Wirtschaft · Berlin und Grünheide

Tesla eröffnet europäisches Entwicklungszentrum in Berlin mit 100 Millionen Euro Investition

Tesla hat in Berlin-Köpenick ein europäisches Entwicklungszentrum eröffnet, untergebracht in einem sanierten ehemaligen Industriebetrieb. In der ersten Ausbaustufe arbeiten dort mehr als 250 Menschen; für eine zweite Stufe wurde der Genehmigungsantrag gestellt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Der Tagesspiegel und DIE WELT. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Berlin, Grünheide · Deutschland

Ein saniertes Werk in Köpenick

Tesla hat in Berlin ein neues europäisches Entwicklungszentrum eröffnet, untergebracht in einem ehemaligen Industriebetrieb im Bezirk Köpenick, den das Unternehmen saniert hat. Nach Angaben des Unternehmens arbeiten dort Ingenieure und Techniker in Laboren an der Entwicklung von Materialien, Antriebssystemen und Fahrzeugen. Der Standort liegt nicht weit von Teslas Fabrik in Grünheide entfernt, dem einzigen Automobilwerk, das das Unternehmen in Europa betreibt. Die Eröffnung fand am 4. November statt, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) wurde für den Nachmittag erwartet. Das Zentrum nahm den Angaben zufolge zunächst im Teilbetrieb den Betrieb auf.

Personal und Ausbauplan

In der ersten Ausbaustufe arbeiten nach Angaben von Tesla mehr als 250 Menschen an dem Standort. Einige von ihnen kommen aus bestehenden Einrichtungen in Tilburg in den Niederlanden und aus anderen Laborstandorten. Tesla hat die Genehmigung einer zweiten Ausbaustufe beantragt, die den Standort auf rund 500 Ingenieure und Techniker wachsen lassen soll. Der Tagesspiegel berichtete, 500 Ingenieure sollten Komponenten für neue Tesla-Modelle entwickeln und testen, und gab der Einrichtung den Namen „Berlin Tesla Engineering Center“. Das Unternehmen bezifferte die Gesamtinvestition auf 100 Millionen Euro.

In einer Erklärung beschrieb Tesla den Standort so:

„Das neue Engineering Center unterstreicht einmal mehr Teslas langfristiges Engagement für Deutschland als strategischen Innovationsstandort.“

Tesla

Tests vor Ort

In einer großen Halle am Standort werden Sicherheitstests an Fahrzeugteilen durchgeführt, darunter an Airbags. In derselben großen Halle werden nach Unternehmensangaben auch Batteriezelltests vorgenommen. Der Tagesspiegel beschrieb eine Vorführung für Besucher an einer Katapultanlage, bei der ein keulenartiges Gerät mit Wucht gegen die Front eines Tesla geschleudert wird – in dem Bericht als „Beintest“ bezeichnet. Das Auto habe bestanden, der Aufprall sei etwas abgefedert worden, und die Motorhaube springe beim Treffer auf.

Produktion in Grünheide und Nachfrage nach Elektroautos

Auch das Werk Grünheide soll ausgebaut werden. Mitte Oktober hieß es in Berichten, Tesla wolle die Produktion dort von den geplanten 500.000 Autos pro Jahr, eine Marke, die das Werk bislang nicht erreicht hat, auf eine Million Autos pro Jahr verdoppeln.

Geplante Jahresproduktion im Werk GrünheideAutos pro Jahr
Geplantes Niveau, noch nicht erreicht
500000 Autos pro Jahr
Ziel nach Verdopplung
1000000 Autos pro Jahr

Daten aus dem Artikeltext

Elektroautos werden in Deutschland immer beliebter, und DIE WELT bringt den Trend teilweise mit höheren Kraftstoffkosten in Verbindung. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums ist die Nachfrage nach der Elektroauto-Prämie groß.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Tesla, Inc.

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