
Trump stellt 40.000 limitierte US-Pässe mit seinem Porträt und dem Slogan 'Welcome, but be good!' vor
Präsident Trump hat einen US-Sonderpass mit seinem eigenen Bild und einer deutlichen Botschaft vorgestellt, der ab dem 6. Juli nur in Washington erhältlich ist.
Ein neues Design
Präsident Trump hat am Freitag auf Truth Social Bilder gepostet und es als „The U.S.A.'s New Passport, which says, 'Welcome, but be good!'” beschrieben. Die Abbildung zeigt einen streng blickenden Trump, der über den Resolute Desk gebeugt ist, mit der Unabhängigkeitserklärung im Hintergrund und seiner Unterschrift darunter. Der Slogan erscheint nicht auf den abgebildeten Passseiten. Eine im April angekündigte frühere Version zeigte ein anderes Porträt; das endgültige Design enthält nun die Zahl „250” in Gold und eine schwarze Unterschrift.
Verfügbarkeit
Das Außenministerium teilte mit, dass 40.000 Exemplare solange der Vorrat reicht ab dem 6. Juli ausgegeben werden. Antragsteller müssen persönlich einen Termin bei der Washington Passport Agency vereinbaren; Online- oder Briefanträge werden für diese Ausgabe nicht akzeptiert. Einige Beamte deuteten an, dass das spezielle Design für alle, die an diesem Standort persönlich verlängern, zum Standard werden könnte, während andernorts weiterhin Standarddesigns verwendet werden.
Reaktionen
Kritiker bezeichneten das Design als „creepy” und „dictatorial”. Der Kommentator Tim Wise wies auf die Verwirrung über eine Willkommensbotschaft auf einem Dokument hin, das nur von Bürgern bei der Ausreise verwendet wird.
Der Journalist Aaron Rupar zog einen Vergleich zu Personenkulten.Abgesehen von der gruseligen diktatorischen Stimmung ist es entweder urkomisch oder erschreckend, dass Donald Trump offenbar nicht weiß, wofür Pässe da sind.
Demokratische Abgeordnete hatten bereits die Pläne der Regierung für Gedenkmünzen mit Trumps Porträt verurteilt und nannten die allgemeine Markenoffensive „more befitting a monarchy”.Kim Jong Un findet das etwas übertrieben.
Eine Markenoffensive
Der Pass ist die neueste Erweiterung von Trumps Bemühungen, seinen Namen oder sein Abbild auf bundesstaatliche Symbole zu setzen. Zu den früheren Schritten gehörten die Umbenennung des Kennedy Centers, das Hinzufügen seiner Unterschrift auf Banknoten und der Vorschlag einer 250-Dollar-Banknote mit seinem Porträt. Das Dokument ist das erste Mal, dass ein lebender Präsident auf einem US-Pass erscheint.
- Das Außenministerium kündigt einen Gedenkpass mit einem früheren Porträt von Trump an.
- Trump enthüllt aktualisiertes Design mit neuem Porträt und Slogan auf Truth Social.
- 40.000 Exemplare werden bei der Washington Passport Agency erhältlich.


