Wahlen · Tupelo, San Antonio und Allen

Rekord: 7,4 Millionen Texaner stimmen vorab ab, während die Midterms nahen und in Alaska ein Streit um Stimmzettel tobt

Die Wähler in Texas haben mit 7,4 Millionen vorab abgegebenen Stimmen einen Rekord aufgestellt, und die Republikaner setzen auf Unabhängige, während ein Streit um Stimmzettel in Alaska und die letzten Wahlkampfauftritte das Schlusswochenende bestimmen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Guardian, Washington Post, POLITICO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Tupelo, San Antonio, Allen · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 30.10.Das Justizministerium bittet einen Richter, von Wählerverwirrung betroffene Stimmzettel getrennt zu halten
  2. 31.10.Alaska bittet das Gericht, den Antrag des Justizministeriums abzuweisen
  3. 3.11.Die Midterm-Wahlen finden statt, einschließlich des Senatsrennens in Alaska

Schlussauftritte mit Trump im Geiste auf dem Stimmzettel

Alle Sitze im Repräsentantenhaus und fast ein Drittel des Senats werden am Dienstag, 3. November, gewählt – eine Abstimmung, die weithin als Referendum über Donald Trump gilt, der selbst nicht auf dem Stimmzettel steht. Umfragen deuten darauf hin, dass die Republikaner wahrscheinlich das Repräsentantenhaus und möglicherweise auch den Senat verlieren. Die Demokraten setzen im Schlussspurt auf Bezahlbarkeit und Korruption, die Republikaner warnen vor Sozialismus und Transgender-Themen. Trumps Zustimmungswerte liegen auf einem historischen Tiefstand, dennoch behandeln die Republikaner ihn weiterhin als ihren besten Wahlkampfhelfer.

Am Samstag, 31. Oktober, verbrachte Trump den Tag damit, sich in Telefon-Rallyes einzuwählen, und veranstaltete eine Halloween-Party im Dschungel-Motto in Mar-a-Lago. Reporter fragten nach seinem Outfit, und er antwortete:

„Ich hatte 10 Minuten, also bin ich als Donald Trump gekommen.“

Donald Trump, Präsident

Für Sonntag, 1. November, sind Kundgebungen in Kansas und Iowa geplant, nachdem er sie zuvor abgesagt und nach Kritik neu angesetzt hatte. Bei einer Kundgebung in Virginia am Samstag, 31. Oktober, versprach der Fraktionsvorsitzende der Demokraten im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, die Demokraten würden die Kürzungen bei Medicaid rückgängig machen, den Krieg im Iran beenden und die erhöhten Zuschüsse für ACA-Prämien wiederherstellen, sollten sie die Mehrheit im Repräsentantenhaus gewinnen.

Ein Anstieg der Stimmen schwarzer Wähler und eine Rekord-Frühwahlbeteiligung

Die Zahl der Früh- und Briefwähler steigt schnell, und die Geschichte der schwarzen Wählerinnen und Wähler ist das, was Quellen als „Blacklash“ bezeichnen. Der Wandel begann mit den Wahlen 2025, als die Demokraten in Virginia und New Jersey größere Vorsprünge als erwartet erzielten, und setzte sich mit einer starken Beteiligung an den Vorwahlen Anfang dieses Jahres fort. Schwarze Wählerinnen und Wähler reagieren auf den vom Weißen Haus vorangetriebenen Versuch, Wahlkreise mit hohem Minderheitenanteil neu zuzuschneiden, und auf die Aushöhlung des Voting Rights Act durch den Supreme Court. Der frühere Präsident Bill Clinton sagte am Freitag, 30. Oktober, in Tupelo im Bundesstaat Mississippi zu POLITICO, Trump habe versucht, schwarze Wähler zu entmachten, und habe das Justizministerium in einen politischen Apparat verwandelt. Er beschrieb, wie historisch diskriminierte Gruppen die Stimmung um sich herum lesen:

„Gruppen, die historisch diskriminiert wurden, haben einen unheimlich feinen Sensor dafür.“

Bill Clinton, Früherer Präsident

Für schwarze Wählerinnen und Wähler und alle anderen sind die Lebenshaltungskosten der wichtigste Faktor, denn Benzin und Lebensmittel kosten für jeden Wähler gleich viel.

Texas, wo die Unabhängigen die Wahl entscheiden

Ein Rekord von 7,4 Millionen Texanern hat vorab gewählt, was den Demokraten scheinbar einen Vorsprung bei der Beteiligung verschafft – allerdings registrieren sich die Wähler in Texas nicht nach Parteien. Analysten schätzen die Parteizugehörigkeit anhand der Vorwahl, an der ein Wähler teilgenommen hat, und zählen jene, die die Vorwahlen ausgelassen haben, als Unabhängige. In den städtischen Countys lagen die Demokraten bei den Frühwählern vor den Republikanern, in den Vororten und ländlichen Gebieten führten die Republikaner, und die Unabhängigen übertrafen beide Parteien. Steven David, ein überparteilicher Experte für Frühwahlen aus der Region Houston, fasste seine Analyse so zusammen:

„Die Demokraten führen in den großen Countys von Texas. Überall sonst führen die Republikaner. Die Unabhängigen entscheiden es.“

Steven David, Überparteilicher Experte für Frühwahlen aus

David sagte, 54 Prozent der Unabhängigen müssten republikanisch wählen, damit die GOP mit den Demokraten gleichziehen könne – ein Ergebnis, das er für unwahrscheinlich hält, weil sich Unabhängige üblicherweise gleichmäßig aufteilen. Tom Bonnier, Wahlanalyst bei Target Smart, merkte auf X an, die meisten unabhängigen Frühwähler hätten 2024 nicht gewählt, und fast die Hälfte von ihnen seien Latino. Im Senatswahlkampf tritt Attorney General Ken Paxton gegen den demokratischen Abgeordneten im Staatsparlament, James Talarico, an, der in Umfragen seit Monaten leicht führt und beim Spendensammeln deutlich vorn liegt. Paxtons Wahlkampfteam hat eine geplante Abschlusskundgebung am Alamo gestrichen. Auf der Veranstaltungsseite heißt es, Paxton werde den Montag, 2. November, in Allen in Texas verbringen, rund 300 Meilen entfernt; am Sonntag, 1. November, werde er dennoch etwa 15 Meilen nördlich des Alamo auftreten.

Alaska und der Streit um den gleichnamigen Stimmzettel

Das Justizministerium verklagte Alaska am 22. Oktober und forderte einen Bundesrichter auf, die Zertifizierung des Senatsrennens zu blockieren, falls der republikanische Amtsinhaber Senator Dan S. Sullivan mit einem Vorsprung verliert, der kleiner ist als die Stimmen für einen Herausforderer mit demselben Namen. Am Freitag, 30. Oktober, beantragte das Ministerium, Stimmzettel, die von Wählerverwirrung betroffen sein könnten, getrennt zu halten. Dem Antrag vorausgegangen war ein Bericht der New York Times vom Mittwoch, 28. Oktober, wonach der Wahlkampf der demokratischen Kandidatin Mary Peltola dabei geholfen habe, einen pensionierten Lehrer namens Dan J. Sullivan auf den Stimmzettel zu bringen, um die Unterstützung für den Amtsinhaber zu verwässern. Peltolas Wahlkampfteam bestreitet die Vorwürfe, und Bundesanwälte untersuchen die Behauptungen. Am Samstag, 31. Oktober, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Alaskas dem Gericht mit, die Forderungen seien „unangemessen und nicht einmal möglich“, und nannte die Trennung der Stimmzettel „beunruhigend und unmöglich“. Der republikanische Gouverneur des Bundesstaates hat sich nicht dazu verpflichtet, das Ergebnis zu zertifizieren, falls Peltola gewinnt, und Trump hat seine Forderung nach einer Strafverfolgung Peltolas wiederholt.

Michigan: Demokraten zerstritten über El-Sayed

Die Abgeordnete Haley Stevens veröffentlichte am späten Samstag, 31. Oktober, eine Erklärung, in der sie Michigan aufforderte, im Senatswahlkampf „wählen zu gehen!“. Der Erklärung waren Tage öffentlicher Kritik an Abdul El-Sayed vorausgegangen, der sie in der Vorwahl knapp geschlagen hatte. Stevens hatte ihn gedrängt, einen Werbespot der liberalen externen Gruppe Rebellion PAC, der Israel für hohe Lebensmittelpreise verantwortlich macht, schärfer zu verurteilen, und sie hatte ihre künftige Unterstützung davon abhängig gemacht. El-Sayed sagte, der Spot spreche nicht für ihn, und erklärte am Samstagnachmittag gegenüber Reportern, er unterstütze dessen Inhalt nicht. Stevens' Erklärung nannte ihn nicht, begrüßte aber diese Haltung und sagte, die Wähler verdienten diese Art von Führung. Ihr Verlobter sagte, er werde den Republikaner Mike Rogers wählen, und deutete an, sie könnte es ihm gleichtun.

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