Sicherheit · Funchal und Santa Cruz

Tief Bruna bringt 125 Einsätze und eine obdachlose Familie auf Madeira

Der Zivilschutz verzeichnete seit Samstagmorgen 125 Einsätze auf ganz Madeira, während Tief Bruna über den Archipel zog. Zwei Spiele der I Liga wurden verschoben, eine fünfköpfige Familie in Santa Cruz musste ihr Zuhause verlassen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Jornal Expresso, RTP, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Funchal, Santa Cruz · Portugal
Wie es dazu kam
  1. 7.11.26 Einsätze zwischen 08:00 und 18:00 Uhr verzeichnet
  2. 7.11.111 Einsätze zwischen 08:00 und 23:00 Uhr verzeichnet
  3. Frühe Morgenstunden des 8. November125 Einsätze seit 08:00 Uhr am 7. November verzeichnet

Sturmschäden auf ganz Madeira

Tief Bruna brachte ab Samstag, 7. November, Starkregen, heftigen Wind und schwere See nach Madeira. Der Zivilschutz verzeichnete an diesem Tag 26 Einsätze zwischen 08:00 und 18:00 Uhr, überwiegend umgestürzte Bäume und Räumungen von Straßen, sowie 111 zwischen 08:00 und 23:00 Uhr. Valter Ferreira, Kommandant für die Einsatzunterstützung im Zivilschutz, bezifferte die Gesamtzahl am Sonntagmorgen auf 125 Einsätze seit Samstag 08:00 Uhr und erklärte, es seien 306 Einsatzkräfte und 122 Landfahrzeuge im Einsatz gewesen. Die meisten Einsätze entfielen mit 55 bis 23:00 Uhr auf Funchal, gefolgt von Santa Cruz mit 22.

Einsätze nach Gemeinde, 7. NovemberEinsätze
Funchal
55 Einsätze
Santa Cruz
22 Einsätze
Câmara de Lobos
9 Einsätze
Calheta
9 Einsätze
Machico
5 Einsätze
São Vicente
5 Einsätze
Ribeira Brava
3 Einsätze
Ponta do Sol
1 Einsätze
Santana
1 Einsätze

Daten aus dem Artikeltext

Umgestürzte Bäume, Überschwemmungen und eine obdachlose Familie

Von den 111 Einsätzen, die der regionale Dienst bis 23:00 Uhr am Samstag meldete, betrafen 47 umgestürzte Bäume und 28 Überschwemmungen. Weitere 16 betrafen die Räumung von Straßen und Beschilderungen, acht waren Erdbewegungen, der Rest verteilte sich auf eingestürzte Bauwerke, Stromausfälle und Aufräumarbeiten. In Santo António da Serra in der Gemeinde Santa Cruz überschwemmte Wasser ein Haus und vertrieb eine fünfköpfige Familie aus ihrem Zuhause. Der kommunale Zivilschutz teilte mit, die Familie werde von den Gemeindediensten unterstützt. Der Regen fiel so heftig, dass das Entwässerungsnetz überlastet war und Fahrzeuge auf dem Wasser trieben. In Chão do Areeiro wurde eine Böe von 131 km/h gemessen.

Art der Einsätze, 111 bis 23:00 Uhr am 7. November gemeldetEinsätze
Umgestürzte Bäume
47 Einsätze
Überschwemmungen
28 Einsätze
Räumung von Straßen und Beschilderung
16 Einsätze
Erdbewegungen
8 Einsätze

Daten aus dem Artikeltext

Der kommunale Zivilschutz von Santa Cruz zählte zwischen 07:00 und 21:00 Uhr am Samstag 19 Einsätze. Darunter waren umgestürzte Bäume auf der Estrada do Garajau und auf der Regionalstraße 202 zwischen Poiso und Santo da Serra, die Verkehrsbeschränkungen erzwangen. Acht dieser 19 Einsätze wurden von der Feuerwehr von Santa Cruz abgearbeitet, elf vom Gemeindedienst gemeinsam mit anderen Stellen. Verletzte waren in diesem Zwischenstand nicht gemeldet worden.

Flüge, Straßen und Veranstaltungen

Dutzende Flüge wurden gestrichen, und Kreuzfahrtschiffe sagten ihre Anläufe im Hafen von Funchal ab. Starker Wind und schlechte Sicht ließen am Samstag Tausende Passagiere ohne Flug zurück, und der Flughafenbetrieb blieb den ganzen Tag über eingeschränkt, mit mehreren Streichungen und Umleitungen. Mehrere Straßenzufahrten wurden in Funchal, Câmara de Lobos, Ribeira Brava und Ponta do Sol gesperrt, vor allem in Höhenlagen und an der Küste. Auch die Uferpromenade von Ribeira Brava und der Kai auf der Insel Porto Santo wurden abgesperrt. Sämtliche Wanderwege in der Autonomen Region wurden geschlossen und mehrere Sportveranstaltungen abgesagt. Zwei Spiele der I Liga wurden verschoben.

Warnungen und Ausblick

Das portugiesische Wetterinstitut IPMA hatte eine orangefarbene Windwarnung bis 00:00 Uhr am Sonntag, 8. November, in Kraft, die inzwischen auf Gelb herabgestuft wurde. Eine orangefarbene Regenwarnung für teils heftige, anhaltende und von Gewittern begleitete Schauer galt bis 03:00 Uhr und wurde ebenfalls auf Gelb zurückgenommen. Im Gespräch mit RTP Notícias am frühen Sonntagmorgen sagte Valter Ferreira, die Lage habe sich verbessert.

„Trotz der scheinbaren Entspannung der Lage in den vergangenen Stunden wird dieser Tag noch sehr unbeständig verlaufen.“

Valter Ferreira

Die IPMA erwartet, dass das portugiesische Festland, Madeira und die Azoren von Sonntag bis Freitag, 13. November, von Regen, Wind und schwerer See betroffen sein werden, da das Tief nördlich der Azoren liegt. Der SIC-Kommentator Duarte Costa, Fachmann für Klimawandel, rechnet damit, dass das Tief bis Freitag anhält, mit starkem Regen, Gewittern und Böen von bis zu 100 km/h. Er warnte zudem vor einem möglichen neuen Sturm, der insbesondere Madeira treffen könnte.

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