
Kind stirbt und vier Personen erleiden schwere Verletzungen bei Autounfall auf der A28 bei Beilen
Ein Kind ist gestorben und vier weitere Insassen wurden schwer verletzt, nachdem ein Volkswagen-Pkw am Sonntagmorgen an der Ausfahrt der A28 bei Beilen von der Straße abkam und Feuer fing.
Tödlicher Unfall auf der A28 bei Beilen
Am Sonntagmorgen, dem 13. September 2026, ereignete sich auf der Autobahn A28 nahe der Stadt Beilen in der niederländischen Provinz Drenthe ein Alleinunfall. Die Rettungskräfte wurden gegen 08:50 Uhr Ortszeit alarmiert, nachdem ein schwarzer Volkswagen-Pkw in einer Kurve der Anschlussstelle die Kontrolle verloren hatte. Das Fahrzeug verließ die Fahrbahn und prallte frontal gegen einen Baum an der Ausfahrt. Durch die heftige Kollision fing das Auto Feuer. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich fünf Personen im Fahrzeug, darunter zwei Erwachsene und drei Kinder. Eines der drei Kinder starb noch am Unfallort an seinen schweren Verletzungen, bevor die Rettungskräfte lebensrettende Maßnahmen einleiten konnten. Der Aufprall verursachte schwere Schäden an der Fahrzeugfront, bevor die Flammen auf den Innenraum übergriffen.
Rettungseinsatz und medizinischer Transport
Das Ausmaß des Unfalls führte zu einer großangelegten Mobilisierung der regionalen Rettungskräfte an der Anschlussstelle der A28. Die Einsatzzentrale entsandte vier Feuerwehrfahrzeuge, acht Krankenwagen, zwei Rettungshubschrauber und zahlreiche Polizeieinheiten zur Unterstützung der Opfer. Die Feuerwehr löschte den Fahrzeugbrand nach ihrer Ankunft und arbeitete schnell daran, die fünf Personen aus dem Fahrzeug zu befreien. Sanitäter und Notärzte versorgten die vier überlebenden Insassen am Straßenrand mit schweren Verletzungen, bevor sie in regionale Krankenhäuser gebracht wurden. Die medizinischen Teams koordinierten die Krankenwageneinsätze, um eine spezialisierte Notfallversorgung für die Schwerverletzten sicherzustellen. Die Polizei bestätigte, dass es sich bei den vier hospitalisierten Opfern um zwei Erwachsene und zwei Kinder handelte, ihre genauen Identitäten, Alter und Zustand wurden jedoch zunächst nicht veröffentlicht.
- Krankenwagen
- 8
- Feuerwehrfahrzeuge
- 4
- Rettungshubschrauber
- 2
Einsatzmaßnahmen vor Ort und öffentliche Absperrung
Die Behörden sperrten sowohl die Auffahrt als auch die Abfahrt der A28 nach Beilen, um den Rettungseinsatz zu erleichtern und die Unfallstelle zu sichern. Die Einsatzkräfte errichteten mobile Sichtschutzwände rund um das Wrack, um die Unfallstelle vor Blicken zu schützen. Etwa zwei Stunden nach dem Zusammenstoß traf ein Leichenwagen an der abgesperrten Autobahnausfahrt ein, um die Leiche des verstorbenen Kindes zu bergen. Mehrere Schaulustige versammelten sich auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Casinos mit Blick auf die Anschlussstelle, um den Rettungseinsatz zu verfolgen. Die Polizei stellte fest, dass keiner der auf dem Parkplatz versammelten Personen den eigentlichen Aufprall gesehen hatte. Die Rettungskräfte hielten die Sichtschutzwände den gesamten Vormittag über aufrecht, um Behinderungen der Ermittlungsarbeiten zu vermeiden.
- Rettungskräfte erhalten Meldungen über ein Auto, das von der Straße abkommt und gegen einen Baum prallt
- Feuerwehr löscht den Fahrzeugbrand und befreit fünf Insassen aus dem Fahrzeug
- Ein Leichenwagen trifft an der abgesperrten A28-Ausfahrt ein, um das verstorbene Kind zu bergen
Polizeiliche Ermittlungen und Reaktionen der Bevölkerung
Spezialisierte polizeiliche Unfallanalyseteams leiteten Ermittlungen ein, um die genauen mechanischen oder fahrerseitigen Faktoren zu ermitteln, die dazu führten, dass das Auto von der Straße abkam. Die Ermittler blieben den gesamten Sonntagvormittag an der Anschlussstelle, um physische Beweise zu dokumentieren, die Kurve zu untersuchen und das ausgebrannte Wrack zu begutachten. Der schwere Unfall hinterließ bei den Einsatzkräften vor Ort einen emotionalen Eindruck. Eine Anwohnerin, die auf dem Casino-Parkplatz eintraf, um den Rettungshubschrauber zu beobachten, berichtete, mehrere Feuerwehrleute gesehen zu haben, die sichtlich bestürzt und von der Rettungsaktion überwältigt waren. Ein weiterer Anwohner kam mit dem Fahrrad, nachdem er das Fluggerät über sich gehört hatte, und zeigte sich schockiert, als er erfuhr, dass ein Kind bei dem Unfall ums Leben gekommen war.


