
Trump schickt Witkoff in die Schweiz für Iran-Atomgespräche nach Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah
Der Gesandte des Weißen Hauses, Steve Witkoff, ist auf dem Weg in die Schweiz zur ersten Runde neuer Verhandlungen mit dem Iran über ein Atomabkommen, nachdem die für Freitag geplanten Gespräche wegen Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon verschoben worden waren.
Der diplomatische Vorstoß
Der Gesandte des Weißen Hauses, Steve Witkoff, reist in die Schweiz zu dem, was die erste Gesprächsrunde zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran über ein mögliches Atomabkommen sein soll, wie Axios am Donnerstag berichtete. Der Schwiegersohn und Berater von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, befindet sich bereits im Land. Der katarische Premierminister Mohammed Bin Abdul Rahman al-Thani, ein wichtiger Vermittler zwischen Washington und Teheran, traf am Freitag zuvor im Bürgenstock-Resort ein.
Die Unterbrechung durch den Libanon
Die Gespräche sollten ursprünglich am Freitag beginnen, wurden aber wegen erneuter Zusammenstöße zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon verschoben. Vizepräsident JD Vance, der die amerikanische Delegation anführen sollte, verschob seine Reise in letzter Minute am Donnerstagabend. Stunden später einigten sich Israel und die Hisbollah auf eine Erneuerung der Waffenruhe, was den Weg für die Fortsetzung der Verhandlungen ebnete.
- Vizepräsident Vance verschiebt geplante Reise in die Schweiz
- Gespräche wegen Kämpfen zwischen Israel und Hisbollah verschoben
- Israel und Hisbollah einigen sich auf Erneuerung der Waffenruhe
- Trump postet in sozialen Medien zur Verteidigung der Iran-Gespräche
- Witkoff reist in die Schweiz; Kushner und katarischer Premierminister bereits vor Ort
Trumps Sichtweise
Angesichts der Kritik einiger republikanischer Kongressabgeordneter, die befürchten, er habe zu viel nachgegeben, um einen unpopulären Krieg vor den Zwischenwahlen im November zu beenden, verteidigte Trump die Gespräche in den sozialen Medien.
Der Krieg hat den Iran geschwächt! Wir haben uns nicht aus Verzweiflung getroffen, der Iran hat das getan. Sie sind ERLEDIGT! Wir werden die 60 Tage durchspielen. Sie bekommen kein Geld, keinen Cent!
Was als Nächstes kommt
Es bleibt unklar, ob ein neuer Termin für die Gespräche festgelegt wurde oder ob Vizepräsident Vance an diesem Wochenende in die Schweiz reisen wird. Das diplomatische Hin und Her hat die Energiepreise in die Höhe getrieben und Ängste vor größeren wirtschaftlichen Störungen geschürt.


