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Diplomatie·8. Juli

Spanien tut Trumps Drohung, den gesamten Handel abzubrechen, als 'erwartet' ab – nach seinem NATO-Gipfel-Angriff

Die spanische Regierung reagierte gelassen, nachdem Präsident Donald Trump auf einem NATO-Gipfel in Ankara gedroht hatte, den gesamten Handel mit Madrid abzubrechen, nannte die Äußerungen 'erwartet' und betonte die starken bilateralen Beziehungen.

Spaniens erste Reaktion erfolgte umgehend nach Trumps Äußerungen am 8. Juli 2026 auf dem NATO-Gipfel in Ankara, wo er Reportern und NATO-Generalsekretär Mark Rutte sagte, er habe Finanzminister Scott Bessent angewiesen, einen Abbruch aller Handelsbeziehungen mit Madrid zu prüfen.

Trumps Ausbruch in Ankara

Bei einem gemeinsamen Auftritt mit Rutte nannte Trump Spanien 'einen schrecklichen NATO-Partner' und sagte: 'Wir wollen keine Geschäfte mehr mit Spanien machen. Sie beteiligen sich nicht, sie zahlen nicht.' Er fügte später hinzu: 'Brecht jedes Handelsgeschäft mit Spanien ab, einschließlich Besuche – und seht zu, wie sie angekrochen kommen,' und bezeichnete Spanier als 'böse Menschen', während er Rutte aufforderte, sich nicht mit Madrid einzulassen.

Ich will keine Geschäfte mit ihnen. Brecht jedes Handelsgeschäft mit Spanien ab, einschließlich Besuche. Und seht zu, wie sie angekrochen kommen.

— Donald Trump

Madrids gemessene Reaktion

Das Büro von Premierminister Pedro Sánchez gab eine Erklärung heraus, wonach Spanien 'die Aussagen mit Ruhe und Gelassenheit zur Kenntnis nimmt' und sie als 'Geschäft wie üblich' betrachtet. Die Regierung betonte, dass 'unser Land ausgezeichnete soziale, kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen zu den Vereinigten Staaten unterhält und es nicht unsere Absicht ist, dies zu ändern.'

Unser Land unterhält eine ausgezeichnete soziale, kulturelle und wirtschaftliche Beziehung zu den USA, und wir haben nicht die Absicht, dass sich das ändert.

— Pedro Sánchez

Spanische Beamte wiesen ferner darauf hin, dass die USA tatsächlich einen Handelsüberschuss mit Spanien erzielen, die EU eine Handelsunion sei, in der kein Mitglied isoliert werden könne, und die bilateralen Beziehungen sowohl im Handel als auch in der Verteidigung vorteilhaft seien.

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Der Streit um die Verteidigungsausgaben

Der Zusammenstoß hat seine Wurzeln in dem langjährigen Druck der USA auf europäische Verbündete, ihre Verteidigungshaushalte zu erhöhen. Spanien ist das einzige NATO-Mitglied, das sich im letzten Jahr nicht dazu verpflichtet hat, bis 2035 5% des BIP für Verteidigung auszugeben. Während des Krieges im Iran weigerte sich Madrid zudem, Washington die Nutzung seines Luftraums oder seiner Stützpunkte zu gestatten, einschließlich des Marinestützpunkts Rota und des Luftwaffenstützpunkts Morón.

Die spanische Regierung behielt während des gesamten Vorgangs eine zurückhaltende Haltung bei und bestand darauf, dass die strategische Beziehung zu Washington intakt bleibt und die wirtschaftlichen Verflechtungen von privaten Unternehmen und nicht von Regierungen geknüpft werden.

Ankara · Madrid
Donald TrumpPedro SánchezMark RutteScott Bessent
AnkaraDonald TrumpMadridMadrytMark RuttePedro SánchezScott Bessent

4 Quellen

  • Ψύχραιμη αντίδραση της Ισπανίας στις απειλές Τραμπ για διακοπή εμπορίου -"Οι σχέσεις μας με τις ΗΠΑ παραμένουν ισχυρές"
    iefimerida.gr·8. Juli
  • Πρώτη αντίδραση της Ισπανίας: Αναμενόμενες οι δηλώσεις Τραμπ
    ΣΚΑΪ·8. Juli
  • Ισπανία: Η πρώτη αντίδραση μετά το "Δεν θέλω δουλειές μαζί τους" του Τραμπ
    Η Ναυτεμπορική·8. Juli
  • Σάντσεθ σε Τραμπ: "Η Ισπανία διατηρεί εξαιρετική σχέση με τις ΗΠΑ"
    NEWS 24/7·8. Juli

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