Sicherheit · Mortara, Pavia und Castellammare del Golfo

Neue Obduktion macht Todesfall von 1987 in Mortara zum Mordfall – Ehefrau unter zwei Verdächtigen

Die Staatsanwaltschaft Pavia behandelt den Tod eines 48-Jährigen, der 1987 am Straßenrand in Mortara gefunden wurde, nun als Tötungsdelikt, nachdem eine neue Obduktion den Suizidbefund verworfen hat. Die Ehefrau des Opfers und ein mutmaßlicher Auftragskiller sind Gegenstand der Ermittlungen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, ANSA.it, Fanpage und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Mortara, Pavia, Castellammare del Golfo, Trapani · Italien
Wie es dazu kam
  1. 11.02.Mann tot am Straßenrand in Mortara gefunden und zunächst als Suizid registriert
  2. September 2024Fall wieder aufgenommen, nachdem Unterlagen der Staatsanwaltschaft Trapani eingehen; Exhumierung angeordnet
  3. Oktober 2026Neuer Obduktionsbericht bei der Staatsanwaltschaft Pavia eingereicht, die den Tod als Tötungsdelikt behandelt

Eine neue Obduktion kippt den Befund von 1987

Die neue Obduktion wurde von Professorin Cristina Cattaneo im Auftrag der Staatsanwaltschaft Pavia durchgeführt; ihr Bericht verwirft die Suizidfeststellung, mit der der Fall abgeschlossen worden war. Der 48-Jährige war am 11. Februar 1987 tot am Straßenrand in Mortara in der Provinz Pavia gefunden worden. Dem Bericht zufolge wurde er mehrfach mit einem stumpfen Gegenstand auf den Kopf geschlagen und versuchte, sich zu wehren, was mit einer Verletzung an seiner linken Hand übereinstimmt. Die Befunde verwerfen zudem die Depressionstheorie, die die Suizidhypothese gestützt hatte, und beschreiben ein etwa einstündiges Leiden vor dem Tod. Der Bericht wurde bei der Staatsanwaltschaft Pavia eingereicht, die den Tod nun als Tötungsdelikt behandelt.

Wie der Tod zunächst erklärt wurde

1987 kamen die Ermittler zu dem Schluss, der Mann habe sich auf der Straße von Mortara in Richtung Ceretto unter ein schweres Fahrzeug geworfen. Laut ANSA wurde der Lastwagen nie ermittelt, während Rai und Fanpage von einem Betonmischer sprechen. Rai beschreibt die neue Rekonstruktion nun so, dass der Mann angegriffen wurde, bevor er überfahren wurde. Damals wurde das Vorhandensein giftiger Substanzen in seinem Magen als freiwillige Einnahme gedeutet. Seine drei Söhne äußerten unmittelbar nach seinem Tod Zweifel, doch die Akte wurde als Suizid archiviert.

Die Wiederaufnahme 2024 und die Exhumierung

Der Fall wurde im September 2024 wieder aufgenommen, nachdem Unterlagen von der Staatsanwaltschaft Trapani in Pavia eingegangen waren. Diese Papiere stammten aus einem separaten Verfahren gegen die Ehefrau des Opfers, die in Trapani wegen eines mutmaßlichen Anschlags auf das Leben ihres Sohnes ermittelt worden war. Die Staatsanwaltschaft Pavia ordnete daraufhin die Exhumierung des Leichnams an, der auf dem Friedhof von Castellammare del Golfo in der Provinz Trapani beigesetzt war. Beide Verdächtigen leben in dieser Stadt. Von dort aus wurde die Untersuchung fortgesetzt und führte zu der neuen Obduktion, die nun einen Mordbefund stützt.

Verdächtige, Motiv und Spuren

Zwei Personen sind Gegenstand der Ermittlungen: die Ehefrau des Opfers und ein mutmaßlicher Auftragskiller. Quellen zufolge konzentriert sich die Untersuchung sowohl auf die Ehefrau als auch auf den mutmaßlichen Auftragskiller. Die Ermittler prüfen ein Motiv, das mit einer außerehelichen Affäre der Ehefrau zusammenhängen könnte, von der das Opfer erfahren haben soll. In den letzten Tagen seines Lebens zeigte der Mann eine ungewöhnliche körperliche Schwäche, die mit einem versuchten Giftanschlag vereinbar ist. Der Rekonstruktion der Ermittler zufolge deuten Benzinspuren an seinem Körper und seiner Kleidung auf einen gescheiterten Versuch der Angreifer hin, die Leiche zu verbrennen. Die drei Söhne haben im Verfahren nun den Status von Geschädigten; die Untersuchung steht Berichten zufolge kurz vor dem Abschluss.

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Quellen und Kontext

Orte
Pavia

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