StrangUSA und Iran: Angriffspläne und Hormus

Migration · Washington und Teheran

US-Regierung bereitete während des Iran-Kriegs Abschiebungen von Iranern über ein Drittland vor

Ein Regierungsanwalt bestätigte Pläne, Iraner über ein ungenanntes Drittland zurückzuführen, wobei Teheran die Weiterreise organisieren sollte; eine Bundesrichterin warnte vor einem tödlichen Risiko.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von stern.de, Notícias ao Minuto, Spiegel Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Teheran · Vereinigte Staaten, Iran
Wie es dazu kam
  1. 15.10.Bundesgerichtsanhörung in Washington, bei der ein Regierungsanwalt die Arbeit des Heimatschutzministeriums an Abschiebeplänen bestätigte
  2. 22.10.Laut einem Gerichtsdokument schließt ICE einen Abschiebeplan ab
  3. 5.11.Gerichtsdokumente werden entsiegelt und zeigen die Pläne sowie die Anordnung der Richterin zur Benachrichtigung
  4. 8.11.Frühestmöglicher Termin, der einigen Inhaftierten für eine Abschiebung genannt wurde

Abschiebepläne während des Kriegs

Die Trump-Regierung bereitete im Oktober Abschiebungen iranischer Staatsangehöriger vor, während die Vereinigten Staaten sich im Krieg mit dem Iran befanden – das geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die am Donnerstag, 5. November, entsiegelt wurden. Die Betroffenen sollten zunächst in ein ungenanntes Drittland gebracht werden, von wo aus die iranische Regierung ihre Weiterreise in den Iran organisieren sollte. In einer Anhörung vor dem Bundesgericht in Washington am 15. Oktober bestätigte ein Regierungsanwalt, dass das Heimatschutzministerium an solchen Plänen arbeitete, ein konkretes Datum sei jedoch nicht festgelegt worden. Aus den öffentlichen Unterlagen geht nicht hervor, wie viele Menschen betroffen waren oder wie weit die Planungen gediehen waren.

Kontakte nach Teheran während des Kriegs

Die Dokumente deuten darauf hin, dass die Vereinigten Staaten während des Kriegs wegen der Abschiebungen mit den iranischen Behörden in Kontakt standen, insbesondere wegen Reisedokumenten und „möglicher Routen für die Abschiebung“. Frühere Unterlagen und E-Mails zeigen Gespräche über Abschiebungen im vergangenen Jahr und kurz vor Kriegsbeginn. In der Anhörung erwähnte der Regierungsanwalt Gespräche mit ausländischen Regierungen, möglicherweise auch mit „der feindlichen Macht“, und widersprach nicht der Darstellung der Richterin, dass Rückführungen bereits mit iranischen Beamten koordiniert würden. Wann und mit wem diese Kontakte stattfanden, blieb offen. Im August offengelegte E-Mails zeigten, dass mehr als 100 Iraner im September und Dezember 2025 sowie im Januar 2026 in den Iran abgeschoben wurden.

Richterin warnt vor Lebensgefahr

Richterin Ana Reyes, die den Fall leitet, zeigte sich alarmiert und fragte, ob einer der Betroffenen in den Vereinigten Staaten Asyl beantragt habe. Sie warnte, dass ihnen bei einer Rückkehr in den Iran der Tod drohen könnte, und verwies auf die Beschreibung des Präsidenten, der den Iran als Feind bezeichnet und behauptet hatte, dessen Regierung habe Zehntausende Demonstranten getötet. Reyes merkte zudem an, dass die Vereinigten Staaten den Iran bombardiert hätten und dies erneut tun könnten. Sie ordnete an, dass die Regierung das Gericht innerhalb von 24 Stunden über jeden endgültigen Abschiebeplan informieren und mindestens fünf Werktage vor jeder Abschiebung schriftlich benachrichtigen müsse. Als sie nachhakte, antwortete der Anwalt des Justizministeriums, Dimitar Georgiev-Remmel:

„Die Regierung vollstreckt rechtmäßige Abschiebungsanordnungen.“

Dimitar Georgiev-Remmel

Klage und Inhaftierte

Die Dokumente wurden in einem Verfahren veröffentlicht, das der Iranian American Legal Defense Fund angestrengt hat und in dem er Iraner vertritt, die von der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE festgehalten werden. Die Organisation erklärte, mindestens einem Dutzend inhaftierter Iraner sei in der Woche vor dem 5. November mitgeteilt worden, dass sie in den Iran geschickt würden – einige mit der Warnung, dies könne bereits am Sonntag, 8. November, geschehen. Die im Juli eingereichte Klage behauptet, Einwanderungsbehörden hätten vertrauliche Informationen über iranische Asylsuchende mit Teheran geteilt, wobei die mutmaßliche Weitergabe bis März 2025 zurückreichen soll. Das Heimatschutzministerium hat die Vorwürfe stets bestritten. Zwischen beiden Ländern gibt es keine Auslieferungsabkommen und seit den 1980er Jahren keine formellen diplomatischen Beziehungen, was Abschiebungen selten macht.

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  1. 06.11Pollar berichtet, die USA planen, Iraner über ein nicht genanntes Drittland abzuschieben, wobei Teheran die Weiterreise organisiert

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