
45-jährige Ukrainerin in Chania wegen Brandstiftung festgenommen, nachdem sie persönliche Gegenstände auf trockenem Gras in Waldnähe angezündet hatte
Eine 45-jährige ukrainische Staatsangehörige wurde am Freitag festgenommen, nachdem sie persönliche Gegenstände auf trockenem Gras in Chania auf Kreta in der Nähe von Waldland verbrannt und so eine Brandgefahr verursacht hatte. Die Verdächtige floh, wurde aber schnell von Brandermittlern und der Polizei aufgespürt.
Der Vorfall
Am Freitag, dem 26. Juni 2026, um 12:45 Uhr brach im Gebiet „Moni Agiou Georgiou“ in Charodia Mournion bei Chania ein Feuer aus, nachdem ein Bürger den Brand gemeldet hatte. Brandermittler stellten fest, dass eine 45-jährige Ukrainerin persönliche Gegenstände, darunter Kleidung, zu einem Haufen zusammengelegt und diesen mit einer offenen Flamme auf trockenem Gras angezündet hatte. Der Ort befand sich gefährlich nahe an Waldvegetation, was das Risiko eines größeren Waldbrandes erhöhte.
Sie legte persönliche Gegenstände auf einen Haufen und verbrannte sie mit einer offenen Flamme in einem Gebiet mit trockenem Gras, wodurch die Gefahr einer Brandentstehung und -ausbreitung entstand, da sich Waldvegetation in sehr geringer Entfernung befand.
Flucht und Festnahme
Nach dem Legen des Feuers floh die Verdächtige in einem Fahrzeug mit ukrainischen Kennzeichen. Ermittler der Chania-Abteilung der Direktion zur Bekämpfung von Brandstiftungsdelikten (DAEE) orteten mit Unterstützung der Griechischen Polizei schnell das geparkte Fahrzeug im Hof eines Wohnhauses im Raum Chania. Die Frau wurde festgenommen und gestand die Tat laut Feuerwehr. Eine Anklageschrift wurde erstellt, und sie wurde im Rahmen des Flagranti-Verfahrens der zuständigen Staatsanwaltschaft vorgeführt.
Breitere Strafverfolgungslandschaft bei Bränden
Die Festnahme ist Teil der verschärften Maßnahmen Griechenlands während der Brandsaison. Vom 1. Januar bis zum 27. Juni 2026 verhängten die Behörden 480 Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 544.579,79 Euro und nahmen 126 Personen auf frischer Tat fest. Von diesen Festnahmen betrafen 118 (93,65 %) fahrlässig verursachte Brände, während nur 8 (6,35 %) auf vorsätzliche Brandstiftung entfielen.
- Fahrlässigkeit
- 118
- Vorsatz
- 8
Die DAEE und die Ermittlungseinheiten der Feuerwehr bleiben in erhöhter Einsatzbereitschaft, führen intensive Kontrollen durch und leiten sofort Maßnahmen zur Verantwortungszuweisung bei festgestellten Verstößen ein.

