Sicherheit · Stonehaven und Aberdeen
Untersuchung: Fehlerhafter Ablauf von Carillion führte 2020 zur Entgleisung bei Stonehaven
Eine Untersuchung zu einem tödlichen Unfall hat ergeben, dass die Entgleisung bei Stonehaven im Jahr 2020 vermeidbar gewesen wäre, hätte Carillion den Ablauf nach der vorgegebenen Planung gebaut. Drei Menschen starben, als der Zug 1T08 in Aberdeenshire entgleiste; ein Gewerkschaftsvertreter sagt, die Gefahr einer Wiederholung bestehe fort, solange Network Rail Infrastrukturarbeiten auslagert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Evening Standard und The Independent. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Sheriff Lesley Johnson stellte fest, dass der 2011 und 2012 errichtete Ablauf in mehreren Punkten von der Planung Carillions abwich und Network Rail nicht sicherstellte, dass er den Zeichnungen entsprach.
Drei Menschen starben und sechs wurden verletzt, als am 12. August 2020 der Zug 1T08 bei Stonehaven entgleiste, nachdem er auf Unterspülungen aus dem Ablauf getroffen war.
Gordon Martin von RMT Scotland sagt, Network Rail solle die Auslagerung von Infrastrukturarbeiten beenden – ein Schritt, der nicht zu den 20 Empfehlungen des RAIB-Berichts gehört.
- 12.08.Zug 1T08 entgleist bei Stonehaven, nachdem er auf Unterspülungen aus dem Ablauf getroffen ist
- 2023Network Rail wird zu 6,7 Millionen Pfund Geldstrafe verurteilt, nachdem das Unternehmen Mängel bei Gesundheit und Sicherheit eingeräumt hat
- 4.11.Sheriff Lesley Johnson veröffentlicht die Feststellung der Untersuchung zum tödlichen Unfall
Was die Untersuchung ergab
Sheriff Lesley Johnson veröffentlichte ihre Feststellung am Mittwoch, 4. November 2026, und schloss damit eine in diesem Jahr abgehaltene Untersuchung zu dem tödlichen Unfall bei Stonehaven in Aberdeenshire aus dem Jahr 2020 ab. Sie kam zu dem Schluss, dass der Unfall vermeidbar gewesen wäre, hätte das Bauunternehmen Carillion den Ablauf nach der ihm vorgegebenen Planung errichtet. Der Ablauf wurde 2011 und 2012 in zwei Bauabschnitten errichtet und wich in mehreren Punkten von der Planung ab, darunter die Rohrführung, die verwendeten Materialien und ein Damm bzw. Wall, der verhinderte, dass er wie vorgesehen funktionierte. Auch Network Rail, für das Carillion den Ablauf baute, versäumte es sicherzustellen, dass das Bauwerk ordnungsgemäß und entsprechend den Zeichnungen errichtet wurde, und Carillion erstellte nie Bestandspläne, die Network Rail hätte vorhalten können.
„Der Ablauf wurde nicht entsprechend der Planung errichtet/installiert.“
Die Entgleisung
Der Zug 1T08 entgleiste am 12. August 2020, nachdem er auf Geröll und Schlamm getroffen war, die starker Regen aus dem Ablauf auf die Strecke geschwemmt hatte. Drei Menschen starben: der 45 Jahre alte Lokführer, ein 58 Jahre alter Zugbegleiter und ein 62 Jahre alter Fahrgast, alle an den Folgen stumpfer Gewalteinwirkung. Sechs Fahrgäste wurden verletzt. Der Zug war an diesem Morgen in Aberdeen in Richtung Glasgow abgefahren und hatte die Unfallstelle bereits passiert, als ein Erdrutsch weiter streckenabwärts ihn für mehr als zwei Stunden zum Stehen brachte. Nachdem die Fahrt zurück in Richtung Stonehaven freigegeben war, traf er mit rund 73 mph auf die Unterspülung – nur knapp unter der regulären Streckengeschwindigkeit, die der Fahrdienstleiter und das Regelwerk der Bahn vorgeben. Der Aufprall entgleiste den Zug, der nach links ausschwenkte, die Brüstung der Brücke 325 über den Carron Water traf und seine Wagen verstreute.
Reaktion der Gewerkschaft
Gordon Martin, Organisator von RMT Scotland, begrüßte die Feststellungen und die 20 Empfehlungen im früheren Bericht der britischen Eisenbahnunfall-Untersuchungsstelle (RAIB), den der Sheriff als umfassend und weitreichend bezeichnete. Der Press Association sagte er, der Unfall liege zwar mehr als sechs Jahre zurück, belaste die betroffenen Familien aber weiterhin schwer.
„Auch wenn es jetzt mehr als sechs Jahre her ist – für diese Familien wird es sich wie gestern anfühlen, und es ist ein traumatisches Ereignis.“
Martin sagte zudem, die Bahn insgesamt habe an diesem Tag zwei Beschäftigte in einem Unfall verloren, der vermeidbar gewesen wäre. Er argumentierte, die einzige verlässliche Absicherung sei, dass Network Rail die Auslagerung von Infrastrukturarbeiten beende und sie wieder im eigenen Haus erledige – mit geschultem und zertifiziertem Personal, das nach eigenen Standards arbeite. Er wies darauf hin, dass dieser Schritt nicht zu den 20 Empfehlungen gehöre, doch bedürfe er keiner Empfehlung, um umgesetzt zu werden. Er warnte, ausgelagerte Kolonnen arbeiteten möglicherweise mit einem Ermüdungsgrad, den die Bahn nicht überprüfen könne.
Früheres Strafverfahren
Ein Strafverfahren infolge des Unfalls endete 2023 mit einer Geldstrafe von 6,7 Millionen Pfund gegen Network Rail, nachdem das Unternehmen Mängel bei Gesundheit und Sicherheit eingeräumt hatte. Carillion wurde später zwangsweise abgewickelt, sodass die Baugeschichte des Ablaufs aus den Erkenntnissen der Untersuchung rekonstruiert werden musste.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Evening StandardTödliche Entgleisung wird sich für Betroffene wie gestern anfühlen, sagt GewerkschaftschefFatal derailment 'will feel like yesterday' to those affected, says union boss · Original auf Englisch
- The IndependentTödliche Zugentgleisung hätte vermieden werden können, stellt Untersuchung festFatal train derailment could have been avoided, inquiry finds · Original auf Englisch
- Lesley Johnson
- Sheriff, die die Feststellung der Untersuchung zum tödlichen Unfall der Entgleisung von Stonehaven 2020 veröffentlichte
- Gordon Martin
- Organisator von RMT Scotland, der forderte, dass Network Rail die Auslagerung von Infrastrukturarbeiten beendet
- Orte
- Aberdeen
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