Kunst & Bücher · Florenz und Empoli

Regenwasser dringt in die Uffizien ein und benetzt die Vitrine von Caravaggios Bacchus

Ein heftiges Gewitter in Florenz führte dazu, dass Regenwasser durch ein Oberlicht in die Uffizien eindrang und die Schutzhülle von Caravaggios Bacchus bespritzte, ohne das Gemälde zu beschädigen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVN24, Polska Agencja Prasowa SA, Adnkronos und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Florenz, Empoli · Italien
Wie es dazu kam
  1. 17. September, NachmittagHeftiges Gewitter bringt über 45 mm Regen in einer Stunde in Florenz
  2. 17. September, nach dem LeckWasser dringt durch das Oberlicht der Uffizien ein und Personal entfernt Bacchus zur Untersuchung
  3. 17. September, AbendMuseumsinspektionen bestätigen keinerlei Schaden an allen sieben Gemälden im Raum
  4. 18.09.Der Raum des 17. Jahrhunderts der Uffizien öffnet planmäßig wieder für Besucher

Undichtigkeit des Oberlichts im Raum des 17. Jahrhunderts

Ein heftiges Gewitter über Florenz am Donnerstag, dem 17. September 2026, führte dazu, dass Regenwasser in die Uffizien eindrang. Der Wolkenbruch drang durch eine Öffnung unter einem Oberlicht im ersten Stock des Museums ein, direkt über einem Ausstellungsraum mit sieben Gemälden aus dem 17. Jahrhundert. Das Regenwasser ergoss sich und spritzte gegen die äußere Glasscheibe der Schutzhülle, die Caravaggios Bacchus umschloss. Augenzeugen berichteten, dass Wasser die äußere Scheibe hinunterlief, was den Eindruck erweckte, die Leinwand selbst sei unter Wasser gesetzt worden. Das Museumspersonal sperrte den Bereich schnell ab und schloss den Raum für Besucher, um mögliche Gefahren zu vermeiden, während die Gebäudestruktur überprüft wurde.

Inspektion der Kunstwerke und Sicherheitsmaßnahmen

Techniker und Restauratoren brachten Caravaggios Leinwand umgehend aus seiner Ausstellungsvitrine, um in einem gesicherten Konservierungsbereich eine umfassende technische Begutachtung durchzuführen. Das um 1598 entstandene Ölgemälde, das als eines der frühen Werke des Meisters gilt, blieb völlig trocken, da die versiegelte Glasvitrine verhinderte, dass Feuchtigkeit die Leinwand erreichte. Die Konservatoren untersuchten sowohl Bacchus als auch die anderen sechs im selben Galerieraum ausgestellten Gemälde, um sicherzustellen, dass Feuchtigkeit und Spritzer keine strukturellen Schäden verursacht hatten.

„Nach den notwendigen Untersuchungen wurde an keinem der Kunstwerke ein Schaden festgestellt.“

Uffizien

Die Wartungsteams des Museums trockneten den Ausstellungsboden, untersuchten die obere Dachkonstruktion über dem Oberlicht und brachten das Gemälde vor der geplanten Wiedereröffnung am Freitagmorgen wieder an seinen Platz.

Extreme Niederschläge in Florenz

Der Wassereinbruch folgte auf ein plötzliches meteorologisches Ereignis, das von den italienischen Behörden und Rettungsdiensten als Wasserbombe bezeichnet wurde. Die Niederschlagsmenge in Teilen von Florenz überstieg 45 Millimeter innerhalb einer einzigen Stunde, begleitet von Hagel und Windböen von fast 39 Kilometern pro Stunde. Spezifische Messstationen verzeichneten 45,5 Millimeter Regen in den Boboli-Gärten und 44,6 Millimeter im Botanischen Garten. Die Sintflut verursachte lokale Überschwemmungen in den zentralen Straßen und führte zu vorübergehenden Schließungen anderer kultureller Einrichtungen. Im Palazzo Pitti in Florenz drang Wasser sowohl in die Palatina-Galerie als auch in die Galerie für moderne Kunst ein und sammelte sich auf den Böden, bevor das Personal die Räume sicherte, ohne dass die Exponate beschädigt wurden.

Stündliche Spitzenniederschläge während des Sturms am 17. Septembermm
Empoli
75 mm
Boboli-Gärten (Florenz)
45.5 mm
Botanischer Garten (Florenz)
44.6 mm

Daten aus dem Artikeltext

Schwere Wetterauswirkungen in Mittel- und Norditalien

Das größere Sturmsystem verursachte weitreichende Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen in der Toskana und mehreren benachbarten Regionen. In der nahegelegenen Stadt Empoli erreichte der Niederschlag 75 Millimeter innerhalb einer Stunde, überschwemmte historische Straßen unter 10 Zentimetern Wasser und zwang Händler, ihre Läden zu schließen. Die örtliche Feuerwehr rettete Autofahrer, die in überfluteten Unterführungen festsaßen, und löschte Hausbrände, die durch elektrische Kurzschlüsse in wasserdurchtränkten Kellern ausgelöst wurden. Weiter nördlich lösten nächtliche Stürme Erdrutsche in Como aus, die Schlamm und Schutt auf den Gleisen in der Nähe des Bahnhofs Como Camerlata hinterließen. In Friaul-Julisch Venetien betrafen umgestürzte Bäume und Überschwemmungen Städte wie Udine, Triest und Pordenone, während der Zivilschutz gelbe Wetterwarnungen für Mittel- und Süditalien aufrechterhielt.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

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