StrangDer Nahe Osten nach Gaza

Konflikte · Washington, Teheran und New York

USA warnen Golfstaaten vor neuen Angriffen auf den Iran nach den Midterms

Das „Wall Street Journal“ berichtet, die USA hätten mehrere Golfstaaten aufgefordert, sich auf eine kurze, intensive Kampagne gegen den Iran nach den Midterms am 3. November vorzubereiten. Die Golfstaaten arbeiten unterdessen an einem mehrteiligen Abkommen, das eine Rückkehr zum Krieg verhindern soll.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, Digi24, de Volkskrant und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Teheran, New York · Vereinigte Staaten, Iran
Wie es dazu kam
  1. 27.10.Mohsen Rezaei trifft den Huthi-Botschafter im Iran in Teheran
  2. 3.11.US-Midterm-Wahlen, nach denen die Kampagne beginnen soll
  3. November 2026Etwa 20 weitere US-Kriegsschiffe sollen im Nahen Osten operieren

Warnungen an die Golfstaaten

Das „Wall Street Journal“ berichtet unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen, Washington habe mehrere Golfstaaten aufgefordert, sich auf eine kurze, aber intensive Militärkampagne gegen den Iran vorzubereiten. Die Kampagne soll nach den US-Midterms am 3. November beginnen. Die Warnungen ergingen über diplomatische und militärische Kanäle. Die Zeitung wertet sie als ein weiteres Zeichen dafür, dass die Vereinigten Staaten und Israel eine neue Runde schwerer Angriffe vorbereiten, um Teheran zu schwächen und an den Verhandlungstisch zurückzudrängen. Das Verteidigungsministerium erklärte, seine Aufgabe sei es, dem Präsidenten solche Optionen zur Verfügung zu stellen. Das Weiße Haus teilte mit, es äußere sich nicht zu sensiblen militärischen Plänen, ob sie nun existierten oder nicht, und Präsident Donald Trump halte alle Optionen offen, damit der Iran niemals eine Atomwaffe erlange.

Kräfte werden in Stellung gebracht

Nach Flugverfolgungsdaten und zwei vom „Wall Street Journal“ zitierten Beamten entsendet die US-Armee ein zusätzliches Patriot-Luftabwehrsystem aus Texas nach Israel, um die Raketenabwehr zu verstärken. Amerikanische Einheiten wurden zudem von Stützpunkten im Nahen Osten abgezogen, die als besonders anfällig für iranische Drohnen- und Raketenangriffe gelten. Die Munitionsbestände in der Region werden aufgefüllt, Bomber und Kampfjets bereiten sich auf mögliche Angriffe vor. Eine weitere Flugzeugträgerkampfgruppe und eine Marine-Expeditionseinheit stehen bereit, sich im November 2026 etwa 20 weiteren Kriegsschiffen anzuschließen, die im Nahen Osten operieren sollen, wobei einige Einheiten möglicherweise ausgetauscht werden.

Trump wägt Angriff oder Abkommen ab

Präsident Donald Trump hat nach Angaben der Zeitung noch keine endgültige Entscheidung getroffen, doch ihm nahestehende Personen sagen, er neige zu einem großen Angriff nach der Wahl. Ein solcher Angriff könnte die Infrastruktur und die Atomanlagen des Iran zum Ziel haben. Die Alternative ist eine ausgehandelte Vereinbarung. Regionale Vermittler haben ihre Bemühungen fortgesetzt, bislang aber keine Ergebnisse erzielt. Bei einer Kundgebung in der Woche des 19. Oktober sagte Trump, die USA könnten eine weitere Kampagne wie „Epic Fury“ führen – die Bombardierungskampagne der USA und Israels im Frühjahr –, oder der Iran könne zu einem Abkommen kommen.

Ein mehrteiliger Golf-Plan

Die Golfstaaten erarbeiten ein Friedensabkommen mit mehreren Bestandteilen, das eine aus ihrer Sicht katastrophale Rückkehr zum Krieg verhindern soll. Dem Plan zufolge würde die Straße von Hormus innerhalb von vier Tagen nach Aufhebung der Sanktionen gegen Teheran wieder geöffnet, und bedeutende Huthi-Kräfte würden sich aus dem Jemen zurückziehen. Washington ist über die Verhandlungen informiert, besteht aber auf weiteren Zugeständnissen des Iran. Die europäischen Mächte erklären, Mindestbedingung sei die Rückkehr von UN-Waffeninspektoren in den Iran, einschließlich des Zugangs zu den bombardierten Atomanlagen. Der Iran hat dies bislang abgelehnt und erklärt, er sei nur zu grundsätzlichen Gesprächen über sein Atomprogramm bereit. Ali Bagheri, stellvertretender Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats, sagte, Teheran könne den Abstand zwischen Sanktionserleichterungen und der Öffnung der Meerenge von sieben auf vier Tage verkürzen. Der britische Außenminister Ed Miliband drängte die iranischen Behörden bei einem Treffen in New York mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi, die Inspektoren zu akzeptieren.

Die Jemen-Spur

Der Iran beginnt, eine vermittelnde Rolle in dem parallelen Konflikt im Jemen anzuerkennen. Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, traf am Dienstag, dem 27. Oktober, Ibrahim al-Dulaimi, den Huthi-Botschafter im Iran. Die Jemen-Spur läuft parallel zu den Gesprächen über Hormus, und der Rückzug der Huthi-Kräfte ist einer der Bestandteile des Golf-Entwurfs. Der nächste feste Termin in der Berichterstattung ist die Midterm-Wahl am 3. November.

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  1. 28.10WSJ berichtet, USA hätten Golfstaaten aufgefordert, sich auf kurze, intensive Iran-Angriffe nach dem 3. November vorzubereiten
  2. 28.10Pentagon schätzt US-Kriegskosten im Iran bis 16. Oktober auf 47,1 Milliarden Dollar

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