Sicherheit · Paris
Anwohner der Pariser Rue Beaurepaire versuchten, Randalierer zu stoppen – französische Unternehmen bilanzieren die Schäden der Unruhen vom 17. Oktober
Während der Unruhen vom 17. Oktober in Paris wurden die Rue Beaurepaire von Brandstiftung und Plünderungen heimgesucht; die französische Industrie- und Handelskammer zählt landesweit rund 2.500 betroffene Unternehmen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The New York Times und Bloomberg Business. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Brandstiftung, Plünderungen und Zerstörung überrollten die Rue Beaurepaire, wo eine 68-jährige Anwohnerin, die dort seit 40 Jahren lebt, fünf Tage wartete, bevor sie zum Einkaufen hinausging.
Die Regierung räumte Versäumnisse bei Sicherheit und Nachrichtendiensten ein und machte linksextreme Aufständische sowie opportunistische Kriminelle für die Gewalt vom 17. Oktober verantwortlich.
Die französische Industrie- und Handelskammer zählt rund 2.500 betroffene Unternehmen, 47 Prozent davon schwer beschädigt, darunter etwa 480 in der Region Paris.
Schäden in der Rue Beaurepaire
Brandstiftung, Plünderungen und Zerstörung haben die Rue Beaurepaire, eine Straße in Paris, während der Unruhen vom 17. Oktober überrollt. Einige Anwohner flehten die Randalierer an, aufzuhören, andere versteckten sich aus Angst. Inzwischen sind Glasscherben, Metallteile und weggeworfene Lebensmittel zusammengefegt, der Rauch der Brände und das Tränengas haben sich verzogen, und Bretter aus Holz ersetzen die zerschlagenen Fenster.
Der Bericht einer Anwohnerin
Eine 68-jährige Anwohnerin, die seit 40 Jahren in der Straße lebt, wartete fünf Tage, bevor sie sich in der Lage fühlte, ihre Wohnung zum Einkaufen zu verlassen. Junge maskierte Männer drangen in das Foyer ihres Hauses ein, rissen die Gegensprechanlage heraus und hämmerten gegen das Glas einer zweiten Tür. Das Glas bekam Risse, hielt aber stand – und sie sagt, sie zittere bei dem Gedanken, was geschehen wäre, hätte es nachgegeben. Das Wort Protest lehnt sie für das ab, was sich in ihrer Straße abspielte, und nennt es eine Revolte.
Die Unruhen vom 17. Oktober
Große, friedliche Demonstrationen in ganz Frankreich wurden am 17. Oktober von Ausschreitungen, Angriffen auf Regierungsgebäude und Plünderungen überlagert. Die Regierung räumte Versäumnisse bei Sicherheit und Nachrichtendiensten ein und machte sowohl linksextreme Aufständische als auch opportunistische Kriminelle für die Gewalt verantwortlich. Bloomberg Business hat zudem Porträts der Demonstranten veröffentlicht und fragt, wer sie sind und was sie wollen. Eine Demonstrantin packte vor dem Verlassen ihres Hauses Erste-Hilfe-Material ein und beschriftete sich mit weißem Klebeband als Krankenschwester.
Schäden für die Unternehmen
Die französische Industrie- und Handelskammer beziffert die Bilanz auf rund 2.500 betroffene Unternehmen in ganz Frankreich, von denen 47 Prozent schwer beschädigt wurden. Etwa 480 der betroffenen Unternehmen liegen in der Region Paris, zu der auch die Rue Beaurepaire gehört.
- Landesweit betroffen
- 2500 Unternehmen
- In der Region Paris betroffen
- 480 Unternehmen
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The New York TimesWie Anwohner und Ladenbesitzer versuchten, eine Pariser Straße vor Randalierern zu rettenHow Locals and Shopkeepers Tried to Save One Paris Street From Rioters · Original auf Englisch
- Bloomberg BusinessWütend und entfremdet: Die Gesichter der französischen ProtestwelleAngry and Alienated: The Faces of France's Wave of Protests · Original auf Englisch
- Orte
- Paris, Frankreich
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