Verkehr · Tora e Piccilli, Rom und Neapel
Kabeldiebstahl auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Rom–Neapel verursacht 90-minütige Verspätungen – einen Tag nach dem Stromausfall Mailand–Bologna
Ein zweiter Tag des Chaos im italienischen Hochgeschwindigkeitsnetz: Die Strecke Rom–Neapel wurde durch einen Kabeldiebstahl bei Caserta lahmgelegt, der Züge auf langsamere konventionelle Gleise zwang und die Reisezeiten um bis zu 90 Minuten verlängerte.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Il Fatto Quotidiano, AGI und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Unbekannte Täter stahlen um 6:50 Uhr bei Tora e Piccilli Kabel, zwangen Hochgeschwindigkeitszüge auf die konventionelle Formia-Strecke und verursachten Verspätungen von bis zu 90 Minuten.
Ein elektrischer Defekt bei Livraga legte am 17. Juni die Hochgeschwindigkeitsstrecke Mailand–Bologna für etwa sechs Stunden lahm, löste einen Flächenbrand aus und verursachte Verspätungen von fast 300 Minuten.
Verkehrsminister Matteo Salvini forderte einen Bericht zur Netzeffizienz, während Oppositionsführerin Elly Schlein sagte, die Italiener seien die Verärgerten.
Der Diebstahl folgt auf jüngste Festnahmen von anarchistischen Militanten, die mit Eisenbahnsabotage in Verbindung gebracht werden. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob es sich um einen gezielten Angriff handelte.
- 18.06.Kabeldiebstahl auf der Strecke Rom–Neapel bei Tora e Piccilli; Züge werden über Formia umgeleitet.
- 18.06.Trenitalia meldet regulären Verkehr auf der Strecke Rom–Neapel, Verspätungen bleiben aber bestehen.
- 18.06.Weitere Besserung auf der Strecke Rom–Neapel gemeldet.
Zweite Störung innerhalb von 24 Stunden
Italiens Hochgeschwindigkeitsbahnnetz erlitt am Donnerstag den zweiten schweren Ausfall innerhalb von zwei Tagen, als unbekannte Täter bei Tora e Piccilli in der Provinz Caserta Kabel der Strecke Rom–Neapel stahlen. Der um 6:50 Uhr gemeldete Diebstahl zwang Trenitalia, die Hochgeschwindigkeitszüge über die konventionelle Strecke via Formia umzuleiten, was die Fahrzeiten um bis zu 90 Minuten verlängerte. Zwei Züge waren direkt betroffen: der 6:00-Uhr-Zug Florenz–Neapel und der 7:45-Uhr-Zug Neapel–Mailand.
Wiederherstellung und Restverspätungen
Techniker der Rete Ferroviaria Italiana (RFI) griffen schnell ein, und um 8:30 Uhr wurde der Verkehr auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke laut Trenitalia wieder als regulär gemeldet. Die während der morgendlichen Hauptverkehrszeit aufgelaufenen Verspätungen wirkten sich jedoch weiterhin auf den Fahrplan aus. Gegen 9:45 Uhr wurde eine weitere Besserung vermerkt, doch tausende Fahrgäste in Kampanien, Latium, der Toskana und der Lombardei erlebten einen schwierigen Start in den Tag.
Der Präzedenzfall Mailand–Bologna
Der neue Vorfall ereignete sich weniger als einen Tag, nachdem ein elektrischer Defekt auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Mailand–Bologna am Mittwoch den Verkehr für rund sechs Stunden zum Stillstand gebracht hatte. Der Defekt in der Nähe von Livraga in der Provinz Lodi löste einen Flächenbrand aus, den die Feuerwehr mit zwei Tanklöschfahrzeugen und zwei Waldbrandmodulen löschte. Zwei Hochgeschwindigkeitszüge blieben stecken; eine 44-jährige Fahrgastin erhielt Hilfe, musste aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die RFI stellte um 16:20 Uhr ein südwärts führendes Gleis wieder her, doch die Verspätungen auf dieser Strecke hatten fast 300 Minuten erreicht, was Trenitalia dazu veranlasste, vollständige Ticketrückerstattungen anzubieten.
Politische Reaktion
Verkehrsminister Matteo Salvini zeigte sich nach der Störung am Mittwoch verärgert über das Management von Trenitalia und forderte einen detaillierten Bericht über die Effizienz des Netzes vor der Sommersaison sowie verbindliche Zeitpläne für eine Rückkehr zum Normalbetrieb. Die Opposition reagierte scharf.
„Es wird Zeit, dass er versteht, dass es die Italiener sind, die verärgert sind.“
Sabotageverdacht
Ermittler prüfen, ob es sich bei dem Kabeldiebstahl in Caserta um gewöhnliche Kupferkriminalität oder einen gezielten Sabotageakt handelt. Der Vorfall folgt auf die jüngsten Festnahmen von anarchistischen Militanten, die verdächtigt werden, an Angriffen und Sabotageakten gegen die Eisenbahninfrastruktur beteiligt gewesen zu sein, wie aus Berichten unter Berufung auf mehrere Staatsanwaltschaften hervorgeht. Die zeitliche Koinzidenz hat über die unmittelbaren Unannehmlichkeiten für Reisende hinaus Sicherheitsalarme ausgelöst.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itCable theft on Rome-Naples high-speed rail line causes major disruption - TopNews
- Il Fatto QuotidianoGuasto linea AV Napoli-Roma: furto di cavi, ritardi fino a 90 minuti
- AGITreni, danni sulla linea Alta velocità Napoli-Roma, ritardi fino a 90 minuti
- OpenAncora caos sull'Alta Velocità, furto di cavi sulla linea Napoli-Roma: ritardi fino a 90 minuti
- Matteo Salvini
- italienischer Verkehrsminister, zeigte sich verärgert über die Zugausfälle und forderte einen Bericht zur Netzeffizienz.
- Elly Schlein
- Vorsitzende der Demokratischen Partei, antwortete Salvini, dass die Italiener diejenigen seien, die über die Missstände verärgert seien.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen