Einzelsport · Paris
Taddeucci gewinnt Europagold über 10 km Freiwasser in der Seine, Caponi holt Bronze
Ginevra Taddeucci setzte sich eineinhalb Runden vor Schluss vom Feld ab und sicherte sich den Titel über 10 km Freiwasser der Frauen bei den Europameisterschaften in Paris. Ihre Teamkollegin Linda Caponi holte Bronze hinter der Ungarin Viktoria Mihályvári-Farkas.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Open, AGI, Corriere della Sera und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ginevra Taddeucci gewann Gold über 10 km Freiwasser der Frauen in 2:07:49 und schlug die Ungarin Viktoria Mihályvári-Farkas um 9,7 Sekunden.
Linda Caponi holte Bronze, 13,58 Sekunden hinter Taddeucci, und sicherte sich ihre erste Freiwassermedaille.
Gregorio Paltrinieri wurde Vierter im 10-km-Rennen der Männer, das der Deutsche Florian Wellbrock gewann; Paltrinieri sagte, er habe zwischen dem 5. und 9. Kilometer Probleme gehabt.
Taddeucci beschrieb die Seine als 'schön dreckig', mit Blättern, Zweigen und Plastikflaschen, die an ihrer Brille klebten.
10 km der Frauen
Ginevra Taddeucci gewann am 4. August das 10-km-Freiwasserrennen der Frauen bei den Europameisterschaften in Paris in 2 Stunden, 7 Minuten und 49 Sekunden. Die Italienerin griff eineinhalb Runden vor Schluss an und überholte die Ungarin Viktoria Mihályvári-Farkas, die als Favoritin ins Rennen gegangen war. Farkas holte Silber mit 9,7 Sekunden Rückstand, während Taddeuccis Teamkollegin Linda Caponi dem Angriff folgte und Bronze mit 13,58 Sekunden Rückstand auf die Siegerin gewann.
Der Sieg ist Taddeuccis dritter Europameistertitel und ihr erster über die 10-km-Distanz, nachdem sie 2022 in Rom und 2025 in Stari Grad über 5 km gewonnen hatte. Sie ist die dritte Italienerin, die die europäische 10-km-Krone gewinnt, nach Martina Grimaldi (2011, 2012) und Rachele Bruni (2016). Zwei Jahre zuvor hatte Taddeucci auf derselben Seine-Strecke olympisches Bronze gewonnen.
„Es tut mir leid, dass das Rennen nicht sehr wettbewerbsintensiv war, ich fühlte mich, als wäre ich allein. Meine Rivalin fehlte, und auch zwei andere wichtige Schwimmerinnen fehlten. Ich wollte gegen sie antreten und auch gegen sie gewinnen. Heute konnte ich tun, was ich wollte.“
Caponis Durchbruch
Linda Caponi, ehemalige Beckenspezialistin, die Staffelmedaillen über 4x200 m Freistil gewonnen hatte, holte ihre erste Freiwassermedaille. Die 27-Jährige aus Poggibonsi hatte zuvor Silber über 400 m Freistil bei der Universiade 2019 und Bronze über 1500 m bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2013 gewonnen. Ihr Bronze komplettierte Italiens erstes Doppelpodium im 10-km-Rennen der Frauen seit 2016.
10 km der Männer
Im Rennen der Männer wurde Gregorio Paltrinieri Vierter und verpasste das Podium hinter dem Sieger Florian Wellbrock aus Deutschland. Paltrinieri sagte, er habe zwischen dem fünften und neunten Kilometer den Kontakt zur Spitzengruppe verloren, eine Schwäche, mit der er die ganze Saison zu kämpfen habe. „Ich leide sehr von 5 bis 9 und dann habe ich vielleicht einen Endspurt, aber der reicht nicht mehr gegen diese Gegner, die, sobald man ihnen einen Moment Vorsprung lässt, 15 Meter nehmen“, sagte er. Marcello Guidi wurde Fünfter und Andrea Filadelli Siebter.
„Leider habe ich den Zug auf der stromaufwärts gelegenen Seite verloren, und dann war ich sehr weit weg. Die anderen waren gut darin, diese Lücke zu nutzen, Kompliment an sie.“
Wasserqualität
Die Wasserqualität der Seine, ein großes Problem während der Olympischen Spiele 2024, sorgte erneut für Kritik. Taddeucci beschrieb den Fluss als „schön dreckig“ und sagte, ihre Schwimmbrille sei mit Blättern, Zweigen und „allerlei Mist“ bedeckt gewesen. Sie fügte hinzu: „Sie sagten, es sei sauber, Gott sei Dank war es sauber, wenn es dreckig gewesen wäre, wie wäre es dann gewesen?“ Paltrinieri bemerkte jedoch, dass die Bedingungen besser erschienen als während der Olympischen Spiele, obwohl „die Sorge der Gegner da war“.
„Schön dreckig. Da war alles. Ein Saustall. Auf meiner Brille waren Blätter, Zweige, allerlei Mist festgeklebt. Und viele Plastikflaschen hier drin, ein Saustall. Sie sagten, es sei sauber, Gott sei Dank war es sauber, wenn es dreckig gewesen wäre, wie wäre es dann gewesen?“
Italiens Medaillenbilanz
Die beiden Medaillen brachten Italiens Gesamtbilanz bei diesen Meisterschaften auf 4 Gold-, 3 Silber- und 4 Bronzemedaillen. Chiara Pellacani hatte zuvor drei Goldmedaillen im Wasserspringen gewonnen (1-m-Brett, Mixed-3-m-Synchron und Mannschaftswettbewerb). Italien liegt im Medaillenspiegel hinter Großbritannien auf Platz zwei.
- Ginevra Taddeucci
- 7669 Sekunden
- Viktoria Mihályvári-Farkas
- 7678.7 Sekunden
- Linda Caponi
- 7682.58 Sekunden
Daten aus dem Artikeltext
- Gold
- 4 Medaillen
- Silber
- 3 Medaillen
- Bronze
- 4 Medaillen
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- OpenEuropei di nuoto, bis italiano nella 10 km in acque libere a Parigi: Taddeucci oro e Caponi bronzo
- AGINuoto, Taddeucci oro nella 10 km agli Europei
- Corriere della SeraEuropei di Nuoto, trionfo azzurro nella 10 km: Taddeucci è d'oro, Caponi conquista il bronzo
- FanpageGinevra Taddeucci vince l'oro in una Senna sporchissima: "Bella zozza, sugli occhialini avevo di tutto
- Ginevra Taddeucci
- italienische Freiwasserschwimmerin, Goldmedaillengewinnerin über 10 km der Frauen
- Linda Caponi
- italienische Schwimmerin, Bronzemedaillengewinnerin über 10 km der Frauen
- Viktoria Mihalyvari Farkas
- ungarische Schwimmerin, Silbermedaillengewinnerin über 10 km der Frauen
- Gregorio Paltrinieri
- italienischer Schwimmer, Vierter über 10 km der Männer
- Florian Wellbrock
- deutscher Schwimmer, Sieger über 10 km der Männer
- Chiara Pellacani
- italienische Wasserspringerin, drei Goldmedaillen bei diesen Meisterschaften
- Martina Grimaldi
- ehemalige italienische Schwimmerin, frühere Europameisterin über 10 km
- Rachele Bruni
- ehemalige italienische Schwimmerin, frühere Europameisterin über 10 km
- Orte
- Paris, London, Rio de Janeiro, Rom
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