Wahlen · Gijón

Sánchez verspricht, die Rentenindexierung vor der Abstimmung am 29. November in der spanischen Verfassung zu verankern

Pedro Sánchez sagte am Montag, 26. Oktober, auf einer Kundgebung in Gijón, er werde die Verfassung reformieren, um die Renten an den Verbraucherpreisindex zu koppeln, falls er nach der Parlamentswahl am 29. November weiterregiert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, RTVE.es, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Gijón · Spanien

Das Versprechen

Pedro Sánchez, der für die Wiederwahl antretende PSOE-Kandidat, gab das Versprechen am Montag, 26. Oktober, auf einer Kundgebung im Vorfeld des Wahlkampfs in Gijón in der Region Asturien. Berichten zufolge kamen etwa 6.000 Menschen, darunter viele, die keinen Einlass mehr fanden. Er sagte, falls er nach der Parlamentswahl am 29. November weiterregiere, werde die nächste Legislaturperiode die Verfassung reformieren, damit die Renten und ihre jährlichen Erhöhungen an den Verbraucherpreisindex (VPI) gekoppelt werden. Er stellte den Schritt als Antwort auf das dar, was er die Bedrohung durch PP und Vox nannte, und warf beiden Parteien vor, die Altersversorgung privatisieren und kürzen zu wollen.

Sánchez rahmte die Idee als nächsten Schritt einer Bilanz ein, die er nach eigenen Angaben bei den Renten aufgebaut hat. Er erinnerte an die Proteste der Rentnerinnen und Rentner während der Finanzkrise des vergangenen Jahrzehnts und sagte, seine Regierung habe die an die Lebenshaltungskosten gekoppelten jährlichen Rentenerhöhungen wiederhergestellt und damit die „Gegenreform“ unter Mariano Rajoy von der PP rückgängig gemacht. Er sagte den Anwesenden, seine Eltern hätten ihre Renten durch Anstrengung erarbeitet, und die Abstimmung am 29. November werde darüber entscheiden, ob die Renten weiter im Einklang mit dem VPI steigen.

„In der nächsten Legislaturperiode werden wir die Verfassung reformieren, um die Renten und ihre Indexierung an den VPI zu schützen.“

Pedro Sánchez, PSOE-Kandidat für

Der Senatspakt und der Angriff auf Feijóo

Sánchez griff den Pakt an, den PP und Vox am selben Tag schlossen, um in mehreren Provinzen gemeinsame Kandidaturen für den Senat aufzustellen. Vox wird in sechs Provinzen keine eigenen Kandidaten aufstellen: Las Palmas, Santa Cruz de Tenerife, Cádiz, Valencia, Castellón und Baleares. In diesen Provinzen werden die PP-Listen laut PP einen von Vox vorgeschlagenen unabhängigen Kandidaten an zweiter oder dritter Stelle führen. Die PP wird in Guipúzcoa, Tarragona und Girona nicht antreten, wo sie – im Fall der beiden letztgenannten – noch nie einen Senatssitz gewonnen hat und in Guipúzcoa seit 26 Jahren ohne einen solchen ist.

Sánchez sagte, der Pakt lasse keinen Zweifel an der Entscheidung, vor der die Wählerinnen und Wähler stünden, und der PP-Vorsitzende Alberto Núñez Feijóo unterstütze faktisch Santiago Abascal von Vox.

„Wer Feijóo wählt, wählt Abascal.“

Pedro Sánchez, PSOE-Kandidat für

Er stellte Spanien auch Deutschland und anderen großen europäischen Ländern gegenüber, in denen sich die Konservativen seiner Argumentation zufolge von der extremen Rechten fernhalten. Er sagte, der Pakt der PP mit Vox habe die demokratische Rechte des Landes um 50 Jahre zurückgeworfen.

Die Arithmetik einer Verfassungsänderung

Der Vorschlag ist nach den Zahlen schwer umzusetzen. Eine ordentliche Verfassungsreform braucht die Unterstützung von drei Fünfteln des Abgeordnetenhauses, also 210 Sitze, und würde damit eine Verständigung zwischen den beiden größten Parteien der Kammer erfordern. Sánchez bat die Wählerinnen und Wähler seinerseits um eine absolute Mehrheit von 176 Sitzen für die PSOE, damit sie soziale Fortschritte schneller und weiter erreichen könne.

Im Zusammenhang mit dem Verfassungsversprechen genannte SitzeSitze
Drei Fünftel des Abgeordnetenhauses für eine Verfassungsreform nötig
210 Sitze
Von der PSOE angestrebte absolute Mehrheit
176 Sitze

Daten aus dem Artikeltext

Das Versprechen knüpft an eine Resolution an, die auf dem letzten Bundesparteitag der PSOE verabschiedet wurde und darauf abzielte, „die Garantie der Kaufkraft und die Nachhaltigkeit des Rentensystems“ in den Verfassungstext zu schreiben. Es folgt zudem einer Initiative in Granada, das Recht auf Abtreibung in der Verfassung zu schützen, die Sánchez unterstützt hat. Der Wahlkampf von Sánchez betont auch das Ergebnis der Abstimmung am 29. November, das er als entscheidende Prüfung für die Rentenregeln darstellte.

Wahlkampfrahmen vor dem 29. November

Sánchez schloss mit der Aufforderung an seine Anhängerinnen und Anhänger, ihm zu vertrauen, Spanien vier weitere Jahre zu regieren. Er zog eine Parallele zu Brasilien und sagte, wenige Stunden zuvor habe Lula da Silva dort die Stichwahl gewonnen, und wenn Brasilien das schaffe, könne Spanien das auch. Er rahmte den Wahlkampf zudem als Wettstreit zwischen Zusammenhalt und Ungleichheit und zwischen Liebe und Hass.

„Bei diesen Wahlen geht es um Zusammenhalt gegen Ungleichheit und um Liebe gegen Hass.“

Pedro Sánchez, PSOE-Kandidat für

An der Kundgebung nahmen der Regionalpräsident Asturiens, Adrián Barbón, die Spitzenkandidatin der PSOE in der Region, Adriana Lastra, und die Bürgermeisterkandidatin von Gijón, Lara Martínez, teil. Die Parlamentswahl ist für den 29. November angesetzt, und das Verfassungsversprechen würde nur dann auf die Probe gestellt, wenn Sánchez nach diesem Datum weiterregiert.

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