Radsport · Pune, Groningen und Montreal

UCI vergibt Radsport-Weltmeisterschaften 2032 an Indien und die Ausgabe 2034 an die Niederlande

Der Internationale Radsportverband wählte Pune für die Ausrichtung der Straßen-Weltmeisterschaften 2032 aus, während die niederländische Region Groningen und Drenthe den Wettbewerb 2034 ausrichten wird.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von 7sur7, watson.ch/, RTBF und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Pune, Groningen, Montreal · Indien, Niederlande, Kanada
Wie es dazu kam
  1. 2031Trentino, Italien, richtet die Super-Weltmeisterschaften aus
  2. 2032Pune, Indien, richtet die Straßen-Weltmeisterschaften aus
  3. 2034Groningen und Drenthe, Niederlande, richten die Straßen- und Paracycling-Weltmeisterschaften aus

Indien erhält die Weltmeisterschaften 2032

Der Internationale Radsportverband (UCI) vergab die Straßen-Weltmeisterschaften 2032 am Mittwoch auf seinem Jahreskongress in Montreal an Pune. Diese Entscheidung macht Indien zum ersten südasiatischen Gastgeber und zum vierten asiatischen Land, das die Veranstaltung ausrichtet, nach Utsunomiya in Japan 1990, Doha in Katar 2016 und Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten 2028. Pune veranstaltete bereits im Januar die viertägige Pune Grand Tour über 437 Kilometer, ein auf UCI 2.2-Niveau eingestuftes Rennen. An diesem Event nahmen rund 170 Fahrer aus 35 Ländern teil, darunter 12 einheimische Radsportler, und es wurde vom Neuseeländer Luke Mudgway gewonnen.

„Zum allerersten Mal werden wir in Indien sein, dem Land mit der weltweit größten Bevölkerung. Wir wissen, wie stark der Radsport jetzt in Pune ist.“

David Lappartient
Asiatische Gastgeber der UCI-Straßen-Weltmeisterschaften
  1. Utsunomiya, Japan, richtet die ersten asiatischen Straßen-Weltmeisterschaften aus
  2. Doha, Katar, richtet die zweiten asiatischen Straßen-Weltmeisterschaften aus
  3. Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, richtet die dritten asiatischen Straßen-Weltmeisterschaften aus
  4. Pune, Indien, richtet die vierten asiatischen Straßen-Weltmeisterschaften aus

Niederlande sichern sich die Ausgabe 2034

Das UCI-Managementkomitee löste das konkurrierende Angebot der Niederlande, indem es die Straßen- und Paracycling-Weltmeisterschaften 2034 an Groningen und die Region Drenthe vergab. Die Organisatoren sicherten sich 20 Millionen Euro aus dem Nij-Begun-Erdbeben-Wiederaufbaufonds, der mit staatlichen Geldern eingerichtet wurde, um die Region für Förderschäden zu entschädigen. Groningens Bürgermeisterin Roelien Kamminga begrüßte die Austragungsrechte als eine Möglichkeit, nach Jahren erdbebenbedingter Schwierigkeiten lokalen Stolz zu erzeugen. Die Rennstrecke ist so konzipiert, dass sie durch jede Gemeinde in beiden nördlichen Provinzen führt. Die lokalen Behörden rechnen mit bis zu einer Million Zuschauern am Straßenrand. Diese Vergabe markiert das neunte Mal, dass die Niederlande den Wettbewerb ausrichten, nach früheren Ausgaben in Apeldoorn 1925, Valkenburg zwischen 1938 und 2012, Zandvoort 1959 und Heerlen 1967.

„Eine Weltmeisterschaft wurde wahrscheinlich noch nie so weit im Voraus vergeben, aber manchmal muss man eine Ausnahme machen. Wir wissen, dass die Niederlande mit einer langfristigen Vision arbeiten, um Vertrauen und Stolz in den Regionen wiederherzustellen. Wir wollen dabei kooperieren.“

David Lappartient

Olympische Ambitionen und anstehender Kalender

Die Vergabe der Meisterschaften 2032 unterstützt den sportpolitischen Vorstoß Indiens im Vorfeld seiner Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2036 in Ahmedabad. Ahmedabad gilt neben Doha als Favorit für die Spiele 2036, während auch die Türkei und Südafrika mögliche Bewerbungen für die IOC-Abstimmung vorbereitet haben, die für Mitte 2029 angesetzt ist. Maninder Pal Singh, Generalsekretär des indischen Radsportverbandes, erklärte, dass hochkarätige Veranstaltungen dazu beitragen, vor der Olympia-Abstimmung technische Kompetenz aufzubauen.

„Wir müssen mit der Einstellung in jede internationale Veranstaltung gehen, dass wir der Welt zeigen, wozu wir fähig sind, und jeder kleine Baustein führt zur Bewerbung um die Olympischen Spiele 2036.“

Maninder Pal Singh

Der globale Straßenrennsport-Kalender ist für den Großteil des kommenden Jahrzehnts nun festgelegt, nachdem Ruanda 2025 in Kigali und Montreal 2026 Gastgeber waren. Zu den kommenden Zielen gehören Haute-Savoie in Frankreich 2027, Abu Dhabi 2028, Dänemark 2029, Brüssel 2030 und Trentino in Italien 2031, sodass 2033 das einzige noch nicht vergebene Jahr vor 2034 bleibt.

Weitere Kongressentscheidungen

Neben der Vergabe der Straßenradsport-Wettbewerbe verteilte der UCI-Kongress in Montreal 19 separate Weltmeisterschaften auf 11 Länder für den Zeitraum 2027 bis 2034. Der Weltverband kündigte außerdem an, dass er noch vor Jahresende Richtlinien für einmalige Gentests finalisieren werde. Die Anforderung gilt ausschließlich für Wettkämpfe, die vom Internationalen Olympischen Komitee überwacht werden. Dieser regulatorische Schritt folgt auf ein IOC-Mandat, das Ende März in Bezug auf Geschlechtstests in weiblichen Sportkategorien verabschiedet wurde.

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