Konflikte · Damaskus, Riad und Sanaa
Syrien entsendet 3.000 Soldaten nach Saudi-Arabien und in den Jemen zur Bekämpfung der Houthis
Jemenitische Vertreter erklären, die erste Phase umfasse 3.000 syrische Soldaten – Teil eines Plans von 10.000 Mann, der während des Besuchs von Ahmed al-Sharaa in Riad vereinbart wurde. Hunderte syrische Soldaten sollen bereits nahe der Grenze zwischen Jemen und Saudi-Arabien stationiert sein.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, Le Soir und La Libre.be. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die erste Phase umfasst laut einer Quelle im jemenitischen Verteidigungsministerium 3.000 syrische Militärangehörige, darunter Offiziere und Experten, von insgesamt 10.000 geplanten.
Der Besuch von Ahmed al-Sharaa in Riad in der Woche des 2. November 2026 brachte Kooperationsabkommen zwischen Syrien und Saudi-Arabien hervor, darunter einen Verteidigungspakt.
Seit Oktober führen die Houthis nahezu tägliche Angriffe auf saudische Ölinfrastruktur und Flughäfen durch, und im September brachten sie große Teile der Küste des Roten Meeres unter ihre Kontrolle.
Saba meldete 22 Tote und 30 Verletzte bei saudischen Luftangriffen auf die Provinz Sanaa am 7. November, überwiegend Frauen und Kinder; eine unabhängige Bestätigung fehlt.
- Oktober 2026Nahezu tägliche Houthi-Angriffe auf saudische Ölinfrastruktur und Flughäfen beginnen
- Woche des 2. November 2026Der syrische Präsident al-Sharaa besucht Riad, Verteidigungsabkommen werden unterzeichnet
- 7.11.Die Houthis melden 22 Tote und 30 Verletzte bei saudischen Angriffen auf die Provinz Sanaa
Die Entsendung
Syrien will rund 3.000 Soldaten nach Saudi-Arabien und in den Jemen schicken, um die jemenitische Regierung und ihren saudischen Verbündeten im Kampf gegen die Houthis zu unterstützen. Das berichten jemenitische Vertreter gegenüber AFP. Kreise der jemenitischen Regierung teilten N-tv mit, die Truppen würden sich der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition anschließen. Die Vereinbarung wurde während eines Besuchs des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Sharaa in Riad in der Woche des 2. November 2026 gebilligt, als beide Regierungen Kooperationsabkommen einschließlich eines Verteidigungspakts unterzeichneten. Riad ist ein Hauptunterstützer der syrischen Regierung, die nach dem Sturz von Baschar al-Assad an die Macht kam. Das syrische Verteidigungsministerium reagierte nicht auf eine Anfrage von AFP, und Saudi-Arabien hat bislang nicht auf die Ankündigung reagiert.
Etappenweise Umsetzung
Die Entsendung gilt als der erste ausländische Einsatz an dieser Front seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe im Juli. Eine Quelle im jemenitischen Verteidigungsministerium sagte gegenüber AFP, die erste Phase umfasse 3.000 syrische Militärangehörige, darunter Offiziere und Experten, von insgesamt 10.000 geplanten. Technische Teams der syrischen und der saudischen Verteidigungsministerien halten sich laut dieser Quelle in Riad auf, um den Plan zu finalisieren. Hunderte syrische Soldaten sind bereits auf beiden Seiten der Grenze zwischen Jemen und Saudi-Arabien stationiert, so dieselbe Quelle sowie drei separate Militärquellen, die anonym sprachen. Syrische Truppen auf jemenitischer Seite steuern Drohneneinsätze gegen die Houthis, sagte eine Militärquelle, während syrische Soldaten im Königreich Regierungstruppen im Süden im Umgang mit Drohnen ausbilden.
- Erste Phase
- 3000 Soldaten
- Insgesamt geplant
- 10000 Soldaten
Daten aus dem Artikeltext
Hintergrund des Houthi-Kriegs
Der Krieg im Jemen brach 2014 aus, und die vom Iran unterstützten Houthis kämpfen seither gegen die von Saudi-Arabien unterstützten Regierungstruppen. Die Kämpfe flammten im Juli wieder auf, nachdem eine Waffenruhe im Sommer gescheitert war. Im September brachten die Houthis große Teile der Küste des Roten Meeres unter ihre Kontrolle und bedrohten damit Saudi-Arabiens Exporte; seit Oktober führen sie nahezu tägliche Angriffe auf saudische Ölinfrastruktur und Flughäfen durch. Riad bat seine Verbündeten um Hilfe, und die Vereinigten Staaten haben diese Appelle bislang abgelehnt, während Ägypten kürzlich zugesagt hat, militärische Hilfe zu leisten. Baschar al-Assad floh nach seinem Sturz im Dezember 2024 nach Russland, und die syrische Regierung, die ihn ablöste, unterstützt nun Riad.
Houthi-Berichte über saudische Angriffe
Am Samstag, dem 7. November, meldeten die Houthis saudische Luftangriffe, bei denen in der Provinz Sanaa 22 Menschen getötet und 30 verletzt worden seien. Die Houthi-Nachrichtenagentur Saba erklärte, die meisten Opfer seien Frauen und Kinder gewesen; der Houthi-Sender Al-Masirah nannte dieselbe Zahl der Toten. Die Houthis machten die saudische Luftwaffe für die Angriffe auf das Gebiet Al-Scharija verantwortlich. Eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben lag nicht vor, und weder Damaskus noch Riad hatten zum Zeitpunkt der Berichterstattung öffentlich auf die Houthi-Angaben reagiert.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- N-tvKampf gegen Huthis: Syrien schickt offenbar Tausende Soldaten in den Jemen
- Le SoirSyrien entsendet Tausende Soldaten nach Saudi-Arabien und in den JemenLa Syrie va déployer des milliers de soldats en Arabie saoudite et au Yémen · Original auf Französisch
- La Libre.beNahostkrieg - Damaskus entsendet Tausende Soldaten in den Jemen und nach Saudi-ArabienGuerre au Moyen-Orient - Damas va déployer des milliers de soldats au Yémen et en Arabie saoudite · Original auf Französisch
- La Libre.beDamaskus entsendet Tausende Soldaten in den Jemen und nach Saudi-ArabienDamas va déployer des milliers de soldats au Yémen et en Arabie saoudite · Original auf Französisch
- Ahmed al-Sharaa
- Syriens Übergangspräsident, der in der Woche des 2. November 2026 Riad besuchte und die Truppenentsendung billigte
- Bashar al-Assad
- Ehemaliger syrischer Präsident, der nach seinem Sturz im Dezember 2024 nach Russland floh
- Orte
- Damaskus, Riad, Saudi-Arabien, Sanaa, Jemen
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