
Trump feiert 80. Geburtstag mit MMA-Käfigkampf im Weißen Haus und verkündet Iran-Friedensabkommen
Präsident Donald Trump feierte seinen 80. Geburtstag, indem er den Rasen des Weißen Hauses für sieben Profikämpfe in ein UFC-Oktagon verwandelte – nur Stunden nachdem ein Abkommen zur Beendigung des Krieges im Iran verkündet worden war.
Ein Käfigkampf zum Geburtstag
Unter einem 28 Meter hohen Stahlbogen, der den Spitznamen „die Klaue“ trägt, stand ein achteckiger Käfig auf dem South Lawn. Rund 4.000 handverlesene Gäste – darunter Meta-Chef Mark Zuckerberg und Paramount-Boss David Ellison – säumten die Kampffläche, während etwa 100.000 weitere Zuschauer das Geschehen auf einer riesigen Leinwand in einem nahegelegenen Park verfolgten. Sieben Kämpfe fanden unter dem Banner der Ultimate Fighting Championship statt, einer Organisation, die von Trump-Verbündetem Dana White geleitet wird.
Das Weiße Haus sah noch nie so schön aus. Die Kulisse war unvergleichlich! … Einer der aufregendsten Tage in der Geschichte unseres legendären Weißen Hauses!
Trump betrat den Bereich durch den Bogen unter lautem Jubel und nahm dann in der ersten Reihe neben Vizepräsident J. D. Vance und First Lady Melania Trump Platz. Einige in der Menge sangen „Happy Birthday“.
Ein Iran-Abkommen als Hintergrund
Die Veranstaltung, die in Erwartung des 250-jährigen Jubiläums am 4. Juli „Freedom 250“ getauft wurde, fand Stunden nach der Enthüllung eines Waffenstillstandsabkommens durch das Weiße Haus statt, das den Krieg im Iran beendet. Eine formelle Unterzeichnung ist für Freitag in Genf geplant. Das Motto des Präsidenten „Frieden durch Stärke“ zog sich durch den gesamten Abend.
Wir sind nicht kriegslüstern, aber wir sind keine Schwächlinge.
- Trump betritt den Bereich unter einem 28-Meter-Bogen, Oktagon auf dem South Lawn aufgebaut; 4.000 geladene Gäste und 100.000 Fans im angrenzenden Park.
- Sieben UFC-Kämpfe finden unter der Leitung von Dana White statt.
- Josh Hokit behauptet, Michelle Obama sei ein Mann; Trump lächelt, während das Publikum applaudiert und buht.
- Friedensabkommen mit dem Iran wird offiziell auf der Veranstaltung verkündet.
- Unterzeichnung des Iran-Waffenstillstandsabkommens in Genf geplant.
Der Angriff eines Kämpfers auf Michelle Obama
Nach seinem Sieg schnappte sich UFC-Athlet Josh Hokit das Mikrofon und erklärte: „Michelle Obama ist ein Mann, nicht wahr, Amerika?“ Die Bemerkung – eine recycelte transphobe Falschbehauptung – erntete Applaus und Buhrufe. Fernsehkameras fingen ein, wie Trump lächelte. Der Vorfall löste sofortige Verurteilungen außerhalb der Tore aus, wo Demonstranten von „Refuse Fascism“ marschierten, jedoch durch eine starke Polizeikette auf Distanz gehalten wurden.
Michelle Obama ist ein Mann, nicht wahr, Amerika?
Kosten und Gegenwind
US-Medien bezifferten die Kosten der Show auf 60 Millionen Dollar, obwohl das Weiße Haus angab, die UFC habe die Rechnung übernommen. Die Kritik konzentrierte sich auf die verschwenderischen Ausgaben, während das Land gerade erst aus einem Krieg im Nahen Osten hervorging. Gegner verurteilten zudem die ihrer Meinung nach stattfindende Verwischung der Grenzen zwischen einem heiligen Symbol der amerikanischen Demokratie und einem kommerziellen Blut-Sport.


