Regierung · Madrid

Spanische Polizei- und Guardia-Civil-Gewerkschaften beginnen unbefristetes Sit-in im Innenministerium

Polizei- und Guardia-Civil-Gewerkschaften haben am Dienstag, 27. Oktober 2026, in Madrid ein unbefristetes Sit-in begonnen, nachdem das Innenministerium die Gespräche über den vorzeitigen Ruhestand abgebrochen hatte – mit Verweis auf die Schwierigkeit, vor der Parlamentswahl am 29. November eine Einigung zu erzielen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, europa press, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien

Das Sit-in beginnt

Vertreter mehrerer Polizeigewerkschaften und Guardia-Civil-Verbände begannen am Nachmittag des Dienstag, 27. Oktober 2026, ein unbefristetes Sit-in in der Madrider Dienststelle der Staatssekretärin für Sicherheit (SES), gegenüber dem Innenministerium. El País zählte rund 25 Vertreter von neun Organisationen. Die Gewerkschaften bezeichneten die Aktion als friedlich und unbefristet und riefen weitere in Madrid stationierte Beamte auf, sich friedlich und respektvoll anzuschließen. In ihrer gemeinsamen Erklärung beschrieben sie den Protest als den ersten seiner Art in ihrer Geschichte.

Gespräche scheitern

Nach Angaben der Gewerkschaften hatten sie fast ein Jahr lang Treffen abgehalten und Zusagen des Ministeriums erhalten, ohne konkrete Ergebnisse. Am Dienstag wurden sie zu einem Treffen mit der Staatssekretärin für Sicherheit, Aina Calvo, geladen, von dem sie sich eine Annäherung erhofften. Die Sitzung dauerte etwa eine halbe Stunde, bevor das Ministerium bekannt gab, der Dialog sei ausgesetzt und der einseitige Arbeitskreis aufgelöst. Die Gewerkschaften erklärten, die Beamten hätten auf die Schwierigkeit verwiesen, vor den für den 29. November angesetzten Parlamentswahlen eine Einigung zu erzielen. ABC weist darauf hin, dass das Ressort von Fernando Grande-Marlaska geführt wird.

Was auf dem Tisch lag

Nach einer Sitzung des technischen Ausschusses am 23. September 2026 erklärten die Gewerkschaften, die Gespräche kämen gut voran, weil die SES aus ihrer Sicht bedeutende Änderungen akzeptiert habe. Die Vorschläge würden, so die Gewerkschaften, die Ruhestandsbezüge für die Gruppe C1 auf rund 39.000 Euro anheben und der Gruppe A2 die Höchstrente sowohl im allgemeinen System der Sozialversicherung als auch in den Passiven Klassen (Clases Pasivas) sichern. Zu ihren weitergehenden Forderungen gehört die Anerkennung der Arbeit als Risikoberuf. Zudem wollten sie, dass eine etwaige Vereinbarung noch vor der Wahl rechtlich abgesichert wird, damit sie nicht vom politischen Willen der nächsten Regierung abhängt.

Welche Organisationen sich anschlossen

Auf Seiten der Polizei unterstützten Jupol, die Sindicato Unificado de Policía (SUP) und die Unión Federal de Policía (UFP) das Sit-in. Auf Seiten der Guardia Civil beteiligten sich die Asociación Unificada de Guardias Civiles (AUGC), Justicia para la Guardia Civil (Jucil), die Asociación de Escala de Suboficiales de la Guardia Civil (ASESGC), die Asociación Española de Guardias Civiles (AEGC) und weitere Verbände. El País berichtet, dass drei Polizeigewerkschaften sich der Aktion nicht anschlossen. Die Gewerkschaften haben kein Enddatum für das Sit-in genannt.

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