Verkehr · Urda, Cuenca und Albacete

Eisenbahn-Ermittler warnten nach einem Vorfall in Cuenca 2024 vor dem Risiko menschlichen Versagens – vor dem Unglück von Urda

Ein Vorfall in Cuenca im Jahr 2024 veranlasste Ermittler zu der Warnung, dass eine einzige menschliche Kontrolle die einzige Barriere gegen eine Kollision sei. Bei dem Zugunglück von Urda in Toledo am Mittwoch, 28. Oktober, sind nach dem neuesten Bericht mindestens 69 Menschen gestorben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Cuenca, Albacete, Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 25.06.Ein Zug überfährt am Bahnhof Cuenca-Fernando Zóbel ein rot-blaues Signal; der ERTMS-TRIP stoppt ihn, niemand wird verletzt
  2. 26.06.Datum des CIAF-Berichts nach Angaben von El Periódico, das andere Medien nicht bestätigen
  3. Juli 2026Die CIAF wird von der Unabhängigen Behörde für Unfalluntersuchungen (AITAT) abgelöst
  4. 28.10.Das LZB-System fällt gegen 8.30 Uhr aus und bringt sechs Züge zum Halt, bevor es zur Kollision von Urda kommt

Was sich bei Urda ereignete

Am Mittwoch, 28. Oktober stießen in Urda in der Provinz Toledo auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid–Sevilla zwei Züge zusammen. Daten des Verkehrsministeriums, die in Berichten zitiert werden, besagen, dass das LZB-System, das die Zugbewegung von der Kabine aus überwacht und Bremsungen anordnen kann, gegen 8.30 Uhr ausfiel und sechs Züge zum Halt brachte. Fällt die LZB aus, geht die Steuerung an das von Adif betriebene Stellwerk Atocha über, und die Signaltechnik fällt auf Streckensignale zurück, die durch ASFA abgesichert sind. Erste Informationen besagen, dass ein Mitarbeiter in Atocha einem AVE-Fahrer mitteilte, die Fahrt fortzusetzen, ohne zu bemerken, dass ein Iryo-Zug noch vor ihm stand und ein rotes Signal galt. Nach dem neuesten Bericht sind mindestens 69 Menschen gestorben, ein früherer Bericht nannte 68 Tote.

Der Vorfall in Cuenca 2024

Am 25. Juni 2024 überfuhr ein AVE von Murcia nach Madrid nach einem Halt am Bahnhof Cuenca-Fernando Zóbel ein rot-blaues Signal, mit 11 km/h. Der Zug fuhr unter ERTMS Level 1, dessen TRIP-Modus ihn automatisch bremste, und niemand wurde verletzt. Der Fahrer funkte daraufhin das Regelzentrum Albacete an, wo der Verkehrsleiter die Weiterfahrt genehmigte, nachdem er sich visuell vergewissert hatte, dass der vorausliegende Streckenabschnitt frei war. Minuten später zeigte die Auswertung der Videoaufzeichnung, dass das Signal überfahren worden war, und der Zug wurde gestoppt und zurück auf Bahnsteig 5 beordert. Die CIAF nannte zwei ursächliche Faktoren: das Verlesen des Signals durch den Fahrer und die Genehmigung zur Weiterfahrt durch Albacete.

Wovor die CIAF warnte

Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die Genehmigung in Cuenca auf einer einzigen Sichtkontrolle des Verkehrsleiters beruht hatte und dass diese Kontrolle die einzige wirksame Barriere gegen eine Kollision war. Sie empfahl technische Maßnahmen, darunter den Umstieg auf ERTMS Level 2, eine Überprüfung der Signalergonomie und überarbeitete Protokolle nach einem TRIP-Bremsvorgang. Der Bericht formulierte das Risiko so:

„Diese Barriere ist anfällig für Fehler, da sie vollständig vom menschlichen Faktor abhängt, was die Notwendigkeit technischer Schutzmaßnahmen unterstreicht.“

Untersuchungskommission für Eisenbahnunfälle

Die Quellen widersprechen sich beim Datum des Berichts: El Periódico nennt den 26. Juni 2025, andere Medien bezeichnen ihn als Bericht aus dem Jahr 2024. El Periódico berichtet zudem, dass die CIAF im Juli 2026 von der Unabhängigen Behörde für Unfalluntersuchungen (AITAT) abgelöst wurde, nach einer Reform, die vom Verkehrsministerium von Óscar Puente vorangetrieben wurde.

Offene Fragen

Die Ermittler haben die Ursache der Kollision von Urda noch nicht geklärt. Die vorläufigen Informationen deuten auf einen Fehler im LZB-System hin, den El País mit einem Computerausfall in Verbindung bringt; der Betrieb hing danach von menschlichen Entscheidungen aus dem Zentrum Atocha ab. El País berichtet außerdem, dass ERTMS auf der Strecke Madrid–Sevilla die LZB ersetzt – dieselbe Art von System, wie sie 2024 in Cuenca im Einsatz war. Die folgende Zeitleiste führt die wichtigsten Daten der Warnung von Cuenca und der Kollision von Urda auf.

Die Zahlen des Ministeriums sind vorläufig, und die Zahl von mindestens 69 Toten kann sich im Zuge der Ermittlungen noch ändern.

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Quellen und Kontext

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