Konflikte · New York und Washington, D.C.
25 US-Bundesstaaten verklagen Regierung, um Trumps neue 10–12,5 %-Zölle auf 60 Handelspartner zu blockieren – Zwangsarbeitsrechtfertigung als Vorwand bezeichnet
Die am Montag beim Court of International Trade in New York eingereichte Klage argumentiert, dass die Regierung Zwangsarbeitsbedenken als Deckmantel nutzt, um bereits vom Obersten Gerichtshof aufgehobene Zölle wieder einzuführen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Berliner Zeitung, tagesschau.de, N-tv und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Von Demokraten geführte Bundesstaaten, darunter New York, Kalifornien und Oregon, verklagten die Trump-Administration am Montag, dem 3. August 2026, vor dem Court of International Trade in New York; Kentucky und Pennsylvania schlossen sich über ihre Gouverneure an, nicht über ihre Generalstaatsanwälte.
Die Zölle traten am 24. Juli in Kraft und decken 99 % der US-Importe ab, mit 10 % für die EU und Taiwan sowie 12,5 % für die Schweiz, Japan und Südkorea.
Die Regierung beruft sich auf Section 301 des Trade Act von 1974, aber die Bundesstaaten argumentieren, Zwangsarbeit sei ein Vorwand und die Untersuchung habe ursprünglich kein Wort darüber verloren.
Der Oberste Gerichtshof hob die auf IEEPA basierenden Zölle im Februar 2026 auf, und der Court of International Trade entschied am 7. Mai 2026, dass die Section 122-Zuschläge rechtswidrig seien; diese Entscheidung wurde bis zur Berufung ausgesetzt.
Oregons Generalstaatsanwalt Dan Rayfield und Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta sagten, die Zölle erhöhten die Kosten für Kleidung, Elektronik und andere Alltagsgegenstände für amerikanische Familien.
- 7.05.Court of International Trade erklärt Section 122-Zuschläge für rechtswidrig; Entscheidung bis zur Berufung ausgesetzt.
- 24.07.Vorübergehende Zölle laufen aus; neue 10–12,5 %-Section-301-Zölle auf 60 Volkswirtschaften treten in Kraft.
- 3.08.25 Bundesstaaten reichen Oregon gegen Trump ein, um die neuen Zölle zu blockieren.
Die Klage
Fünfundzwanzig von Demokraten geführte US-Bundesstaaten haben am Montag eine gemeinsame Klage gegen die neuesten Zölle der Trump-Administration eingereicht und fordern den US Court of International Trade in New York auf, die Zölle von 10 % und 12,5 % auf Waren aus 60 Handelspartnern für ungültig zu erklären. Zu den Klägern gehören New York, Kalifornien, Arizona, Colorado, Connecticut, Delaware, Hawaii, Illinois, Kentucky, Massachusetts, Maryland, Maine, Michigan, Minnesota, Nevada, New Jersey, New Mexico, North Carolina, Oregon, Pennsylvania, Rhode Island, Virginia, Vermont, Washington und Wisconsin. Dreiundzwanzig von ihnen schlossen sich über ihre Generalstaatsanwälte an; Kentucky und Pennsylvania schlossen sich über ihre Gouverneure an. Der Fall ist als State of Oregon et al. gegen Trump et al. aktenkundig.
Die Beschwerde wirft der Regierung vor, Zwangsarbeit als Vorwand zu nutzen, um ein illegales Zollsystem fortzusetzen. Die Bundesstaaten argumentieren, dass die Untersuchung, die zu den Zöllen führte, bei ihrer Ankündigung kein Wort über Zwangsarbeit verlor und dass der US-Handelsbeauftragte sie stattdessen als Möglichkeit darstellte, die Kontinuität von Zöllen zu gewährleisten, die die Gerichte bereits für ungültig erklärt hatten.
Kathy Jennings, Generalstaatsanwältin von Delaware, deren Büro den Bericht der Koalition über die Einreichung veröffentlichte, fasste den Fall der Bundesstaaten wie folgt zusammen.
„Trump hat klargestellt, dass er vor nichts zurückschrecken wird, um seine Agenda mit diesen illegalen Zöllen durchzusetzen, egal wie fadenscheinig die gesetzgeberische Verpackung ist oder wie viele amerikanische Familien unter ihrer kollektiven Last erdrückt werden.“
Was die Zölle abdecken
Die Zölle traten am 24. Juli in Kraft, am selben Tag, an dem ein früherer weltweiter 10%-Zoll auslief. Sie gelten für Importe aus Volkswirtschaften, die zusammen 99 % der US-Importe ausmachen, darunter China, die Europäische Union, Japan, Südkorea, Taiwan und die Schweiz. Der Satz beträgt 10 % für die EU und Taiwan, während die Schweiz, Japan und Südkorea nach Anrechnung bestehender Meistbegünstigungszölle mit 12,5 % konfrontiert sind. Produkte, die bereits anderen Zöllen unterliegen, wie Stahl und Aluminium, sind ausgenommen.
Das Weiße Haus stützte die Zölle auf Section 301 des Trade Act von 1974, dieselbe Rechtsgrundlage, die Trump in seiner ersten Amtszeit für China-spezifische Zölle verwendete, die gerichtliche Anfechtungen überstanden. Die Regierung sagt, die betroffenen Länder verböten nicht ausreichend die Einfuhr von Waren, die mit Zwangsarbeit hergestellt wurden.
„Das Versäumnis eines ausländischen Landes, ein Verbot der Einfuhr von mit Zwangsarbeit hergestellten Waren zu erlassen und wirksam durchzusetzen, ist unzumutbar und belastet den US-Handel, einschließlich der amerikanischen Arbeiter, und muss angegangen werden.“
Ein dritter Versuch einer Zollmauer
Die neuen Zölle sind der dritte Versuch der Regierung, ein globales Zollregime aufzubauen. Der Oberste Gerichtshof entschied am 20. Februar, dass die meisten von Trumps ursprünglichen Zöllen, die unter dem International Emergency Economic Powers Act von 1977 verhängt wurden, rechtswidrig waren. Die Regierung wurde angewiesen, Milliarden von Dollar an betroffene Unternehmen zurückzuzahlen. Vorübergehende 10%-Zölle folgten am 24. Februar unter Section 122 des Trade Act, einer noch nie zuvor verwendeten Bestimmung, die einen solchen Zuschlag auf 150 Tage begrenzt. Der Court of International Trade entschied am 7. Mai, dass auch diese Zuschläge rechtswidrig waren. Diese Entscheidung wurde bis zur Berufung ausgesetzt, und die vorübergehenden Zölle liefen am 24. Juli aus.
Die Bundesstaaten behaupten, dass die aktuellen Zölle dieselben Mängel aufweisen. Die Beschwerde hebt hervor, dass es keinen Mechanismus gibt, mit dem die betroffenen Länder die Zölle aufheben lassen können, wenn sie die in der Untersuchung genannten Zwangsarbeitspraktiken bekämpfen, was die Kläger als Verstoß gegen das Gesetz ansehen. Sie stellt auch fest, dass die Zölle trotz stark unterschiedlicher Bedingungen in den 60 Volkswirtschaften nahezu einheitlich festgesetzt wurden.
Reaktionen aus den Bundesstaaten
Staatsbeamte stellten die Klage als Verteidigung der Haushaltsbudgets dar. Der Generalstaatsanwalt von Oregon, Dan Rayfield, sagte, die Zölle trieben die Kosten für berufstätige Familien in die Höhe und machten Alltagsgegenstände wie Kleidung und Elektronik teurer. Der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta nannte die Abgaben eine Steuer für Amerikaner.
„Zölle sind Steuern. Und das amerikanische Volk kann und sollte die zusätzlichen Kosten nicht tragen, die aus der gescheiterten und illegalen Wirtschaftspolitik des Präsidenten resultieren.“
Die Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, sagte, die Regierung versuche, Familien und Unternehmen mit einer neuen Runde von Zöllen zu belasten, nachdem sie vor dem Obersten Gerichtshof verloren hatte. Die Klage folgt auf ähnliche rechtliche Anfechtungen, die von kleineren US-Unternehmen am Tag des Inkrafttretens der Zölle eingereicht wurden.
Was als Nächstes passiert
Der Fall liegt nun beim Court of International Trade. Sollte das Gericht die Zölle aufheben, wäre dies die dritte gerichtliche Niederlage für Trumps Zollagenda, die seit Januar 2025 ein zentraler Pfeiler seiner zweiten Amtszeit ist. Die Schweiz erklärte unterdessen, sie habe den neuen Satz zur Kenntnis genommen, wies die Zwangsarbeitsvorwürfe jedoch entschieden zurück und setze sich weiterhin für ein verbindliches Abkommen mit den Vereinigten Staaten ein.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, dessen Regierung die neuen Zölle verhängte.
- Letitia James
- Generalstaatsanwältin von New York, die erklärte, die Regierung versuche, Familien und Unternehmen illegal zu belasten.
- Dan Rayfield
- Generalstaatsanwalt von Oregon, der sagte, die Zölle trieben die Kosten für arbeitende Familien in die Höhe.
- Rob Bonta
- Generalstaatsanwalt von Kalifornien, der die Zölle als Steuer für Amerikaner bezeichnete.
- Kathy Jennings
- Generalstaatsanwältin von Delaware, die sagte, der USTR sei zu einem vorherbestimmten Schluss gekommen, Zölle zu verhängen.
- Jamieson Greer
- US-Handelsbeauftragter, der die Untersuchung leitete, die den neuen Zöllen zugrunde liegt.
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