Digital · Sjöbo, Brüssel und Luxemburg

Supermarkt-Gefriertruhen überhitzen in Schweden und Belgien – Verdacht auf Cyberangriff

Kühlschränke und Gefriertruhen in ICA- und Coop-Filialen in Schweden sowie in Delhaize-, Carrefour- und Spar-Märkten in Belgien haben in der Nacht zum Montag, 2. November, überhitzt. In Schweden wurden Lebensmittel im Wert von mehreren Hunderttausend Kronen entsorgt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NewsIT, NEWS 24/7, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Sjöbo, Brüssel · Schweden, Belgien, Luxemburg
Wie es dazu kam
  1. Mitte Oktober 2026Hacker übernehmen die Kontrolle über Kühleinheiten in Hunderten französischer Supermärkte
  2. Nacht zum 2. November 2026Kühlschränke und Gefriertruhen überhitzen in ICA- und Coop-Filialen in Schweden sowie in Delhaize-, Carrefour- und Spar-Märkten in Belgien
  3. 2.11.Delhaize informiert Filialleiter in Belgien laut RTL Info, dass die Kühltemperaturen steigen
  4. 2.11.Ahold Delhaize meldet einen IT-Vorfall, der Kühlschränke und Gefriertruhen in Belgien und Luxemburg betrifft

Nächtliche Störungen in Schweden und Belgien

Kühl- und Gefrieranlagen in Supermärkten in Schweden und Belgien haben in der Nacht zum Montag, 2. November, überhitzt, wie aus Mitteilungen der Ketten und lokalen Medien hervorgeht. In Schweden bestätigten der private Lebensmittelhändler ICA und die Coop-Gruppe, dass eine Reihe ihrer Filialen betroffen war. In Belgien erklärte Ahold Delhaize, ein „IT-Vorfall“ habe Kühlschränke und Gefriertruhen in Dutzenden seiner Filialen getroffen. NewsIT berichtete zudem, dass Supermärkte in Luxemburg und Estland Ziel gewesen seien und die Temperaturen in vielen Fällen 70 Grad Celsius erreicht hätten, wobei das estnische Detail von den anderen Berichten nicht wiederholt wurde.

Schweden: Gefriertruhen auf 50 Grad gestellt

Der klarste Fall kam aus einer ICA-Kvantum-Filiale in Sjöbo in der Provinz Skåne im Süden Schwedens. Der Markt teilte in sozialen Medien mit, die Temperaturen seiner Kühl- und Gefrieranlagen seien auf 50 Grad Celsius gesetzt worden. Filialleiter Rickard Nilsson sagte gegenüber TV4, die Mitarbeiter hätten am Morgen festgestellt, dass sich die Temperaturen verändert hätten, und sie nicht zurücksetzen können. Aus den Gefriertruhen sei heiße Luft gekommen, und Lebensmittel im Wert von mehreren Hunderttausend schwedischen Kronen hätten entsorgt werden müssen. Der Markt will den Vorfall der Polizei melden. NEWS 24/7 berichtete, die Gefriertemperaturen in ICA- und Coop-Filialen seien bis auf 55 Grad Celsius gestiegen. Coop erklärte gegenüber Aftonbladet, sechs seiner Filialen seien betroffen; NewsIT wiederum berichtete unter Berufung auf die BBC, sieben von Coops 800 schwedischen Filialen seien getroffen worden, und das Unternehmen habe die Lage als begrenzt und unter Kontrolle bezeichnet.

Belgien: Dutzende Filialen betroffen

Delhaize erklärte gegenüber belgischen Medien, etwa 40 seiner Filialen seien betroffen. Carrefour teilte mit, den Vorfall in 15 seiner belgischen Filialen zu untersuchen, und lokale Medienberichte bezifferten die Zahl der betroffenen Spar-Märkte auf 5. RTL Info berichtete, Delhaize habe gegen 4 Uhr morgens eine Nachricht an Filialleiter geschickt, in der gewarnt wurde, dass die Temperaturen in den Kühlanlagen zu steigen begonnen hätten. Ein früherer Bericht vom selben Morgen hatte mindestens vier Delhaize-Filialen genannt, spätere Berichte nannten 40.

Gemeldete betroffene Filialen je KetteFilialen
Delhaize, Belgien
40 Filialen
Carrefour, Belgien
15 Filialen
Spar, Belgien
5 Filialen
Coop, Schweden (laut Aftonbladet)
6 Filialen

Daten aus dem Artikeltext

Ursache weiterhin unklar

Weder ICA noch Coop haben gesagt, was die Störungen verursacht hat. Von ICA hieß es lediglich, ein Vorfall habe in der Nacht die Kühlsysteme betroffen, und Ahold Delhaize sprach von einem IT-Vorfall. Noch ist unklar, wer hinter den Angriffen steckt und ob es sich bei den schwedischen Fällen überhaupt um Cyberangriffe handelte. Dieselbe Unsicherheit gilt für die Frage, ob sie mit dem Angriff in Frankreich zusammenhängen. Ein Bericht nannte zudem 13 betroffene SuperValu-Filialen in Irland, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Angriff in Frankreich Mitte Oktober

Die französische Polizei hatte im vergangenen Monat mitgeteilt, Hacker hätten die Kontrolle über Kühleinheiten in Hunderten Supermärkten übernommen und damit Lebensmittelverluste und Brände verursacht. Dieser Angriff wird auf Mitte Oktober datiert, und NEWS 24/7 berichtete, in einem Fall habe die Kühlschranktemperatur 80 Grad Celsius erreicht. Laut SKAI hatte Ahold Delhaize im Oktober zudem einen früheren Cybersicherheitsvorfall bei der niederländischen Polizei gemeldet. NEWS 24/7 ergänzte, die Cybercrime-Einheit der Pariser Staatsanwaltschaft ermittle zu den französischen Angriffen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen