
Trump fordert Ukraine auf, Angriffe auf russische Dieselraffinerien einzustellen, da die Kraftstoffpreise 6 Dollar übersteigen
US-Präsident Donald Trump rief Wolodymyr Selenskyj dazu auf, die Angriffe auf russische Dieselanlagen einzustellen, und erklärte, die Angriffe verursachten weltweite Kraftstoffknappheit, während die US-Tankstellenpreise 6 Dollar pro Gallone übersteigen.
Forderung zur Einstellung der Angriffe auf Raffinerien
Am 13. September erklärte US-Präsident Donald Trump während eines Besuchs der Irish Open auf dem familieneigenen Golfplatz Doonbeg im Westen Irlands, er habe mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen und ihm gesagt, er solle die Angriffe auf russische Dieselanlagen einstellen. Ukrainische Drohnenangriffe aus großer Entfernung haben Raffinerien in ganz Russland getroffen, die heimische Kraftstoffproduktion reduziert und weit verbreitete Rationierungen verursacht. Trump sagte Reportern, Kiew solle seine Militäroperationen auf andere Ziele umlenken.
Herr Selenskyj muss eines tun: Er muss aufhören, Dieselkraftstoff in Russland auszuschalten.
Trump bekräftigte, dass die Kampagne gegen russische Raffinerien weltweite Versorgungsengpässe verursache. Er erklärte, er habe diese Botschaft der ukrainischen Führung bei jüngsten Gesprächen direkt übermittelt.
Wir haben mit Herrn Selenskyj darüber gesprochen. Es gibt viele andere Ziele. Greift den Dieselkraftstoff nicht an. Das schadet der Welt.
Steigende Kraftstoffpreise und Versorgungsengpässe
Die Forderung folgt auf einen Anstieg der Kraftstoffkosten: Der landesweite Durchschnittspreis für Diesel in den USA stieg am Freitag erstmals über 6 Dollar pro Gallone, wie Daten von GasBuddy und dem Automobilclub AAA zeigen. Der vorherige Höchststand wurde im Juni 2022 erreicht, als die Preise nach der anfänglichen Invasion der Ukraine 5,82 Dollar pro Gallone betrugen. Die hohen Tankstellenpreise stellen für die US-Regierung eine innenpolitische Herausforderung vor den für Anfang November angesetzten Zwischenwahlen dar. Als Reaktion auf wiederholte Angriffe verlängerte Moskau ein ursprünglich Ende Juli verhängtes Kraftstoffexportmoratorium. Einem russischen Regierungsentwurf zufolge senkte das Land seine Ölproduktionsprognose für 2026 auf ein 17-Jahres-Tief und revidierte die Exportprognosen für 2026 und 2027. Die US-Energieinformationsbehörde warnte, dass die Bestände an raffinierten Produkten weiterhin niedrig seien und die Preise hoch hielten.
- Krieg mit dem Iran beginnt, stört die Raffinerien am Golf und schließt die Straße von Hormus.
- Moskau verhängt ein Moratorium für Dieselsexporte nach Angriffen auf Raffinerien.
- US-Gesandte Jared Kushner und Steve Witkoff besuchen Moskau und Kiew unter einer vorübergehenden Waffenruhe.
- US-Referenzdieselpreis übersteigt 6 Dollar pro Gallone.
- Donald Trump ruft die Ukraine öffentlich auf, die Angriffe auf russische Dieselanlagen einzustellen.
Umstrittene Ursachen der Kraftstoffknappheit
Trump führte die weltweite Dieselknappheit ausschließlich auf den Krieg in der Ukraine zurück und wies Vermutungen zurück, dass die Unruhen im Nahen Osten der Haupttreiber seien. Bei seinen Äußerungen in Irland argumentierte er, dass die Angriffe auf Raffinerien in Russland den internationalen Handel direkt schädigten.
Das wird nicht vom Nahen Osten verursacht, sondern von dem, was in Russland und der Ukraine passiert.
Der am 28. Februar begonnene Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran hat die Straße von Hormus geschlossen, eine Schifffahrtsstraße, die normalerweise 20 % des weltweiten Ölhandels ausmacht. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur sind die weltweiten Dieselvorräte knapp, weil Raffinerien sowohl in den Golfstaaten als auch in Russland beschädigt wurden.
Kriegsstrategie und diplomatische Missionen
Die Ukraine hält an der Auffassung fest, dass russische Ölraffinerien und -lager legitime militärische Ziele seien, die Moskaus vierjährige Invasion finanzieren und versorgen. Der ukrainische Präsidentensprecher Kyrylo Budanow stellte am Samstag fest, dass der geschätzte Marktwert des staatlichen Energieunternehmens Gazprom von 270 Milliarden Dollar vor zwanzig Jahren auf 30 Milliarden Dollar gefallen sei. Während ukrainische Drohnen tief in russisches Territorium eingedrungen sind, um die Treibstoffversorgung zu stören, haben russische Streitkräfte ihre Luftangriffe auf das ukrainische Stromnetz mit ballistischen Raketen und Drohnen verstärkt. Die diplomatischen Kanäle wurden kürzlich wieder geöffnet, als die US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff nach Moskau und Kiew zu Verhandlungen reisten, bei denen beide Seiten eine vorübergehende Waffenruhe einhielten.
- 2006
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- 2026
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