Frau stirbt und eine weitere Person wird nach Stierangriff bei Fest in Aýna, Albacete verletzt
Eine 64-jährige Frau wurde getötet und eine zweite Person verletzt, nachdem sie während des morgendlichen Stierlaufs beim Fest in Aýna in der spanischen Provinz Albacete von einem Stier aufgespießt wurde.
Tödlicher Stierangriff beim Auftakt-Stierlauf
Eine 64-jährige Frau starb am Samstag, den 5. September 2026, nachdem sie beim Auftakt-Stierlauf der jährlichen Feierlichkeiten zu Ehren der Schutzpatronin in Aýna (Provinz Albacete) tödliche Verletzungen erlitten hatte. Die Veranstaltung begann um 10:00 Uhr morgens, als die Stiere aus dem Gehege von La Salobre auf die Straßen der Stadt entlassen wurden. Als die Tiere durch die Strecke zogen, konnte die Frau nicht auf die Schutzbarrieren und Holzzäune klettern, die entlang der Straße zum Schutz der Zuschauer errichtet worden waren. Einer der Stiere drängte sie gegen eine niedrige Mauer und spießte sie mehrfach mit großer Wucht auf. Die anhaltenden Stöße verursachten schwere Traumata, die zu ihrem Tod am Unfallort führten, obwohl anwesende Teilnehmer sofort versuchten, in Sicherheit zu gelangen.
Notfalleinsatz und zweites Opfer
Die Notrufzentrale von Kastilien-La Mancha, 112, registrierte den ersten Notruf um 10:55 Uhr und forderte dringende medizinische Hilfe entlang der Laufstrecke an. Bereits für das Fest eingeteiltes medizinisches Personal, Beamte der Guardia Civil sowie örtliche Sicherheits- und Präventionsteams wurden sofort mobilisiert, um den Bereich abzusichern und die Opfer zu versorgen. Die Regionalbehörden entsandten zudem einen Rettungshubschrauber, um spezialisierte Notfallmedizin und Evakuierungskapazitäten bereitzustellen. Zusätzlich zu den tödlichen Verletzungen der 64-Jährigen spießte der Stier bei demselben morgendlichen Ereignis eine zweite Person auf. Die Notfallbehörden und Regionalverwaltungen haben keine Angaben zur Identität, zum Alter oder zum Gesundheitszustand des zweiten Verletzten gemacht.
Festprogramm und örtliche Feierlichkeiten
Der tödliche Vorfall ereignete sich während der alljährlich stattfindenden Gemeindefeierlichkeiten zu Ehren des Stadtpatrons Santa María de lo Alto. Die Feierlichkeiten in Aýna begannen am Donnerstag, den 3. September 2026, und brachten Anwohner und auswärtige Besucher zu mehrtägigen Gemeinschaftstraditionen zusammen. Der städtische Zeitplan für Samstag umfasste eine umfangreiche Abfolge von Stieraktivitäten, beginnend mit der Freilassung um 10:00 Uhr aus dem Gehege von La Salobre. Die Organisatoren hatten direkt im Anschluss einen zweiten Lauf mit zwei jungen Ochsen von der Rinderfarm Valle Lindo angesetzt. Weitere für den Morgen geplante Veranstaltungen umfassten die Freilassung einer Kuh in der örtlichen Arena, während die Stadt für den Nachmittag die Freilassung von Kampfstieren auf der Plaza Mayor ansetzte.
- Die Gemeindefeierlichkeiten zu Ehren von Santa María de lo Alto beginnen in Aýna
- Stiere verlassen das Gehege von La Salobre für den ersten morgendlichen Stierlauf
- Die Notrufzentrale 112 erhält den Notruf nach dem tödlichen Stierangriff
Auswirkungen auf die Festbesucher
Der tödliche Zusammenstoß löste bei den zahlreichen Menschen, die sich versammelt hatten, um den Lauf zu verfolgen und an den Festlichkeiten von Aýna teilzunehmen, weit verbreiteten Schock und emotionale Bestürzung aus. Zuschauer, die entlang der Barrikaden standen, sahen, wie das Tier das Opfer gegen die Mauer einkesselte, bevor Retter sie erreichen konnten. Örtliche Sicherheitskräfte, medizinische Teams und Mitglieder der Guardia Civil blieben vor Ort, um die Folgen des Zusammenstoßes zu bewältigen und die Zusammenarbeit mit dem Rettungshubschrauber zu koordinieren. Die Tragödie ereignete sich an einem Tag, der als ganzer Tag traditioneller Stierfreilassungen in der Gemeinde geplant war, und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Sicherheitsmaßnahmen entlang der Strecke, an der der tödliche Zusammenstoß stattfand.
