Konflikte · Washington, West Palm Beach und Teheran

USA bieten 20 Millionen Dollar für Informationen über Irans Atomprogramm

Das US-Zentralkommando hat jedem, der Informationen über Irans Atomarbeit liefert, bis zu 20 Millionen Dollar und eine mögliche Umsiedlung in Aussicht gestellt, während die von Katar vermittelten Gespräche zur Beendigung des Krieges weiterlaufen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTBF, HotNews.ro, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, West Palm Beach, Teheran, Doha · Vereinigte Staaten, Iran, Katar
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Pezeshkian sagt, Iran suche weiterhin eine Lösung im Dialog
  2. 6.11.Centcom kündigt bis zu 20 Millionen Dollar Belohnung für Informationen über das Atomprogramm an
  3. 6.11.Trump sagt in West Palm Beach, die US-Aktion habe Iran am Erwerb von Atomwaffen gehindert

Die Belohnung

Das US Central Command (Centcom) gab am 6. November bekannt, dass das vom Außenministerium betriebene Programm „Rewards for Justice“ bis zu 20 Millionen Dollar plus eine mögliche Umsiedlung an jeden zahlt, der Informationen über Irans Atomprogramm liefert. In einem Beitrag auf X fragte Centcom nach Details zu den Atomanlagen des Landes, deren Ausrüstung und dem zugehörigen Personal, einschließlich Mitgliedern der Wissenschaftsgemeinschaft, sowie nach der Verlagerung all dieser Elemente. Das Programm besteht seit 1984 und zahlt für Informationen, die amerikanisches Leben und amerikanische Interessen schützen. Das Außenministerium erklärte, Irans mangelnde Einhaltung seiner IAEA-Sicherungsverpflichtungen habe die Behörde ohne „kontinuierliche Kenntnis“ (continuity of knowledge) über Irans Produktion und Bestände wichtiger Komponenten wie Zentrifugen gelassen. Das Ministerium machte keine Angaben dazu, welche Informationen für die Höchstprämie qualifizieren.

Trumps Darstellung des Krieges

Der Krieg begann im Februar mit US- und israelischen Angriffen, und Donald Trump hat wiederholt erklärt, er werde nicht zulassen, dass Iran eine Atomwaffe erwirbt. Am Abend des 6. November sagte er in West Palm Beach im US-Bundesstaat Florida, die US-Militäraktion habe Teheran davon abgehalten, Atomwaffen zu erlangen. In der Nacht vom 6. auf den 7. November sagte er zu Reportern, die US-Streitkräfte hätten Irans Atomfähigkeiten neutralisiert, und fügte hinzu, ein oder zwei weitere Standorte bedürften noch der Aufmerksamkeit. Anfang der Woche ab dem 2. November hatte er den Pickaxe Mountain unter den verbleibenden Zielen genannt. Er argumentierte zudem, die Existenz Israels hänge von den Angriffen ab.

„Hätten wir Iran nicht angegriffen, gäbe es Israel heute nicht.“

Donald Trump, US-Präsident

Trump fügte hinzu, ein atomar bewaffneter Iran hätte seine Waffen eingesetzt und den Nahen Osten verwüstet. Das Weiße Haus erklärte nach Angriffen auf mehrere iranische Anlagen im Sommer 2025, diese seien zerstört worden, und die DPA berichtete später, einige Experten hielten es für möglich, dass Iran einen Teil seines Nuklearmaterials vorher in Sicherheit gebracht habe.

Pickaxe Mountain und die verbleibenden Ziele

Der Berg Kolang, im Englischen als Pickaxe Mountain bekannt, steht im Verdacht des US-Geheimdienstes, einen unterirdischen Atomkomplex zu beherbergen. Teheran bestreitet, dass es sich um eine Atomanlage handelt, und hat stets zurückgewiesen, eine Atombombe anzustreben, und pocht auf sein Recht auf zivile Kernenergie. Jüngste US-Angriffe trafen die Insel Qeshm in der Straße von Hormus. Das Außenministerium verwies in seiner Erklärung zu der Belohnung auf IAEA-Daten aus dem Jahr 2025, wonach Iran Uran auf 60 Prozent Reinheit anreichert – ein Wert, den US-Behörden als nahe an dem bezeichnen, was Waffen erfordern. In derselben Berichterstattung zitierte Experten schätzten, dass Irans Bestand bei weiterer Anreicherung für mehrere Waffen reichen könnte.

Gespräche und der weitere Krieg

Die von Katar vermittelten Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts dauern trotz der Angriffe auf Qeshm an, und die Vermittler arbeiten daran, eine Wiederaufnahme der Kämpfe zu verhindern. Trump sagte, Irans Wirtschaft und Militär seien in acht Monaten Krieg schwer beschädigt worden. Er sagte auch, Teheran wolle ein Abkommen.

„Wir verhandeln jetzt mit ihnen. Sie wollen unbedingt ein Abkommen.“

Donald Trump, US-Präsident

Irans Präsident Masoud Pezeshkian sagte am 3. November, seine Regierung versuche weiterhin, die Krise im Dialog zu lösen. Trump hatte zuvor gesagt, er müsse sich noch mit ein oder zwei Zielen befassen, darunter eines im Zentrum Irans.

Die CIA-Parallele

Centcoms öffentlicher Aufruf an Insider folgt einem Ansatz, den die CIA bereits Anfang 2026 genutzt hatte, als sie versuchte, Offiziere der chinesischen Armee anzuwerben. Peking erklärte damals, es werde alle notwendigen Maßnahmen gegen ausländische Spionageversuche ergreifen. Centcoms Gesuch greift damit eine Taktik auf, die eine US-Geheimdienstbehörde zuvor gegen ein rivalisierendes Militär versucht hatte. Die iranische Regierung bestreitet weiterhin, Atomwaffen anzustreben.

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