
Vermittlung und die 60-Tage-Uhr
Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif und Armeechef Feldmarschall Asim Munir trafen in der Schweiz ein, um die technischen Diskussionen zu beaufsichtigen, nachdem Innenminister Mohsin Naqvi nach Teheran gereist war, um den Iran zur Teilnahme zu bewegen. Auch Katar vermittelt. Das 60-Tage-Fenster lässt wenig Spielraum für Verzögerungen, wobei Trump signalisiert, dass ein endgültiges Abkommen Irans Atomkurs eindämmen müsse, während Teheran auf Sanktionserleichterungen und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte besteht. Der amerikanische Analyst Aaron David Miller wies auf den engen Spielraum des Weißen Hauses hin.
„Er hat jetzt nicht viel Spielraum, um zurückzugehen und gegen die Iraner zurückzuschlagen.“
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Quellen und Kontext
- France 24Iran claims Lebanon 'main topic' at peace talks with US
- The GuardianMiddle East live: US-Iran talks to begin in Switzerland as Tehran says it has closed Strait of Hormuz
- France 24US-Iran peace talks to begin, after Tehran closed Strait of Hormuz
- AP NEWSThe Latest: Vance meets Iranian negotiators in Switzerland to work on details of deal
- JD Vance
- US-Vizepräsident, der die amerikanische Delegation bei den Friedensgesprächen in der Schweiz leitet.
- Mohammad Bagher Qalibaf
- Chef-Unterhändler des Iran und Parlamentssprecher bei den Gesprächen.
- Abbas Araghchi
- Iranischer Außenminister und Mitglied des Verhandlungsteams.
- Donald Trump
- US-Präsident, der das Interims-Waffenstillstandsabkommen unterzeichnete und mit Hormus-Maut drohte.
- Masoud Pezeshkian
- Iranischer Präsident, der das Interims-Waffenstillstandsabkommen unterzeichnete.
- Shehbaz Sharif
- Pakistanischer Premierminister, der die US-iranischen Gespräche in der Schweiz vermittelt.
- Asim Munir
- Pakistanischer Armeechef in der Schweiz zur Überwachung der Vermittlung.
- Mohsin Naqvi
- Pakistanischer Innenminister, der nach Teheran entsandt wurde, um Irans Teilnahme zu sichern.
- Mohammad Mokhber
- Berater des Obersten Führers des Iran, der den USA vorwarf, die Waffenruhe nicht umzusetzen.
- Ayatollah Mojtaba Khamenei
- Oberster Führer des Iran, dessen Berater sich zur Umsetzung des Abkommens äußerte.
- Aaron David Miller
- Experte für US-israelische Beziehungen, der zu Trumps begrenztem Handlungsspielraum Stellung nahm.
- Jared Kushner
- Mitglied des US-Verhandlungsteams unter der Leitung von Vizepräsident Vance.
- Steve Witkoff
- Mitglied des US-Verhandlungsteams unter der Leitung von Vizepräsident Vance.
- Orte
- Luzern
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