Laut FraudSMART wurden in den zwölf Monaten bis Juni 2026 mehr als 7 Mio. € über Konten von Finanzagenten gewaschen.
44 % der 18- bis 34-Jährigen geben an, angesprochen worden zu sein oder jemanden zu kennen, der angesprochen wurde – gegenüber 24 % in der Umfrage von 2025.
Mehr als jeder dritte 18- bis 34-Jährige würde es in Erwägung ziehen, sein Konto für Zahlungen nutzen zu lassen; bei Männern sind es 20 %, bei Frauen 12 %.
31 % der 18- bis 24-Jährigen wussten nicht, dass sie eine Vorstrafe riskieren, und 40 % wussten nicht, dass dies Visumanträge beeinträchtigen kann.
Mehr als 7 Mio. € wurden in den zwölf Monaten bis Juni 2026 über Konten von Finanzagenten gewaschen, wie aus Zahlen von FraudSMART hervorgeht, der von der Banking and Payments Federation Ireland (BPFI) getragenen Initiative zur Betrugsaufklärung. Ein Finanzagent stellt sein Bankkonto zur Verfügung, damit gestohlenes Geld oder andere Erträge aus Straftaten empfangen und weitergeleitet werden können – in der Regel gegen Bargeld oder ein teures Geschenk. In der jüngsten Umfrage gaben 44 % der 18- bis 34-Jährigen an, angesprochen worden zu sein oder jemanden zu kennen, der gebeten wurde, ein Bankkonto für Überweisungen zu nutzen – gegenüber 24 % in der Umfrage von 2025. Über alle Erwachsenen hinweg stieg der Anteil im selben Zeitraum von 13 % auf 21 %.
Daten aus dem Artikeltext
Die meisten identifizierten Konten von Finanzagenten gehören Menschen im Alter von 18 bis 34 Jahren, in einigen Fällen sind jedoch auch Kinder ab 14 Jahren betroffen. Niamh Davenport, Leiterin der Abteilung Finanzkriminalität bei der BPFI, sagte, die Anwerber hätten es auf Menschen jeden Alters abgesehen, mit besonderem Fokus auf junge Erwachsene. Die Angebote würden in der Regel als seriöse Arbeit getarnt und versprächen „schnelles“ oder „einfaches“ Geld dafür, dass Gelder über ein Konto laufen dürfen. An Garda Síochána erklärte, Männer, jüngere Menschen, Menschen in wirtschaftlicher Not und Neuankömmlinge im Land gehörten zu den am häufigsten ins Visier genommenen Gruppen.
„Die Anwerber von Finanzagenten nehmen Menschen jeden Alters ins Visier, insbesondere aber junge Erwachsene – über soziale Medien, Messaging-Apps, gefälschte Stellenanzeigen und direkte Kontakte unter Gleichaltrigen.“
Die von Amárach Research unter einer landesweit repräsentativen Stichprobe von 1.000 Personen durchgeführte Umfrage ergab, dass 37 % der 18- bis 24-Jährigen und 35 % der 25- bis 34-Jährigen es in Erwägung ziehen würden, ihr Konto für Zahlungen nutzen zu lassen. Männer gaben dies fast doppelt so häufig an wie Frauen: 20 % gegenüber 12 %. Am schwächsten ausgeprägt ist das Risikobewusstsein bei den 18- bis 24-Jährigen: 31 % wussten nicht, dass eine Vorstrafe die Folge sein kann, und 40 % wussten nicht, dass dies ein internationales Reise- oder Arbeitsvisum beeinträchtigen kann. Die BPFI erklärte, die meisten Erwachsenen seien sich der möglichen schwerwiegenden Folgen insgesamt bewusst.
Daten aus dem Artikeltext
Daniel Walsh, Präsident von AMLÉ, vormals Union of Students in Ireland, sagte, Studierende stünden oft unter erheblichem finanziellen Druck, was Angebote für schnelles Geld attraktiv erscheinen lassen könne. Davenport sagte, die Vorgehensweise sei bewusst so gestaltet, dass sie risikoarm wirke, obwohl die Folgen schwerwiegend sein könnten.
„Wer zulässt, dass sein Bankkonto für die Weiterleitung oder den Empfang krimineller Gelder genutzt wird, hilft organisierten kriminellen Gruppen dabei, die Erträge aus illegalen Aktivitäten zu verbergen und zu verschieben.“
Davenport fügte hinzu, wer von leichtem Geld verlockt werde, müsse wissen, dass das Ergebnis eine Verurteilung wegen Geldwäsche, eine Haftstrafe und langfristige Schäden für Berufsaussichten, den Zugang zu Finanzdienstleistungen und das internationale Reisen umfassen könne.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenSicherheit · Dublin
Zahlen von FraudSMART zeigen, dass mehr junge Erwachsene gebeten werden, ihr Bankkonto zur Verfügung zu stellen: 44 % der 18- bis 34-Jährigen geben inzwischen an, angesprochen worden zu sein oder jemanden zu kennen, der angesprochen wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Irish Times, Irish Examiner, RTE.ie und weiteren Medien. Veröffentlicht .