Wahlen · Aberdeen
Schottische Konservative gewinnen Nachwahl in Aberdeen South – erster Westminster-Gewinn seit 1967
Die schottischen Konservativen haben die Nachwahl in Aberdeen South gewonnen und dabei eine SNP-Mehrheit von 3.758 Stimmen gekippt – ausgelöst durch einen Aufschrei gegen die Beschränkungen der Öl- und Gasförderung in der Nordsee. Es ist der erste Gewinn einer Westminster-Nachwahl für die Partei in Schottland seit mehr als 50 Jahren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, POLITICO, The Scotsman und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Konservativen eroberten Aberdeen South von der SNP – ihr erster Gewinn einer Westminster-Nachwahl in Schottland seit mehr als 50 Jahren.
Douglas Lumsden gewann 14.308 Stimmen gegenüber 8.258 für die SNP und kippte eine Mehrheit von 3.758 Stimmen mit einer Pro-Öl-und-Gas-Kampagne.
Nur 31,4 % der Wähler gingen zur Wahl – ein Rückgang um fast 30 Punkte gegenüber der Unterhauswahl 2024.
Die SNP behielt Arbroath and Broughty Ferry, wo Lara Bird den Sitz für die Partei hielt.
Wegen des Verbots von Doppelmandaten wird Douglas Lumsden sein Mandat als MSP niederlegen; da er ein Listen-MSP ist, findet keine Nachwahl statt.
Das Ergebnis in Aberdeen South
Die Konservativen erhielten 14.308 Stimmen, die SNP 8.258 – damit wurde eine Mehrheit von 3.758 Stimmen aus der Unterhauswahl 2024 gekippt. Die Wahlbeteiligung brach auf 31,4 % ein, ein Rückgang um fast 30 Prozentpunkte. Der Stimmenanteil der Konservativen stieg im Vergleich zu 2024 um 25 Punkte, während der der Labour-Partei um 19 Punkte und der der SNP um 4 Punkte fiel.
- Konservative
- 14308
- SNP
- 8258
Daten aus dem Artikeltext
- Konservative
- 25 pp
- SNP
- -4 pp
- Labour
- -19 pp
Daten aus dem Artikeltext
Wahlkampf von Öl und Gas dominiert
Die Tories stellten die Wahl als Volksentscheid über die Öl- und Gasförderung in der Nordsee dar, wobei Kandidat Douglas Lumsden die Beschränkungen der schottischen Regierung scharf angriff. Die Vorsitzende der britischen Konservativen, Kemi Badenoch, besuchte den Wahlkreis während des kurzen Wahlkampfs dreimal. Lumsden, langjähriger MSP für den Nordosten, muss nun sein Mandat im schottischen Parlament niederlegen, da ein Verbot von Doppelmandaten gilt. Da er ein Regionalabgeordneter auf der Liste ist, wird keine Nachwahl zu seiner Ersetzung abgehalten; der nächste Kandidat auf der Liste, Stadtrat James Adams, rückt nach.
„Die Menschen in Aberdeen haben der SNP Einhalt geboten und Labour eine Botschaft gesandt: Die Zerstörung der Öl- und Gasindustrie muss jetzt aufhören.“
„An alle in Aberdeen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben: Ich teile Eure Wut, ich teile Eure Frustration und Eure Ängste um die Zukunft.“
Reaktionen
Der Schottland-Minister im Schattenkabinett, Andrew Bowie, führte den Sieg auf den persönlichen Ehrgeiz des früheren SNP-Abgeordneten Stephen Flynn zurück und sagte, die Partei habe den Konservativen diese Gelegenheit geboten. Flynn, der den Sitz aufgegeben hatte, um ins schottische Parlament einzuziehen, räumte seine Niederlage schon vor der Bekanntgabe des Ergebnisses ein.
„Wir möchten Stephen Flynn dafür danken, dass er uns diese Gelegenheit gegeben hat.“
„Ein harter Abend in Aberdeen, über den einige gründlich nachdenken müssen.“
SNP hält Arbroath and Broughty Ferry
Die Nationalisten behaupteten den benachbarten Wahlkreis Arbroath and Broughty Ferry, den Lara Bird für die SNP hielt. Die Parteivorsitzende erklärte, die SNP werde Aberdeen South 2029 zurückgewinnen.
Unterton des Murrell-Skandals
Der Guardian berichtete, dass einige Wähler möglicherweise gegen die SNP rebelliert hätten – wegen des Diebstahls von 400.000 Pfund aus Parteigeldern durch den früheren Geschäftsführer Peter Murrell, der mit der früheren Ersten Ministerin Nicola Sturgeon verheiratet ist.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- BBCScottish Tories win first Westminster by-election in more than 50 years
- POLITICOTories beat SNP in Aberdeen South after relentless North Sea oil campaign
- The ScotsmanConservatives pull off stunning victory against the SNP in Aberdeen South by-election
- The GuardianSNP concedes Aberdeen South with Scottish Conservatives set to win
- Douglas Lumsden
- Konservativer MSP und Sieger der Nachwahl in Aberdeen South, jetzt designierter Abgeordneter
- Stephen Flynn
- Ehemaliger SNP-Abgeordneter für Aberdeen South, hat den Sitz aufgegeben, um ins schottische Parlament einzuziehen
- Andrew Bowie
- Schottland-Minister im Schattenkabinett, führte den Sieg auf Flynns Ehrgeiz zurück
- Kemi Badenoch
- Vorsitzende der britischen Konservativen, besuchte Aberdeen South während des Wahlkampfs dreimal
- Lara Bird
- SNP-Kandidatin, die Arbroath and Broughty Ferry für die Partei hielt
- Peter Murrell
- Ehemaliger Geschäftsführer der SNP, wegen Diebstahls von 400.000 Pfund aus Parteigeldern verurteilt
- Nicola Sturgeon
- Ehemalige Erste Ministerin Schottlands, mit Peter Murrell verheiratet
- Orte
- Aberdeen
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