Diplomatie · New York

Polizei verhaftet über 100 Demonstranten, darunter Susan Sarandon, vor der UNO während Netanyahus Rede

Die New Yorker Polizei verhaftete über 100 Demonstranten, darunter Schauspieler und lokale Politiker, während Kundgebungen von Jewish Voice for Peace gegen die Rede des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu vor der Generalversammlung.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Adnkronos, EL MUNDO, RFI und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

New York · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. ProtestmarschAktivisten unter der Führung von Jewish Voice for Peace marschieren zum UN-Hauptquartier und veranstalten einen Sitzstreik
  2. Rede vor der GeneralversammlungBenjamin Netanyahu spricht vor der UNO, während Dutzende Diplomaten den Saal verlassen
  3. NYPD-EinsatzPolizei umzingelt sitzende Demonstranten und verhaftet über 100 Menschen auf den Straßen Manhattans

Straßendemonstrationen in der Nähe der Vereinten Nationen

Am 24. September 2026 versammelten sich Demonstrationen, organisiert von Jewish Voice for Peace und propalästinensischen Gruppen, in der Nähe des UN-Hauptquartiers in Manhattan. Etwa 1.000 Menschen marschierten durch die Straßen, während Hunderte zwei Blocks südlich des Hauptquartiers einen Sitzstreik abhielten, um gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zu protestieren. Die Demonstranten trugen weiße Hemden mit Slogans wie „Menschen finanzieren, nicht Bomben“, „Kein Krieg“ und „Freies Palästina“ und forderten ein Ende der US-Militärhilfe für Israel. Die Demonstranten hielten Transparente und skandierten Anschuldigungen von Kriegsverbrechen gegen die israelische Regierung. Manijeh Moradian, eine Universitätsprofessorin, die an der Kundgebung teilnahm, erklärte, dass die Bürger die Pflicht hätten, sich gegen Militärfinanzierung zu stellen.

„Was im Gazastreifen geschieht, die Auslöschung einer gesamten Gesellschaft, in unserem Namen, mit unseren Steuergeldern, das ist unsere Verantwortung, dagegen zu protestieren, und Netanyahu hat kein Recht, die Plattform der Vereinten Nationen zu nutzen, um diese Gräueltaten zu rechtfertigen.“

Manijeh Moradian

Prominente Festnahmen und Polizeieinsatz

Das New York Police Department ging gegen die Kerndemonstration vor, nachdem Demonstranten eine Straßenkreuzung blockiert und mündliche Aufforderungen zur Zerstreuung über Lautsprecher ignoriert hatten. Polizisten auf Fahrrädern umzingelten die auf dem Bürgersteig sitzende Gruppe, fixierten Demonstranten mit Kabelbindern und eskortierten sie zu Polizeitransportbussen. Die Behörde bestätigte, dass bei den Demonstrationen in ganz Manhattan mehr als 100 Menschen festgenommen wurden. Unter den Festgenommenen waren die Schauspieler Susan Sarandon, Hannah Einbinder und Cynthia Nixon sowie die demokratische Kongresskandidatin Darializa Avila Chevalier und der New Yorker Stadtrat Chi Ossé. Die Geschäftsführerin von Jewish Voice for Peace, Stefanie Fox, erklärte, dass die Demonstration ein sofortiges Ende der Militärhilfe forderte.

„Wir sind hier nicht nur, um Netanyahu zu widersprechen, sondern auch, um zu sagen: Stoppt die Bewaffnung Israels und stoppt den Völkermord, wir fordern ein Ende der Straflosigkeit und Mittäterschaft, genau hier.“

Stefanie Fox

Diplomatischer Auszug aus der Generalversammlung

Im Inneren des UN-Hauptquartiers hielt Benjamin Netanyahu eine Rede vor der Generalversammlung, um die israelischen Militäroperationen im Gazastreifen und in der Region zu verteidigen. Als Netanyahu sich dem Podium näherte, standen Dutzende nationale Delegierte auf und verließen aus Protest den Saal. Der israelische Premierminister hielt seine Rede vor einem teilweise leeren Raum, richtete seine Worte an die abziehenden Delegationen und konterte internationale Kritik im Vorfeld der israelischen Parlamentswahlen. Der Auszug hinterließ während seiner Verteidigung des Feldzugs große Sitzreihen leer.

„Wenn es noch andere moralische Feiglinge gibt, die diesen Saal noch nicht verlassen haben, tun Sie es jetzt.“

Benjamin Netanyahu, Premierminister Israels

Politische Reaktionen und Hintergrund der Aktivisten

Die Demonstrationen fanden mit öffentlicher Unterstützung des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani statt, der häufig die Politik der israelischen Regierung kritisiert hat. Demonstranten in Manhattan beriefen sich auf den gegen Netanyahu vom Internationalen Strafgerichtshof im November 2024 erlassenen Haftbefehl als Grund für ihre Mobilisierung. Aktivisten wie der Rentner Paul erklärten, dass immer mehr jüdische Amerikaner die israelischen Aktionen in Gaza ablehnten und ablehnten, dass Netanyahu in ihrem Namen spreche. Susan Sarandon, deren Festnahme auf frühere öffentliche Proteste gegen Gaza folgte, erklärte in aktuellen Interviews, dass ihre lautstarke Opposition gegen die US-Hilfe zu beruflichen Boykotten in Hollywood geführt habe. Die Demonstranten skandierten weiterhin Antikriegsparolen vor den Polizeibussen, während die Beamten am Donnerstagabend die Bearbeitung der Festgenommenen abschlossen.

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