Wahlen · Tarragona

Sánchez ruft bei Kundgebung in Tarragona vor der Wahl am 29. November zu massenhafter Beteiligung auf

Bei einer Kundgebung im Hafen von Tarragona, zu der nach Angaben der PSC rund 2.000 Menschen kamen, verknüpfte Pedro Sánchez das Ergebnis der US-Zwischenwahlen und Lulas Sieg in Brasilien mit seinem Anspruch, vier weitere Jahre zu regieren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, LaSexta, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Tarragona · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 6.11.Sánchez hält seine erste Kundgebung seit dem Zugunglück von Urda
  2. 7.11.Kundgebung in Tarragona mit rund 2.000 Teilnehmern nach Angaben der PSC
  3. 13.11.Offizieller Beginn des Wahlkampfs
  4. 29.11.Parlamentswahl (29-N)

Eine Kundgebung nach dem Zugunglück von Urda

Am Samstag, 7. November, sprach Pedro Sánchez, PSOE-Kandidat für die Wiederwahl und amtierender Ministerpräsident, bei einer Vorwahlveranstaltung im Refugio 1 am Moll de la Costa im Hafen von Tarragona. Die PSC bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 2.000 Menschen. Er teilte die Bühne mit dem katalanischen Regierungschef Salvador Illa, Industrieminister Jordi Hereu, der die PSOE-Liste in Barcelona anführt, dem Bürgermeister von Tarragona, Rubén Viñuales, und Ione Montalvo, der Spitzenkandidatin der PSC für Tarragona. Es war seine zweite Kundgebung seit dem Zugunglück von Urda, bei dem 69 Menschen starben, nach einer ersten am Freitag, 6. November. Der offizielle Wahlkampf beginnt am Freitag, 13. November, die Parlamentswahl ist für den 29. November angesetzt.

Hohe Beteiligung als Antwort auf die "Involution"

Sánchez präsentierte eine hohe Wahlbeteiligung als beste Antwort auf das, was er "Involution" nennt – ein Etikett, das er dem Block aus PP und Vox unter Alberto Núñez Feijóo und Santiago Abascal anhängte. Er verwies auf die Niederlage von Donald Trump und den Republikanern bei den US-Zwischenwahlen und auf Lulas Sieg in Brasilien und sagte voraus, dass sich die Welle der Rechten in Spanien brechen werde wie in jenen Ländern. Um dies zu unterstreichen, zitierte er Papst Leo XIV., der bei den amerikanischen Zwischenwahlen gewählt habe.

„Sogar Papst Leo XIV. hat gewählt.“

Pedro Sánchez, PSOE-Vorsitzender

Er argumentierte, eine Regierung aus PP und Vox würde Abtreibung und Sterbehilfe wieder infrage stellen, und versprach, das Recht auf Abtreibung in der Verfassung zu verankern, den Mindestlohn anzuheben und die Renten zu erhöhen. Er stellte die Entscheidung als eine zwischen Fortschritt und der "Reise in die Vergangenheit" dar, die er den beiden Parteien zuschrieb. Zum Abschluss rief er zur Mobilisierung der Wähler auf.

„Wenn wir massenhaft wählen gehen, schicken wir Feijóo und Abascal nach Hause – also lasst uns wählen, gewinnen und vier weitere Jahre regieren.“

Pedro Sánchez, PSOE-Vorsitzender

Ausländische Vergleiche und die Sitzzahl in Katalonien

Sánchez stellte die Entscheidungen Spaniens als im eigenen Land getroffen dar, nicht "aus Washington, Tel Aviv, Buenos Aires oder Moskau". Er nannte seine Ablehnung des Kriegs im Iran, seine Kritik am "Völkermord" in Gaza, Spaniens Anerkennung eines palästinensischen Staates und seine Weigerung, die Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent des BIP zu erhöhen – eine Höhe, die Donald Trump gefordert hat. Illa sagte, Katalonien sei in der Vergangenheit entscheidend gewesen und werde es wieder sein. Bei der Parlamentswahl im Juli 2023 gewann die PSC 19 Sitze in Katalonien, PP und Vox zusammen kamen auf 169 Sitze und verfehlten damit die 176 für eine absolute Mehrheit. Sánchez bat um eine breitere Mehrheit als die vor drei Jahren angestrebte, und Illa warf der PP vor, in Gerichtsverfahren Zeugen zu kaufen.

Parlamentswahl Juli 2023: Sitze von PP und Vox im Vergleich zur MehrheitsschwelleSitze
PP und Vox zusammen
169 Sitze
Schwelle für absolute Mehrheit
176 Sitze

Daten aus dem Artikeltext

Bahnpolitik und der Wahlkampfkalender

Auf das Zugunglück von Urda ging Sánchez nur kurz ein und machte der PP mangelnde Investitionen in die Instandhaltung der Bahn während ihrer Regierungsjahre zum Vorwurf. Er sagte, es habe 15 Jahre gedauert, die Kürzungen bei den Bahnausgaben rückgängig zu machen, und argumentierte, die Leistungen sollten ausgebaut statt gekürzt werden. Die Reaktion der Regierung auf das Unglück folgte auf den Rücktritt von Verkehrsminister Óscar Puente. Der Wahlkampf beginnt am Freitag, 13. November, die Abstimmung findet am 29. November statt.

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