
Forstarbeiter stirbt nach Überschlag der Maschine auf einem Bergweg in León
Ein 48-jähriger Forstunternehmer, der für die Regionalregierung tätig war, starb, nachdem seine Maschine einen steilen Hang in Fasgar hinabgerollt war. Der Vorfall löste eine Bergrettungsaktion und gewerkschaftliche Kritik aus.
Tödlicher Maschinenüberschlag in Fasgar
Ein 48-jähriger Forstarbeiter starb, nachdem die von ihm bediente Maschine umkippte und einen Berghang in der ländlichen Ortschaft Fasgar hinabstürzte, die zur Gemeinde Murias de Paredes in der Provinz León gehört. Der tödliche Vorfall ereignete sich auf einem Bergforstweg, während der Arbeiter im Rahmen eines Forsttrupps routinehafte Instandhaltungsarbeiten verrichtete. Der Arbeiter war bei einem externen Privatunternehmen beschäftigt, das über eine öffentliche Ausschreibung von der Regionalverwaltung der Junta de Castilla y León beauftragt worden war.
Zwischen den offiziellen Notfallberichten und den Mitteilungen der Gewerkschaften ergaben sich Unstimmigkeiten hinsichtlich des genauen zeitlichen Ablaufs des Unfalls. Quellen der Notrufzentrale 112 gaben an, der Vorfall habe sich am Dienstag gegen 14:15 Uhr ereignet, als eine Person das umgestürzte Fahrzeug entdeckte und die Einsatzkräfte verständigte. Erklärungen regionaler Gewerkschaftsvertreter datierten das tödliche Ereignis hingegen auf den Mittwochmorgen während der planmäßigen Schicht des Arbeiters.
Notruf und Bergung im Gebirge
Der Notruf löste eine unmittelbare Abstimmung zwischen den Rettungskräften des Gesundheitswesens und den Strafverfolgungsbehörden aus. Die regionale Notfallagentur Emergencias Sanitarias entsandte zunächst medizinisches Personal aus dem nahegelegenen Gesundheitszentrum in La Magdalena, um eine dringende Versorgung zu leisten. Die medizinischen Kräfte konnten am Unfallort letztlich jedoch nicht eingreifen, da das Fahrzeug in einem unzugänglichen Bereich des steilen Geländes zum Stillstand gekommen war, wo der Arbeiter bereits seinen tödlichen Verletzungen erlegen war.
- Eine Person entdeckt die umgestürzte Maschine in Murias de Paredes und verständigt die Notrufzentrale 112.
- Bergrettungskräfte der Guardia Civil GREIM erreichen den abgelegenen Hang, um den Leichnam zu bergen.
- UGT Servicios Públicos veröffentlicht ein Kommuniqué, in dem Sicherheitsstandards und die Aufsicht über die Auftragnehmer kritisiert werden.
Die Regierungsunterdelegation in León bestätigte, dass ein spezialisierter Einsatz erforderlich war, um die Unfallstelle zu erreichen. Beamte der Bergrettungs- und Interventionseinheit (GREIM) der Guardia Civil wurden mobilisiert, um das schwierige Berggelände zu durchqueren und den Leichnam des Arbeiters zu bergen. Nach der Bergungsaktion leitete die Guardia Civil förmliche rechtliche und technische Verfahren ein, um die genauen operativen Faktoren und Geländebedingungen zu klären, die dazu geführt hatten, dass die schwere Maschine den Abhang hinabrollte.
Gewerkschaftliche Kritik an Arbeitssicherheit und Auftragsvergabe
Nach dem Unfall veröffentlichte der Gewerkschaftsverband UGT Servicios Públicos (UGT-SP) ein offizielles Kommuniqué, in dem er sein Beileid und seine Solidarität mit der Familie des Opfers, den Kollegen des Trupps und der gesamten Belegschaft der regionalen Waldbrandbekämpfer zum Ausdruck brachte. Die Gewerkschaft erklärte, der tödliche Überschlag offenbare einen anhaltenden Zustand schwerer Prekarität, von dem das Forstpersonal betroffen sei, das in Kastilien und León im Rahmen ausgelagerter öffentlicher Ausschreibungen tätig ist.
Gewerkschaftsvertreter erklärten, die bestehenden Beschäftigungs- und Betriebsstandards in dem privatisierten Sektor seien unzureichend und gewährleisteten nicht die grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen, die zum Schutz des Lebens der Beschäftigten erforderlich seien. UGT-SP prangerte zudem ein anhaltendes Defizit an Präventionsbereitschaft bei den beauftragten Arbeitgebern an und wies darauf hin, dass private Forstunternehmen zuvor die Möglichkeit einer Aussperrung ins Spiel gebracht hätten, nachdem sie fehlende finanzielle Liquidität für die Bereitstellung grundlegender persönlicher Schutzausrüstung (PSA) geltend gemacht hätten, die für einen sicheren Feldeinsatz unerlässlich sei.
UGT Servicios Públicos brachte diese institutionellen und operativen Mängel unmittelbar mit dem tödlichen Ausgang in León in Verbindung.
Die UGT weist direkt auf diese schwerwiegenden Mängel als Auslöser tragischer Folgen wie der heute eingetretenen hin.


