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Kurz gefasst

  • Die SVP wäre mit 29,9 Prozent die führende Partei, zwei Punkte über ihrem Ergebnis von 2023 und knapp unter den 30,4 Prozent, die sie im Barometer vom Oktober 2025 erreichte.

  • Mit 13,3 Prozent würde die FDP ihr schlechtestes Ergebnis bei eidgenössischen Wahlen in ihrer Geschichte erzielen, läge aber dennoch knapp vor der Mitte mit 12,6 Prozent.

  • Die Mitte fällt um 1,5 Punkte gegenüber 2023 auf 12,6 Prozent. Zusammen erreichen FDP und Mitte 26 Prozent, vier Punkte weniger als die SVP allein.

  • Krankenkassenprämien und der Klimawandel gelten als dringlichste Themen, und über 80 Prozent der Befragten sagen, die Regierung sei zu freundlich gegenüber Washington.

Bern
Bern · Schweiz

Parteistärke

Die Schweizerische Volkspartei (SVP) wäre der klare Sieger, wenn heute gewählt würde, mit 29,9 Prozent der Wählerabsichten. Das sind zwei Punkte über ihrem Ergebnis von 2023 und würde den bisherigen Bestwert der Partei von 29,4 Prozent aus dem Jahr 2015 übertreffen. Im Barometer vom Oktober 2025 hatte die SVP 30,4 Prozent erreicht, der aktuelle Wert liegt also knapp unter diesem früheren Höchststand. Die Sozialdemokraten (SP) stehen bei 19,3 Prozent, ein Punkt über 2023, was laut Sotomo ihr bestes Ergebnis seit 2007 wäre. Die Grünen erreichen 10,3 Prozent, ein Plus von 0,5 Punkten gegenüber 2023, während die Grünliberalen (GLP) bei 7,1 Prozent liegen, 0,5 Punkte unter 2023. Die Evangelische Volkspartei (EVP) kommt auf 2 Prozent.

SRG-Wahlbarometer: Parteiwählerabsichten, September 2026%
SVP29,9%
SP19,3%
FDP13,3%
Mitte12,6%
Grüne10,3%
GLP7,1%
EVP2%
SVP
29.9 %
SP
19.3 %
FDP
13.3 %
Mitte
12.6 %
Grüne
10.3 %
GLP
7.1 %
EVP
2 %

Daten aus dem Artikeltext

Verluste der Mitte-Rechts-Parteien

Die Mitte würde 1,5 Punkte gegenüber 2023 auf 12,6 Prozent verlieren, der größte Verlust aller Parteien im Barometer. Der Wert liegt zudem einen Punkt unter ihrem Ergebnis im Barometer von 2025. Die FDP.Die Liberalen würde einen Punkt gegenüber 2023 auf 13,3 Prozent verlieren, was die Studie als ihr schwächstes Ergebnis bei eidgenössischen Wahlen in ihrer Geschichte darstellt. Dennoch würde die FDP die Mitte überholen und auf den dritten Platz vorrücken. Zusammen erreichen FDP und Mitte 26 Prozent, vier Punkte weniger als die SVP allein.

Veränderung der Wählerabsichten im Vergleich zu 2023Prozentpunkte
SVP2
SP1
Grüne0,5
GLP-0,5
FDP-1
Mitte-1,5
SVP
2 Prozentpunkte
SP
1 Prozentpunkte
Grüne
0.5 Prozentpunkte
GLP
-0.5 Prozentpunkte
FDP
-1 Prozentpunkte
Mitte
-1.5 Prozentpunkte

Daten aus dem Artikeltext

Wählergruppen

Im Barometer zeigen sich Geschlechterunterschiede. Bei den Männern erreicht die SVP 34 Prozent, gegenüber 26 Prozent bei den Frauen, während die SP von 23 Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer unterstützt wird. Die Grünen ziehen 12 Prozent der Frauen und 8 Prozent der Männer an, und die FDP ist bei Männern mit 16 Prozent stärker als bei Frauen mit 11 Prozent. Nach Alter liegt die SP bei Wählern zwischen 18 und 34 Jahren bei 25 Prozent, nur hinter der SVP mit 27 Prozent, und fällt bei den über 65-Jährigen auf 19 Prozent. Die FDP ist in der ältesten Gruppe mit 16 Prozent am stärksten, liegt dort aber immer noch hinter SP und SVP.

Themen und Außenpolitik

Die Befragten nannten Krankenkassenprämien und den Klimawandel als dringlichste Herausforderungen. Die Sorge über die Prämien zieht sich durch alle Parteigrenzen, während die Dringlichkeit des Klimawandels je nach Parteizugehörigkeit variiert. In der Außenpolitik halten über 80 Prozent der Befragten die Regierung für zu freundlich gegenüber Washington. Fast drei Viertel betrachten die offizielle Haltung der Schweiz gegenüber Israel als zu freundlich. Die Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass Verschiebungen in der Parteianhängerschaft nur teilweise die Hauptsorgen der Bevölkerung widerspiegeln.

Bundesrat und Umfragemethode

Wirtschaftsminister Guy Parmelin konnte im vergangenen Jahr zulegen. 42 Prozent der Befragten bezeichnen ihn nun als eines der einflussreichsten Mitglieder des Bundesrats, gegenüber 17 Prozent in der früheren Umfrage. Er führt zudem erstmals die Beliebtheitswerte an, vor seinen sechs Kollegen. Sotomo führte die Online-Umfrage für die SRG zwischen dem 10. und 23. September 2026 durch und erreichte rund 25.000 Wahlberechtigte aus allen Sprachregionen der Schweiz. Die Fehlermarge beträgt plus oder minus 1,2 Prozentpunkte, die nächsten eidgenössischen Wahlen sind für den 24. Oktober 2027 angesetzt.

Weiter in der heutigen Ausgabe

Schusswaffenangriff an Grundschule in Oregon: Vier Tote, Angreifer von Unbeteiligtem getötet

Ein 16-Jähriger hat am 15. Oktober 2026 an der Silver Rail Elementary School in Bend, Oregon, das Feuer eröffnet und drei Kinder sowie eine Lehrkraft getötet. Eine Person, die ihm in das Gebäude folgte, erschoss ihn; laut Polizei war er bereits tot, bevor die Beamten eintrafen.

  • Wirtschaft · vor 57 Min.Tesla zeigt fliegenden Roadster, Produktion für 2028 angepeilt
  • Regierung · vor 1 Std.Pressesprecherin des Weißen Hauses gibt zu, die Anwaltsprüfung nie bestanden zu haben
  • Konflikte · vor 32 Min.Washington-Post-Fotografin bei Siedlerangriff nahe Ramallah verletzt

Quellen und Kontext

  • watson.ch/vor 2 Std.Diese Parteien gewinnen, sie verlieren: So würde die Schweiz aktuell wählen
  • Blick.chvor 2 Std.SVP baut Vorsprung bei eidgenössischen Wahlen deutlich aus
  • rts.chvor 2 Std.Eidgenössische Wahlen 2027: SVP in Führung, SP legt zuÉlections fédérales 2027 : l'UDC en tête, le PS progresse · Original auf Französisch
  • SWI swissinfo.chvor 2 Std.Umfrage: Rechte Volkspartei und Polarisierung wachsen vor den Wahlen 2027Poll: right-wing People's Party, and polarisation, growing ahead of 2027 elections · Original auf Englisch
Guy Parmelin
Schweizer Wirtschaftsminister, der im Barometer als beliebtestes Mitglied des Bundesrats gilt

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Veröffentlicht heute um 17:15.

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ParteistärkeParteistärkeVerluste der Mitte-Rechts-ParteienVerluste der Mitte-Rechts-ParteienWählergruppenWählergruppenThemen und AußenpolitikThemen und AußenpolitikBundesrat und UmfragemethodeBundesrat und Umfragemethode

Auf Grundlage von Berichten von

watson.ch/, Blick.ch, rts.ch, SWI swissinfo.ch

Liste der Quellen

Wahlen · Bern

SVP führt neue SRG-Umfrage mit 29,9 Prozent an, FDP steuert auf schlechtestes Ergebnis ihrer Geschichte zu

Der SRG-Wahlbarometer sieht die Schweizerische Volkspartei bei 29,9 Prozent, während Mitte und FDP vor der eidgenössischen Wahl am 24. Oktober 2027 verlieren. Sotomo befragte zwischen dem 10. und 23. September 2026 rund 25.000 Wahlberechtigte online.

Bern

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von watson.ch/, Blick.ch, rts.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 17:15.

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