Regierung · Madrid
Spanische Regionen erzwingen jagdfreundlichen Wolfsbericht nach Brüssel trotz Regierungsprotesten
Sechzehn der spanischen Autonomen Gemeinschaften stimmten am Montag dafür, einen Bericht zu billigen, der den Wolfsbestand als günstigen Erhaltungszustand einstuft – ein Schritt, der kontrollierte Jagd ermöglichen könnte, und zwar entgegen der protektionistischen Haltung der Zentralregierung.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, EL MUNDO, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
16 der 19 spanischen Autonomen Gemeinschaften und Städte unterstützten einen von Galicien vorangetriebenen Bericht, der den Wolfsbestand als günstigen Erhaltungszustand einstuft, gegen die protektionistische Position der nationalen Regierung.
Das Ministerium für den ökologischen Wandel und Katalonien stimmten gegen den jagdfreundlichen Bericht mit der Begründung, er erfülle nicht die methodischen Standards der EU; das Baskenland und Kastilien-La Mancha enthielten sich.
Spanien verpasste die Frist zum 31. Juli 2025 für die Vorlage seines Sechsjahresberichts bei der Europäischen Kommission, was Brüssel veranlasste, ein noch ungelöstes Vertragsverletzungsverfahren einzuleiten.
Der umstrittene Bericht dokumentiert einen Anstieg der Wolfsrudel um 12 % – von 297 auf 333 – und führt allein in Kastilien und León im Jahr 2025 über 6.000 getötete Nutztiere an, mit Entschädigungskosten von mehr als 4 Millionen Euro.
- 30.06.Sechsjahresbericht von der spanischen Staatskommission genehmigt, der den Wolfsbestand als günstig bestätigt.
- 22.06.Umweltkonferenz: 16 Regionen stimmen für die Übersendung des jagdfreundlichen Berichts nach Brüssel; EU-Vertragsverletzungsverfahren läuft aufgrund der versäumten Frist vom Juli 2025.
Die Abstimmung und ihre politische Spaltung
Die Umweltkonferenz legte am 22. Juni zwei konkurrierende Berichte vor: einen vom Ministerium für den ökologischen Wandel (Miteco) erstellten, der den Erhaltungszustand des Wolfs als „ungünstig“ einstufte und weiteren Schutz erforderte, und eine Alternative, die von Galicien vorangetrieben und von den meisten von der PP regierten Regionen unterstützt wurde, die ihn als „günstig“ bezeichnete und damit die Tür für Jagd und Bestandskontrolle öffnete. In einer namentlichen Abstimmung unterstützten 16 Regionalregierungen das galicische Dokument, während das Ministerium und Katalonien dagegen stimmten; das Baskenland und Kastilien-La Mancha enthielten sich.
„Die Autonomen Gemeinschaften haben bereits unsere technische und wissenschaftliche Arbeit geleistet; jetzt ist es die Pflicht des Ministeriums, den genehmigten Bericht nach Europa zu senden.“
Daten zum umstrittenen Status
Der galicische Bericht, der ursprünglich vor fast einem Jahr von der Staatskommission genehmigt wurde, verzeichnet 333 Wolfsrudel in ganz Spanien im Sechsjahreszeitraum 2019–2024, ein Anstieg von 12 % gegenüber der vorherigen Zählung von 297. Schadenszahlen bei Nutztieren erhöhen den Druck auf die ländlichen Gemeinden: Allein in Kastilien und León töteten 4.474 Wolfsangriffe im Jahr 2025 6.294 Nutztiere und verletzten weitere 585, mit Entschädigungen von über 4 Millionen Euro.
EU-Verpflichtungen und Vertragsverletzungsverfahren
Gemäß der FFH-Richtlinie muss jeder EU-Mitgliedstaat alle sechs Jahre einen Bericht über geschützte Arten vorlegen; Spaniens Bericht war bis zum 31. Juli 2025 fällig. Die Weigerung des Ministeriums, das frühere Regionaldokument weiterzuleiten, führte zu einem von der Europäischen Kommission eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahren. Die Regionalminister warfen Miteco absichtliche Verzögerungen vor.
„Es ist nicht zu rechtfertigen, dass ein Dokument, das durch die technische Arbeit der Autonomen Gemeinschaften gestützt und vor einem Jahr genehmigt wurde, all diese Zeit blockiert geblieben ist.“
Reaktionen und nächste Schritte
Miteco argumentierte, dass der galicische Vorschlag „die von der Europäischen Kommission festgelegten methodischen und Berichtskriterien nicht erfülle“ und noch überprüft werden müsse. Die Mehrheitsentscheidung zwingt das Ministerium jedoch, den Bericht zu übermitteln, ein Schritt, den die Regionalministerin Ángeles Vázquez als Bestätigung der regionalen Arbeit bezeichnete.
„Bestätigt, dass die von den Autonomen Gemeinschaften geleistete Arbeit korrekt war.“
Umweltgruppen kritisierten die Abstimmung als politisch parteiisch, während Viehzuchtverbände die Aussicht auf Managementmaßnahmen begrüßten, die ihrer Meinung nach für die Lebensfähigkeit des ländlichen Raums unerlässlich sind.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLEl informe que avala la caza del lobo logra el apoyo de la mayoría de las comunidades
- EL MUNDOLa mayoría de comunidades autónomas avalan el informe que avala la caza del lobo, con el rechazo del ministerio y Cataluña
- EL PAÍSEl lobo, atrapado en las redes políticas: las autonomías desafían al Gobierno y aprueban un informe paralelo que permite su caza
- LaVanguardiaLas comunidades imponen su mayoría en una votación destinada a avalar la caza del lobo
- Sara Aagesen
- Spanische Ministerin für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung, verteidigte die Position des Ministeriums zum Schutz des Wolfs.
- Joaquín Antonio Pino
- Regionalminister für Landwirtschaft, Viehzucht, ländliche Entwicklung und Umweltpolitik von Kastilien und León, drängte auf die sofortige Übersendung des jagdfreundlichen Berichts.
- Ángeles Vázquez
- Galiciens Regionalministerin für Umwelt und Klimawandel, förderte den Alternativbericht, der den Wolfsstatus als günstig einstuft.
- María Jesús Susinos
- Kantabriens Regionalministerin für ländliche Entwicklung, argumentierte, dass der Bericht einen klar günstigen Wolfsbestand zeige und dass das Ministerium die Übermittlung verzögert habe.
- Hugo Morán
- Spanischer Staatssekretär für Umwelt, hielt daran fest, dass der galicische Bericht die EU-Kriterien für die Sechsjahresberichterstattung nicht erfülle.
- Jordi Sargatal
- Der Vertreter Kataloniens, der zusammen mit dem Ministerium gegen den Wolfsjagdbericht stimmte.
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