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Regierung·vor 3 Std.

Trump wird 80: Zwischen Käfigkämpfen und Kritik an der geistigen Fitness

Während Donald Trump seinen 80. Geburtstag mit Käfigkämpfen auf dem Rasen des Weißen Hauses feiert, sehen Kritiker in seinen prahlerischen kognitiven Tests, öffentlichem Einnicken und chaotischer Außenpolitik Anzeichen eines ungeeigneten Führungsstils.

Ein Geburtstag der Exzesse

Donald Trumps 80. Geburtstagsfeier am Sonntag ist als Machtdemonstration inszeniert. Der South Lawn des Weißen Hauses, auf dem Abraham Lincoln einst über die Abschaffung der Sklaverei diskutierte, beherbergt nun einen Achteck-Käfigkampf mit halbnackten Männern. Der Präsident, der KI-generierte Bilder nutzt, um sich selbst als Superman darzustellen, pflegt weiterhin das Image körperlicher Unbesiegbarkeit. Doch hinter der Inszenierung waren seine letzten Wochen ungewöhnlich ruhig; Mitarbeiter sollen die Geschäfte hinter verschlossenen Türen erledigt haben.

Geistige Fitness unter der Lupe

Trumps öffentliches Verhalten hat die Fragen nach seiner geistigen Schärfe verstärkt. Er wurde dabei gefilmt, wie er bei einem NBA-Finalspiel und während Kabinettssitzungen einnickte; Mitarbeiter bezeichneten dies als „intensive Konzentration“. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sechs von zehn Amerikanern glauben, ihm fehle die geistige Schärfe zur Führung. Der Präsident prahlte kürzlich mit einem kognitiven Test, bei dem er ein Eichhörnchen aus einer Reihe von Tieren korrekt identifizierte.

Ein Löwe, ein Bär, ein Krokodil und ein Eichhörnchen.

Kritiker weisen darauf hin, dass der Test auf frühe kognitive Beeinträchtigungen prüft, nicht auf Genialität. Nächtliche Twitter-Stürme schwanken zwischen Selbstvergleichen mit Jesus, rassistischen Beleidigungen gegen Gegner und KI-generierten Fantasien, Feinde zu besiegen.

Eine turbulente zweite Amtszeit

Der Geburtstag fällt in eine zweite Amtszeit, die von erratischer Außenpolitik geprägt ist. Trump versprach 2024 „keine neuen Kriege“, doch am 28. Februar 2026 starteten die USA und Israel Militäroperationen gegen den Iran. Die daraus resultierende Blockade der Straße von Hormus störte den Ölhandel und veranlasste Trump, erfolglos die NATO-Verbündeten um Hilfe zu bitten. Anfang Mai überlegte er öffentlich, Kuba „sofort“ zu übernehmen und einen Flugzeugträger vor Havanna zu stationieren. Er hat auch behauptet, Grönland annektieren zu wollen, und laut einem Bericht die Idee geäußert, einen venezolanischen Präsidenten zu entführen.

Zum richtigen Zeitpunkt wird ein Plan aus der Schublade gezogen.

Der ehemalige Stratege Bannon deutet einen Plan für eine verfassungswidrige dritte Amtszeit an.

Schlüsselereignisse in Trumps zweiter Amtszeit vor seinem 80. Geburtstag
  1. USA und Israel starten Militäroperationen gegen den Iran.
  2. Trump droht damit, Kuba zu übernehmen und einen Flugzeugträger vor Havanna zu stationieren.
  3. Trumps 80. Geburtstag wird mit Käfigkämpfen auf dem Rasen des Weißen Hauses gefeiert.
Washington, D.C.

5 Quellen

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