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Heutiger Brief

In Peschawar stürzt ein Schuldach ein

Selenskyj nimmt Raffinerieangriffe wieder auf, Schuleinsturz in Peschawar tötet Dutzende Kinder

Wolodymyr Selenskyj sagte, die Ukraine habe ihre Angriffe auf russische Raffinerien nach einer etwa dreitägigen, von den USA erbetenen Pause wieder aufgenommen, während Kiew am 15. Oktober zwischen Mitternacht und 9 Uhr mehr als 850 Shahed-Drohnen registrierte. In Peschawar stürzte das Dach einer Privatschule über Klassenräumen ein, mindestens 32 Kinder und ein Lehrer starben laut der jüngsten Krankenhausbilanz.

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  • Ukraine: Patriot-Raketenvorrat erschöpft

    Die Ukraine hat ihre Bestände an Patriot-Abwehrraketen aufgebraucht, berichtet CNN unter Berufung auf offizielle Quellen.

  • EU-Gipfel beginnt in Brüssel

    EU-Staats- und Regierungschefs erzielen in Brüssel keine Einigung beim Haushalt. Ratspräsident António Costa soll einen neuen Kompromissvorschlag vorlegen.

  • Schießerei an Grundschule in Oregon

    Bei einer Schießerei an einer Schule in Bend, Oregon, starben mindestens vier Menschen, darunter drei Kinder. Dies berichten CBS und CNN unter Berufung auf die Polizei.

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Sonstiges · Aktualisiert vor 9 Min.

Kultur, Medien und die neuen Gräben

Polens Sicherheitsprüfung von TVN und die AgoraEU-Finanzierungswarnungen sind Schritte auf nationaler Ebene, keine neuen EU-weiten Regeln oder Urteile.

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Regierung·vor 2 Std.

Bundestag beschließt Tabaksteuererhöhung – Packung kostet bis 2030 fast 12 Euro

Der Bundestag hat ein Gesetz verabschiedet, das die Tabaksteuer bis 2030 schrittweise erhöht. Der Bundesrat soll am Freitag, 16. Oktober, entscheiden. Am stärksten steigt die Abgabe auf E-Zigaretten-Liquid.

Abstimmung im Bundestag und Zeitplan

Der Bundestag hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Tabaksteuer in den kommenden Jahren schrittweise erhöht. Getragen wurde er von den Stimmen der Koalitionsfraktionen von Union und SPD. Der Finanzausschuss hatte die Details am Mittwoch, 14. Oktober, gebilligt, die Abstimmung im Plenum folgte am Donnerstagabend, 15. Oktober. Nun geht der Entwurf an den Bundesrat, die Länderkammer, die am Freitag, 16. Oktober, entscheiden soll. Ein Einspruch der Länder ist bislang nicht signalisiert, die Erhöhung dürfte damit Gesetz werden. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hatte die zusätzlichen Einnahmen ursprünglich berechnet, die erwarteten Erlöse wurden inzwischen jedoch nach oben korrigiert.

Meilensteine des Tabaksteuergesetzes, Oktober 2026 und danach
  1. 14. Okt. 2026Finanzausschuss des Bundestages stimmt den Steuerdetails zu
  2. 15. Okt. 2026Bundestag beschließt das Tabaksteuergesetz in der Plenarabstimmung
  3. 16. Okt. 2026Bundesrat soll über das Gesetz entscheiden
  4. 2027Erster geplanter Schritt, E-Liquid-Steuer bei 38 Cent pro ml
  5. 2030Zieljahr, Packungspreis knapp unter 12 Euro und E-Liquid-Steuer bei 44 Cent pro ml

Preise und Einnahmen

Laut Spiegel kostet eine 20er-Packung Zigaretten derzeit etwas mehr als acht Euro und dürfte 2030 knapp unter 12 Euro liegen, weil Hersteller und Händler die Steuer an die Kunden weitergeben. RP Online nennt für Januar einen Preis von rund 9,10 Euro. Die Regierung hofft auf zusätzliche Steuereinnahmen von etwa 12 Milliarden Euro innerhalb von vier Jahren. RP Online berichtet, die Tabaksteuer solle 2030 nun 4,5 Milliarden Euro mehr einbringen als die ursprünglich geplanten 3,6 Milliarden. Spiegel ergänzt, dass auch Feinschnitttabak zum Selbstrollen deutlich teurer wird, während RP Online darauf hinweist, dass die geplante Erhöhung für Zigarren und Feinschnitt in den Verhandlungen zurückgefahren wurde. Die Tabakindustrie zweifelt das Einnahmeziel an und befürchtet, dass Raucher auf den Schwarzmarkt ausweichen und legale Händler Umsatz verlieren.

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E-Zigaretten und Liquid

Auf Dampfer kommt eine stärkere Erhöhung zu als auf Raucher. Handelsblatt berichtet unter Berufung auf den Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen, dass ein Milliliter Liquid ab 2027 mit 38 Cent besteuert würde, sechs Cent mehr als derzeit, und bis 2030 auf 44 Cent steigt. Der ursprüngliche Vorschlag des Ministeriums hatte 33 Cent für 2027 vorgesehen, mit einem Anstieg um jährlich einen Cent auf 36 Cent bis 2030. Handelsblatt zufolge haben Regierung und Koalitionsfraktionen die Regeln für E-Zigaretten verschärft, weil der Haushaltsdruck wuchs, während die Regeln für Zigarren und Zigarillos im Gegenzug gelockert wurden.

Tabaksteuer auf E-Liquid pro Milliliter · Cent pro ml
Satz vor 2027
32
2027 (geplant)
38
2030 (geplant)
44
Satz vor 2027
32 Cent pro ml
2027 (geplant)
38 Cent pro ml
2030 (geplant)
44 Cent pro ml

Dustin Dahlmann, Branchenvertreter beim Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG), hat den Effekt für eine typische Flasche berechnet.

Erst durch die zusätzliche Steuerlast kostet ein typisches 10-Milliliter-Liquid in vier Jahren 1,43 Euro mehr als heute.

Dustin Dahlmann

Er erwartet zudem, dass der Preis solcher Liquids, die derzeit oft 12 Euro kosten, bis 2030 auf fast 15 Euro steigt, wenn Energie-, Lohn- und Logistikkosten eingerechnet werden. Dahlmann argumentiert, dass keiner der Mehrkosten in höhere Margen für Hersteller oder Händler fließe, und rechnet mit einem wachsenden Schwarzmarkt, weil viele Dampfer illegale Produkte kaufen würden, um die höheren Preise zu umgehen.

Gesundheitliche Begründung und Kritik

Die Regierung begründet die Erhöhung mit Haushaltskonsolidierung und Gesundheitsschutz. Das Deutsche Krebsforschungszentrum, auf das sich Spiegel beruft, gibt an, dass 2023 in Deutschland etwa 131.000 Menschen an tabakbedingten Erkrankungen gestorben sind. Gesundheitsexperten halten höhere Preise für ein wirksames Mittel, um Raucher zum Aufhören zu bewegen, und der Mikrozensus 2025 ergab, dass 19 Prozent der Menschen ab 15 Jahren rauchen. Ein Kommentar in RP Online nennt die Koalition unehrlich und argumentiert, die zusätzlichen Einnahmen müssten für Gesundheitsversorgung und Prävention zweckgebunden werden, was aber nicht geschehe. Leser, die auf Focus online kommentierten, bezweifeln überwiegend, dass Gesundheit das eigentliche Ziel ist, und sehen eine neue Einnahmequelle für den Haushalt, während andere höhere Preise begrüßen, vor allem um junge Menschen vom Rauchen abzuhalten, und einige mehr Prävention fordern.

Berlin
Lars Klingbeil
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BerlinLars KlingbeilGermanyGerman Bundestag

5 Quellen

  • Bundestag stimmt für höhere Tabaksteuer
    Spiegel Online·vor 2 Std.
  • Zigarettenpäckchen bald viel teurer: Die Koalition ist bei der Tabaksteuer unehrlich
    RP Online·vor 13 Std.
  • 12 Euro für Zigaretten? Leser warnen: "Der Schwarzmarkt wird boomen
    Focus·vor 14 Std.
  • Vaper werden kräftig zur Kasse gebeten
    Süddeutsche Zeitung·vor 22 Std.
  • Mehr Steuern auf E-Zigaretten: Vaper werden kräftig zur Kasse gebeten
    Handelsblatt·vor 22 Std.

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Von KI erstellter Text·
Regierung·seit 13. Okt.·akt. vorgestern

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Regierung·5. Okt.

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Foto: ArildV, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)Symbolbild
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