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Heutiger Brief

Zwei Tanker brennen vor Sulina

Trump setzt Kiew unter Druck, Europa feilscht um Geld, Schiffe im Schwarzen Meer brennen

Ukrainische Vertreter sagten, das Weiße Haus habe für Starshield-Terminals auf schnellen Drohnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 160 km/h angeordnet, zugleich sagte Wolodymyr Selenskyj, die Ukraine werde nach drei Tagen Pause Angriffe auf russische Raffinerien wieder aufnehmen. Im Schwarzen Meer brannten zwei Tanker vor Rumänien, mindestens sieben Seeleute wurden vermisst, und Rettungskräfte in Peschawar meldeten mindestens 34 Tote nach dem Einsturz eines Schuldachs.

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  • Schießerei an Grundschule in Oregon

    Nach dem Angriff in der Silver Rail Elementary bleiben alle Schulen im Bezirk Bend-La Pine geschlossen.

  • Ukraine-Friedensgespräche in Miami

    Trump sagt, Selenskyjs Angriffe auf russische Raffinerien treiben die weltweiten Ölpreise in die Höhe und nennt sie eine Schande.

  • EU-Gipfel beginnt in Brüssel

    Selenskyj berichtet laut ANSA nach Gesprächen mit Costa und von der Leyen, dass diese Woche neue Verhandlungskapitel für den EU-Beitritt eröffnet wurden.

Im Rampenlicht

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Europäische Union · Aktualisiert vor 39 Min.

Brüssel gegen die Hauptstädte: EU-Integration

Der Gipfel endete ohne Haushaltseinigung und bestätigte lediglich das bestehende Treffen am 26. November sowie das Dezember-Ziel, ohne eine konkrete neue Entscheidung.

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Foto: Սէրուժ Ուրիշեան (Serouj Ourishian), CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Symbolbild
Klima·vor 2 Std.

Guterres warnt vor COP17: Welt verfehlt Biodiversitätsziele

Nur 26 Prozent der Landfläche und 12 Prozent der Meere wären geschützt, wenn die derzeitigen Zusagen eingehalten würden, sagte UN-Generalsekretär António Guterres auf einer Pressekonferenz in Armenien, vier Tage bevor die COP17 in Jerewan beginnt.

Ziele für 2030 verfehlt

UN-Generalsekretär António Guterres stellte am Donnerstag, dem 15. Oktober, auf einer Pressekonferenz in Armenien die erste globale Überprüfung der Umsetzung des Kunming-Montreal-Rahmens für die biologische Vielfalt vor – vier Tage bevor der Biodiversitätsgipfel COP17 am 19. Oktober in Jerewan beginnt. Die Überprüfung kommt zu dem Ergebnis, dass keines der 23 globalen Ziele ein durchweg positives Bild zeigt und dass erhebliche Lücken bei der Umsetzung der zugesagten Maßnahmen bestehen. Guterres begann mit guten Nachrichten: 90 Prozent der Vertragsparteien haben Ziele festgelegt, und die Hälfte von ihnen verfügt über konkrete Aktionspläne. Dann kam er auf die schlechten Nachrichten zu sprechen und beschrieb eine deutliche Kluft zwischen Anspruch und Umsetzung. Würden die derzeit zugesagten Ziele erreicht, wären nur 26 Prozent der Landfläche und 12 Prozent der Meere geschützt, sagte er.

Geschützter Anteil von Land und Meer bei Einhaltung der derzeitigen Zusagen · %
Land
26
Meer
12
Land
26 %
Meer
12 %

Geld fließt in die falsche Richtung

Inger Andersen, Exekutivdirektorin des UN-Umweltprogramms, brachte das Missverhältnis in Zahlen: Auf jeden Dollar, der für den Schutz der Natur ausgegeben wird, kommen 30 Dollar für Aktivitäten, die sie zerstören. Guterres argumentierte in Jerewan ähnlich: Subventionen für fossile Brennstoffe seien Subventionen für den Suizid, und Kohlenwasserstoffe heizten den Planeten auf und seien ein Fluch für die biologische Vielfalt. Es fällt Regierungen schwer, naturzerstörende Subventionen abzubauen – eine Verpflichtung, die sie 2022 eingegangen sind und deren Fortschritt auf der COP17 überprüft werden soll. Guterres sagte, die Länder würden die Ziele für 2030 voraussichtlich erreichen, doch wie bei den schädlichen Subventionen lägen sie bei fast jedem Meilenstein zurück. Bloomberg beziffert den jährlich benötigten Betrag zur Erreichung der Ziele auf schätzungsweise 700 Milliarden Dollar, und die Regierungen streiten darüber, wie dieser aufgebracht werden soll. Unabhängig davon wandten sich Anfang Oktober 130 Unternehmen, darunter BNP Paribas, Danone und Hermès, in einem Brief an die Regierungen und forderten sie auf, finanzielle Anreize in Höhe von schätzungsweise 2,6 Milliarden Dollar jährlich zu reformieren, die nach wie vor übermäßige öffentliche Mittel in Aktivitäten lenken, die natürliche Ressourcen erschöpfen.

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Versprechen von Cop15 bröckeln

Das 2022 in Montreal auf der Cop15 erzielte Abkommen umfasste 23 Ziele, darunter den Schutz von 30 Prozent des Planeten für die Natur, die Wiederherstellung von 30 Prozent der geschädigten Ökosysteme und den Abbau umweltschädlicher Subventionen in Höhe von 500 Milliarden Dollar. Nahezu jedes Land unterstützte es, Ausnahmen waren die Vereinigten Staaten und der Vatikanstaat. Seitdem blieb die Umsetzung hinter den Erwartungen zurück, und die Regierungen haben in Vorbereitungstreffen eingeräumt, dass sie bei jedem einzelnen Ziel vom Kurs abgekommen sind. Das Ampelsystem zur Bewertung der nationalen Maßnahmen ist voller Gelb, Orange und Rot. Die jüngsten Schritte bis zum Gipfel sind unten aufgeführt.

Wichtige Schritte vom Rahmenabkommen 2022 bis zur COP17
  1. 2022-12Cop15 in Montreal verabschiedet das Biodiversitätsabkommen mit 23 Zielen
  2. Anfang Oktober 2026130 Unternehmen fordern in einem Brief an die Regierungen die Reform schädlicher Anreize
  3. 15. Okt. 2026Guterres stellt in Armenien die erste globale Überprüfung des Rahmenabkommens vor
  4. 19. Okt. 2026Biodiversitätsgipfel COP17 beginnt in Jerewan

Wie es auf der COP17 weitergeht

Die COP17 beginnt am Montag, dem 19. Oktober, in Jerewan, wo die Delegierten den Fortschritt bei der Zielerreichung bewerten und Wege zur Beschleunigung der Maßnahmen erörtern werden. Guterres sagte vor der Presse, Finanzierung, Kapazitäten, Zusammenarbeit und Daten fehlten nach wie vor in dem im Bericht beschriebenen Fortschritt. Er rief die Regierungen auf, die richtigen Anreize zu schaffen, schädliche Subventionen abzubauen und soziale Schutzmaßnahmen zu stärken. Zudem warnte er, dass die Natur nicht allein durch gute Absichten gerettet werde, und beschrieb drei miteinander verflochtene globale Krisen, deren erste die Klimakrise sei. Die vorbereitende Bilanz sieht nicht gut aus, und der Gipfel soll messen, wie weit die Ziele für 2030 ins Hintertreffen geraten sind.

Jerewan · Montreal
António GuterresInger Andersen
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YerevanAntónio GuterresInger AndersenMontrealArmeniaUnited Nations

5 Quellen

  • António Guterres considera que o apoio às energias fósseis é " suicídio
    SAPO·vor 2 Std.
  • UN Says Biodiversity Protections Are Off Track Ahead of Summit
    Bloomberg Business·vor 3 Std.
  • Four years after the promises of Cop15, our biodiversity targets are slipping away
    The Guardian·vor 5 Std.
  • A natureza não vai vingar só com boas intenções". Mundo está longe de travar a perda da vida na Terra
    PÚBLICO·vor 11 Std.
  • A guerra contra a natureza ainda não terminou", alerta António Guterres. Por cada dólar para protegê-la, 30 servem para a destruir
    Jornal Expresso·vor 17 Std.

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Von KI erstellter Text·
Klima·vor 2 Std.

UN-Chef Guterres: Subventionen für fossile Brennstoffe sind „Subventionierung des Suizids“

In einer Rede am Freitag, dem 16. Oktober, in Eriwan sagte Guterres, Kohlenwasserstoffe brächten den Planeten zum Kochen, während die Staaten bei der Kürzung der naturschädlichen Subventionen vor dem COP17-Gipfel hinterherhinken.

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Klima·seit 8. Okt.·akt. 8. Okt.

WWF-Report „Living Planet“: Bestände wildlebender Wirbeltiere seit 1970 um 73 % gesunken

Der Living Planet Report 2026 wertet 35.803 Populationstrends von 5.790 Wirbeltierarten aus. Süßwasserpopulationen gingen um 85 % zurück, in Lateinamerika und der Karibik betrug der Rückgang 95 % – der stärkste regionale Einbruch.

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Globale Entwaldung sinkt 2025 um 15 Prozent auf 7 Millionen Hektar, doch das Kongobecken verschlechtert sich

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Foto: Սէրուժ Ուրիշեան (Serouj Ourishian), CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)Symbolbild
Foto: Robin Müller, CC BY-SA 2.0 de (Wikimedia Commons, Ausschnitt)Symbolbild
Foto: Photo by CEphoto, Uwe Aranas or alternatively © CEphoto, Uwe Aranas, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)Symbolbild
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