BerichtZugkollision in Spanien

Verkehr · Urda und Madrid

Zusammenstoß spanischer Hochgeschwindigkeitszüge bei Toledo: mindestens 64 Tote, etwa 80 Verletzte

Ein Hochgeschwindigkeitszug des Typs AVE der Renfe ist am 28. Oktober 2026 bei Urda in der Provinz Toledo mit einem stehenden Iryo-Zug zusammengestoßen. Die jüngste regionale Bilanz nennt 64 Tote.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, iefimerida.gr, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Iryo-Zug verlässt den Madrider Bahnhof Atocha
  2. 28.10.Renfe-AVE verlässt Atocha in Richtung Sevilla
  3. 28.10.AVE stößt bei Urda mit dem stehenden Iryo-Zug zusammen

Was geschah

Am 28. Oktober 2026 stieß kurz vor 9 Uhr Ortszeit (nach Presseberichten um 08:54 Uhr) ein AVE-Hochgeschwindigkeitszug der Renfe mit einem Iryo-Zug zusammen, der auf der Strecke von Madrid nach Andalusien zum Stehen gekommen war. Der Unfall ereignete sich nahe Streckenkilometer 118 zwischen den Gemeinden Mora, Orgaz und Urda in der Provinz Toledo. Die Angaben dazu, wie viele Wagen entgleisten, gehen auseinander: Einige Berichte nennen zwei Iryo-Wagen und einen AVE-Wagen, andere drei Iryo-Wagen und einen AVE-Wagen; übereinstimmend heißt es, die Wagen seien einen Bahndamm hinabgestürzt. Der Iryo-Zug war um 07:54 Uhr vom Madrider Bahnhof Atocha abgefahren, der AVE um 08:00 Uhr in Richtung Sevilla. Der Zugverkehr zwischen Madrid und dem Süden Andalusiens wurde eingestellt.

Opferzahlen und Verletzte

Die Regionalbehörden von Kastilien-La Mancha gaben als jüngste Bilanz 64 Tote an; Vertreter warnten, die Zahl könne sich mit fortschreitender Zählung noch ändern. Frühere Angaben lagen niedriger: eine erste Zählung nannte 10 Tote, ein späteres Update 31, ein früher Bericht 30. Mindestens 55 Menschen wurden in Krankenhäuser in Kastilien-La Mancha und Madrid eingeliefert. Etwa 80 Menschen wurden verletzt, davon 50 schwer nach den zitierten Angaben; ein Bericht bezeichnet 15 der Verletzten als sehr schwer verletzt. Der Präsident von Kastilien-La Mancha, Emiliano García-Page, bezifferte die Zahl der Verletzten auf etwa 80. Der Unfall ist das drittschwerste Zugunglück in Spanien seit den 1970er Jahren und das schwerste seit 2013, als bei einer Entgleisung nahe A Coruña im Nordwesten Spaniens 78 Menschen starben.

Gemeldete Opferzahlen beim Zugunglück von ToledoTote
Erste Zählung
10 Tote
Spätere Zählung
31 Tote
Jüngste Zählung
64 Tote

Daten aus dem Artikeltext

Fahrgäste und die Züge

Nach Angaben der Regionalregierung waren insgesamt 544 Menschen an Bord, darunter ein Säugling; je nach Bericht saßen 146 oder 147 Menschen im Iryo-Zug und 397 im Renfe-Zug. Anderen Darstellungen zufolge befanden sich mehr als 540 Fahrgäste in den beiden Zügen. Die frühere Arbeitsministerin Fátima Báñez soll sich in einem der Züge befunden haben, war nach den jüngsten Berichten aber noch nicht ausfindig gemacht worden. Der Fahrgast Fernando Seco sagte gegenüber RTVE, der AVE habe kurz vor dem Aufprall einige Minuten gestanden, was ihm mit dem Hinweis auf starken Verkehr in der Region erklärt worden sei; Anzeichen eines Defekts habe er zuvor nicht bemerkt. Fahrgäste in den hinteren Wagen stiegen aus und kletterten den Bahndamm hinunter, als sie die Schäden an den vorderen Wagen sahen. Ein weiterer Fahrgast, Miguel, sagte gegenüber COPE, der Aufprall habe sich wie ein etwa zehn Sekunden langes Grollen angehört.

Ursache wird untersucht

Quellen der Zentralregierung führten den Unfall auf menschliches Versagen zurück. Unter Berufung auf El País berichten griechischsprachige Medien, die erste Hypothese sei ein menschlicher Fehler eines Adif-Mitarbeiters während eines Ausfalls des Hauptsignalsystems. Reuters meldete unter Berufung auf eine mit den Umständen vertraute Person, der Iryo-Zug habe wegen einer Signalstörung auf Anweisung von Adif bei Toledo gestoppt. Frühe Berichte besagen zudem, ein Sicherungssystem namens LZB habe an jenem Morgen versagt, wodurch etwa acht Züge zum Halten gekommen seien; anschließend habe die Leitstelle auf manuellen Betrieb umgestellt und den Zügen die Weiterfahrt erlaubt. Der Iryo-Zug fuhr aus bislang unklaren Gründen nicht wieder an, und ein Fahrdienstleiter in Atocha soll den dahinter stehenden AVE zur Weiterfahrt angewiesen haben. Der Unfall ereignete sich neun Monate nach einem tödlichen Zugunglück in Andalusien bei Adamuz. Verkehrsminister Óscar Puente wollte eine Pressekonferenz abhalten.

Reaktionen und Hilfe

Ministerpräsident Pedro Sánchez wurde am Unfallort erwartet; Regierungsquellen zufolge drückte er seine Solidarität mit den Opfern und ihren Angehörigen aus. Am Bahnhof Atocha in Madrid und in Sevilla wurden Betreuungsstellen für Angehörige eingerichtet, zudem wurde eine Info-Hotline unter 900 10 10 20 geschaltet. Die spanische Regierung und die Parteien sagten ihre für den Tag geplanten Veranstaltungen ab. Der spanische Fußballverband verschob aus Respekt alle für diesen Tag angesetzten Erstligaspiele der Copa del Rey und erklärte:

„Die große spanische Fußballfamilie steht in Trauer um diese Tragödie zusammen und bietet den Behörden ihre Unterstützung an, um den Opfern dieses katastrophalen Unfalls zu helfen.“

Königlich Spanischer Fußballverband

Die Europäische Union erklärte, sie stehe bereit, Spanien zu unterstützen.

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