Film & Medien · Paris und San Sebastián
„Tiempos de ilusión“, die Pariser Coming-of-Age-Komödie von 1985 der Intocable-Regisseure, startet in Spanien
Der Film spielt im Paris von 1985 und dreht sich um einen 13-jährigen Jungen. Am 30. Oktober 2026 kommt er in die spanischen Kinos, nachdem er in Frankreich mehr als zwei Millionen Zuschauer erreicht hat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, RTVE.es, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Film kommt am 30. Oktober 2026 in die spanischen Kinos, nachdem er die Sektion Perlak des Festivals von San Sebastián abgeschlossen hat.
Laut Berichten von RTVE und La Vanguardia hat der Film in Frankreich mehr als zwei Millionen Zuschauer erreicht.
Olivier Nakache sagt, etwa 90 % der Geschichte stammten aus persönlichen Erinnerungen, die Figuren seien von den Familien der Regisseure inspiriert.
La Razon gab dem Film dreieinhalb Sterne, bemängelte aber, dass er schwierigen Themen ausweiche; ABC gab drei Sterne und lobte die Besetzung.
Eine Familienkomödie im Paris von 1985
Der Film folgt Vincent, einem 13-jährigen Jungen aus einer bürgerlichen Familie in einem Pariser Vorort Mitte der 1980er-Jahre, während er sich auf seine Bar Mitzwa vorbereitet. Er teilt sich ein Zimmer mit seinem älteren Bruder, und die beiden pflegen eine distanzierte Beziehung. Sein Vater hat seinen Job verloren, verheimlicht das aber aus Verlegenheit vor den Kindern, während seine Mutter als Sekretärin arbeitet und beschließt, Informatik zu studieren. Vincent beginnt, etwas für ein Mädchen aus seiner Klasse zu empfinden, und beginnt, seine eigene Identität zu hinterfragen. Louis Garrel und Camille Cottin spielen die Eltern, Simon Boublil gibt als Vincent sein Leinwanddebüt, und Pierre Lottin spielt den findigen Portier des Hauses.
Kinostart in Frankreich und Spanien
Der Film startet am 30. Oktober 2026 in den spanischen Kinos. In Frankreich hat er mehr als zwei Millionen Zuschauer erreicht, und vor seinem Kinostart schloss er die Sektion Perlak des Festivals von San Sebastián ab. Olivier Nakache und Eric Toledano, das Duo hinter Intocable (2011), drehten auch Especiales (2019) und C'est la vie (2017). La Razon nennt eine Laufzeit von 116 Minuten und gab dem Film dreieinhalb Sterne; er sei womöglich der beste der Karriere des Duos. ABC gab drei Sterne und lobte die Besetzung und die Atmosphäre der Epoche. Die Berichterstattung nennt keine Einspielergebnisse für Spanien.
Was die Regisseure sagen
Nakache sagte vor Journalisten, etwa 90 % der Geschichte schöpften aus persönlichen Erinnerungen, was er als eine Autobiografie zu vier Händen beschrieb. Jede Figur sei von den eigenen Familien der Regisseure und von den Portiers ihrer Häuser inspiriert, sagte er. Der Film versuche, die Intensität der Adoleszenz wieder einzufangen, als junge Menschen ganz im Augenblick lebten. Er sei sich nicht sicher, ob das Duo einen Film über heutige Teenager machen könnte, die an ihren Handys hingen. Am Set hätten die jungen Darsteller ihre Handys beiseitegelegt, um Videospiele zu spielen, fügte er hinzu.
Nakache verwies zudem auf eine Massendemonstration am 15. Juni 1985, organisiert von SOS Racismo, die er als die größte bezeichnete, die Paris je gesehen habe. Sie fand statt, als der Front National erstarkte, und er verglich die Stimmung der Menge mit einem WM-Sieg. Die öffentliche Debatte von heute habe weniger Nuancen und mehr Gewalt, sagte er, und der Film blicke auf eine Zeit zurück, in der sich die Menschen etwas geeinter fühlten. Er nannte außerdem den spanischen Regisseur Rodrigo Sorogoyen als Filmemacher, den er bewundere.
Wie die Kritik den Film liest
El Periodico beschreibt den Film als Coming-of-Age-Geschichte, in der sich die Identitätsfrage mit den üblichen Themen Sex, erste Liebe und Familienbande verbindet. Die Geschichte sei um Vincents Frage herum gebaut, ob die Familie französisch, jüdisch oder afrikanisch sei, da die Familie seiner Mutter viele Jahre in Algerien lebte und sein Vater aus Marokko stammt. Dieselbe Kritik schreibt, die Regisseure hätten die einfachere Komödie von Intocable hinter sich gelassen, mit schärferen Figuren und schärferem Humor, auch wenn einige theatralische Momente blieben. Sie lobt zudem Szenen in einem Videoclub und bei einer Filmvorführung und nennt den zeitgeschichtlichen Kontext klar konturiert.
La Razon lobt die Besetzung, das Setting und einen Soundtrack aus The Cure, Depeche Mode und Duran Duran, kritisiert aber, dass der Film schwierigen Themen ausweiche. Dieselbe Kritik schreibt, die Geschichte streife die Emanzipation der Frauen und die Wirtschaftskrise, mit der Frankreich damals zu kämpfen hatte, allerdings nur leicht. ABC merkt an, der Film sei zärtlicher und weniger zynisch als frühere Arbeiten der Regisseure. Insgesamt sind sich die Kritiken beim Zeitkolorit und den Darstellerleistungen einig und gehen auseinander, wenn es darum geht, wie weit der Film über die Nostalgie hinausgeht.
Hintergrund des Kinostarts
Der Film ist eine französische Produktion aus dem Jahr 2026, das Drehbuch stammt von Nakache, Toledano und Nathalie Hertzberg. Sein Erfolg in Frankreich ging mit der Nostalgie für die Epoche einher, die sich durch seinen Soundtrack mit Musik der 1980er-Jahre zieht – eine Entscheidung, die die Regisseure als zentral für die Geschichte beschreiben. Der spanische Kinostart am 30. Oktober 2026 ist der erste Schritt, den Film einem neuen Publikum nahezubringen, und die in dieser Woche veröffentlichten Kritiken sind die erste öffentliche Reaktion, die die Berichterstattung festhält.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaVanguardia„Tiempos de ilusión“, eine nicht ganz so unglückliche Jugend (in den 80ern)'Tiempos de ilusión', una adolescencia (en los 80) no tan infeliz · Original auf Spanisch
- RTVE.es„Tiempos de ilusión“: Die Schöpfer von „Ziemlich beste Freunde“ fordern das Zusammenleben der Kulturen im Paris der 80er Jahre'Tiempos de ilusión': los creadores de 'Intocable' reivindican la convivencia en París entre culturas en los 80 · Original auf Spanisch
- LaVanguardiaDie Regisseure von „Ziemlich beste Freunde“ reisen zurück in ihre Jugend in den achtziger Jahren: „Es ist eine Zeit, in der alles möglich ist“Los directores de 'Intocable' viajan a su adolescencia en los ochenta: "Es una época donde todo es posible · Original auf Spanisch
- La RazónKritik zu „Tiempos de ilusión“: Vive les années 80! ★★★ 1/2Crítica de "Tiempos de ilusión": Vive les années 80! ★★★ 1/2 · Original auf Spanisch
- Olivier Nakache
- Ko-Regisseur und Ko-Autor von Tiempos de ilusion, der über die autobiografische Grundlage des Films sprach.
- Eric Toledano
- Ko-Regisseur und Ko-Autor von Tiempos de ilusion, Ko-Regisseur von Intocable.
- Louis Garrel
- Schauspieler, der einen der Eltern in Tiempos de ilusion spielt.
- Camille Cottin
- Schauspielerin, die die Mutter in Tiempos de ilusion spielt.
- Pierre Lottin
- Schauspieler, der den Portier des Hauses in Tiempos de ilusion spielt.
- Rodrigo Sorogoyen
- Spanischer Filmemacher, dessen Kino Nakache nach eigenen Worten bewundert.
- Orte
- Paris, Frankreich, San Sebastián
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