BerichtIsrael bombardiert Hisbollah-Ziele in Beirut

Konflikte · Luzern

USA und Iran beginnen Friedensgespräche in der Schweiz, während Teheran die Straße von Hormus wegen israelischer Angriffe im Libanon schließt

Vizepräsident JD Vance traf am Bürgenstock Resort nahe Luzern mit iranischen Unterhändlern zusammen, Stunden nachdem die Islamischen Revolutionsgarden die Straße von Hormus für geschlossen erklärt hatten, obwohl das US-Militär angab, dass am Samstag 55 Handelsschiffe die Meerenge passierten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von France 24, The Guardian, AP NEWS und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Luzern · Schweiz
Wie es dazu kam
  1. 19.06.Ursprünglich für Freitag geplante Gespräche werden auf Wunsch Irans verschoben.
  2. 20.06.IRGC erklärt Straße von Hormus für geschlossen; israelische Angriffe töten 16-20 im Libanon; USA melden 55 Schiffe auf Durchfahrt.
  3. 21.06.Vance und Qalibaf beginnen Friedensgespräche im Bürgenstock Resort nahe Luzern.

Der Weg nach Bürgenstock

Die USA und der Iran unterzeichneten am Mittwoch eine Absichtserklärung, die eine 60-tägige Waffenruhe vorsieht, um den fast vier Monate währenden Krieg zu beenden, der mit US-Angriffen Ende Februar und der Tötung von Oberstem Führer Ali Chamenei begann. Die für Freitag geplanten Gespräche wurden nach iranischen Bedenken verschoben und dann für Sonntag im Schweizer Resort mit pakistanischen und katarischen Vermittlern bestätigt. Das Interimsabkommen verpflichtet beide Seiten zu einer Einstellung aller Kampfhandlungen, auch im Libanon, und eröffnet ein Fenster für Verhandlungen über Irans Atomprogramm, Uranvorräte und die Freigabe iranischer Vermögenswerte.

Straße von Hormus als Druckmittel

Am Samstag warnten die IRGC Schiffe davor, sich der Meerenge zu nähern, und verwiesen auf angebliche israelische „Verbrechen“ im Libanon und ein Versäumnis der USA, die Waffenruhe durchzusetzen. Das zentrale Hauptquartier von Khatam al-Anbiya bezeichnete die Schließung als „ersten Schritt“ und kündigte weitere Maßnahmen an, falls die „Aggression“ anhalte. Washington widersprach: Das US-Zentralkommando erklärte, dass am Samstag 55 Handelsschiffe mehr als 17 Millionen Barrel Öl durch die Wasserstraße transportierten. Donald Trump sagte, während und nach der 60-tägigen Waffenruhe werde keine Maut für die Durchfahrt erhoben, drohte jedoch damit, eine US-Abgabe „für erbrachte Dienstleistungen“ zu erheben, falls die Gespräche scheitern.

„Solange die Vereinbarung nur auf dem Papier steht, wird der Energiefluss aus dem Nahen Osten unterbrochen bleiben.“

Mohammad Mokhber, Berater des Obersten Führers des Iran

Fragiler Waffenstillstand im Libanon

Israelische Angriffe töteten am Samstag nach Angaben lokaler Behörden mindestens 16 Menschen im Südlibanon, anderen Berichten zufolge mindestens 20. Israel bezeichnete die Aktionen als Reaktion auf Hisbollah-Angriffe und erklärte, es sei nicht Vertragspartei des US-iranischen Abkommens und weigere sich, seine Streitkräfte aus libanesischem Gebiet abzuziehen. Die Hisbollah erklärte, sie werde Israel keine „Bewegungsfreiheit“ im Libanon gewähren. Die Einstellung der Kämpfe im Libanon ist eine Vorbedingung für die 60-tägigen Gespräche über Irans Atomprogramm.

„Ich glaube, dass wir, wenn alles gut geht, sowohl in der Nuklearfrage als auch beim Waffenstillstand im Libanon vorankommen können.“

JD Vance, US-Vizepräsident

Vermittlung und die 60-Tage-Uhr

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif und Armeechef Feldmarschall Asim Munir trafen in der Schweiz ein, um die technischen Diskussionen zu beaufsichtigen, nachdem Innenminister Mohsin Naqvi nach Teheran gereist war, um den Iran zur Teilnahme zu bewegen. Auch Katar vermittelt. Das 60-Tage-Fenster lässt wenig Spielraum für Verzögerungen, wobei Trump signalisiert, dass ein endgültiges Abkommen Irans Atomkurs eindämmen müsse, während Teheran auf Sanktionserleichterungen und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte besteht. Der amerikanische Analyst Aaron David Miller wies auf den engen Spielraum des Weißen Hauses hin.

„Er hat jetzt nicht viel Spielraum, um zurückzugehen und gegen die Iraner zurückzuschlagen.“

Aaron David Miller, Experte für US-israelische Beziehungen

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Orte
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