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Spaniens Inflation verharrt im Oktober bei 4,9 Prozent – Kraftstoffpreise geben nach, Kernrate bleibt bei 3,1 Prozent

Der spanische Verbraucherpreisindex lag im Oktober unverändert zum September bei 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus der am Freitag, 30. Oktober, veröffentlichten Schnellschätzung des Statistikamts INE hervor. Auch die Kerninflation blieb bei 3,1 Prozent, die Kraftstoffpreise sanken im Monatsverlauf.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, EL MUNDO, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien

Gesamtrate bleibt unverändert

Der spanische Verbraucherpreisindex stieg im Oktober um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr – dieselbe Rate wie im September, wie aus der Schnellschätzung des Nationalen Statistikinstituts (INE) vom Freitag, 30. Oktober, hervorgeht. Die Preise liegen damit wieder auf dem Niveau von Februar 2023, und die Rate liegt nun bereits drei Monate in Folge über 4 Prozent. Einige Analysten hatten eine stärkere Abschwächung erwartet, der Wert fiel daher höher aus als ihre Prognosen. Die Kerninflation, die unverarbeitete Lebensmittel und Energieprodukte ausklammert, blieb bei 3,1 Prozent.

Was die Preise in unterschiedliche Richtungen trieb

Die Kraftstoffpreise sanken im Monatsverlauf, was die Gesamtrate nach unten zog. Nach Angaben des INE verbilligten sich Kraft- und Schmierstoffe für Privatfahrzeuge im Oktober – eine Umkehr gegenüber dem Anstieg im gleichen Monat des Jahres 2025. Die Lebensmittelpreise stiegen schwächer als ein Jahr zuvor. Gas, flüssige Brennstoffe und Pauschalreisen trieben die Preise nach oben, wie aus der Berichterstattung über die Monatsdaten hervorgeht.

Steuersenkungen auf Kraftstoff und das Energieumfeld

Die im dritten Antikrisenpaket beschlossene Senkung der Kraftstoffsteuer, am 29. September vereinbart und später vom ständigen Ausschuss des Kongresses bestätigt, gilt weiter bis November. Der ursprüngliche Plan sah eine Entlastung von 20 Cent pro Liter im Oktober, 13 Cent im November und 6 Cent im Dezember vor. Zur Höhe des Benzinrabatts gibt es unterschiedliche Angaben: Eine Quelle nennt eine Entlastung von 20 Cent pro Liter für Diesel und 5 Cent für Benzin. Die Energiepreise sind seit Ende Februar weltweit gestiegen, Grund dafür ist der Krieg im Nahen Osten, wie aus der Berichterstattung von El Pais hervorgeht. Funcas erklärt, seine Inflationsprognosen hingen stark vom Konflikt im Iran und von fiskalpolitischen Maßnahmen ab.

Der monatliche Verlauf und was als Nächstes kommt

Die Jahresrate lag im Januar und Februar bei jeweils 2,3 Prozent, stieg dann im März auf 3,4 Prozent und pendelte sich im zweiten Quartal bei 3,2 Prozent ein. Im Juli kletterte sie auf 3,6 Prozent und im August auf 4,3 Prozent, bevor sie im September 4,9 Prozent erreichte; im Oktober hielt sie sich nach vier Anstiegen in Folge auf diesem Niveau.

Verbraucherpreisinflation in Spanien gegenüber dem Vorjahr 2026%
2026-01
2.3 %
2026-02
2.3 %
2026-03
3.4 %
2026-07
3.6 %
2026-08
4.3 %
2026-09
4.9 %
2026-10
4.9 %

Daten aus dem Artikeltext

Die Renten sind an die Inflation gekoppelt. La Razon berichtet, die Anpassung für 2026 habe 2,7 Prozent betragen, was für eine durchschnittliche Altersrente etwa 572 Euro im Jahr oder rund 40,85 Euro im Monat bei 14 Zahlungen entspricht. Für das kommende Jahr werden größere Rentenerhöhungen erwartet, weil die Berechnung den durchschnittlichen Jahresverbraucherpreisindex der zwölf Monate von Dezember bis November zugrunde legt. Die endgültige Zahl für dieses Jahr wird Ende November bekannt, wenn das INE am 27. November seine Schnellschätzung für diesen Monat veröffentlicht; die Bestätigung folgt am 15. Dezember. Funcas schätzt, dass die durchschnittliche Referenzinflationsrate 3,6 Prozent erreichen wird, erwartet in den kommenden Monaten eine Rate nahe 4,5 Prozent und prognostiziert Jahresdurchschnitte von 3,7 Prozent für 2026 und 3,1 Prozent für 2027.

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