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Regierung·vor 22 Std.

Pedro Sánchez räumt ‚Stolperer‘ ein, greift aber ‚hinterlistige‘ Opposition an; Philosophin verurteilt Korruptionsverschleierung der Linken

Beim JSE-Kongress räumt Premierminister Sánchez ‚Probleme‘ ein, gibt aber der Opposition die Schuld für ‚Schmutzige Tricks‘; Elizabeth Duval sagt, das Vertuschen von Korruption als Verteidigung der Demokratie schade der Linken.

Sánchez geht auf Korruptionsskandale ein

Pedro Sánchez schloss am 31. Mai 2026 den 27. Kongress der Juventudes Socialistas de España (JSE) in Madrid ab und räumte ein, dass die Sozialistische Partei angesichts einer Reihe von Korruptionsfällen mit ‚Problemen‘ und ‚Stolpern‘ konfrontiert war. Er betonte, seine Regierung habe bei jeglichem unangemessenen Verhalten ‚entschlossen‘ gehandelt, unterschied jedoch scharf zwischen diesen Fällen und dem, was er als ‚Verleumdung‘ gegen den ehemaligen Premierminister José Luis Rodríguez Zapatero, seine Frau Begoña Gómez und seinen Bruder David Sánchez bezeichnete.

Unterscheidung zwischen ‚unangemessenem Verhalten‘ und ‚Verleumdung‘

Sánchez betonte, die PSOE könne ‚stolpern‘, weil sie ein ‚menschliches Projekt‘ sei, aber sie werde niemals einen Kampf aufgeben. Er versprach, auf unbegründete Anschuldigungen ‚entschlossen‘ zu reagieren, betonte aber auch, dass die Partei bei tatsächlichem Fehlverhalten schnell gehandelt habe.

Jedes Mal, wenn es Verhalten gab, das nicht dem entspricht, wofür die PSOE steht, haben wir entschlossen gehandelt.

Wir werden dieser hinterlistigen Opposition nicht erlauben, eine Sache mit einer anderen zu vermischen, um diese progressive Koalitionsregierung mit ihren schmutzigen Tricks zu Fall zu bringen.

Angriff auf ‚hinterlistige Opposition‘ und Aznar

Der Premierminister beschuldigte die rechte Opposition, ‚marrullera‘ zu sein – ein spanischer Begriff für hinterlistig oder betrügerisch – und warnte, dass sie acht Jahre Fortschritt ‚abreißen‘ wolle. Er hob den ehemaligen Premierminister José María Aznar hervor und nannte ihn eine ‚überschätzte Persönlichkeit‘, dessen Vermächtnis ‚Korruption, die große Lüge vom 11. März und der illegale Irakkrieg‘ seien.

Während die hinterlistige Opposition weiter manövrieren kann, regieren wir weiter bis 2027 und so lange das spanische Volk es will.

Duvals scharfe Kritik an der Korruption der Linken

Die Philosophin Elizabeth Duval, ehemalige Kommunikationskoordinatorin von Sumar, äußerte sich unverblümt zum Leire-Fall, in den der ehemalige PSOE-Funktionär Santos Cerdán verwickelt ist. Sie argumentierte, dass das Vertuschen persönlicher Korruption als Kampf für die Demokratie der Linken schweren Schaden zufügt und echte Fälle von Justizmissbrauch untergräbt.

Die eigene Korruption als Verteidigung der Demokratie zu tarnen, ist ein großer, perverser und reputationsschädigender Schlag für einen Teil der Linken.

Sie sind keine Verteidiger der Demokratie – sie sind korrupt.

Madrid

8 Quellen

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