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Regenbeeinträchtigtes Stuttgart Open geht weiter: Shelton kämpft zurück, Bublik erreicht Halbfinale, Zverev entscheidet sich für Halle

Der Weltranglistenfünfte Ben Shelton überstand Regenverzögerungen und einen Rückstand von einem Satz, um Marcos Giron beim ATP-Event in Stuttgart zu bezwingen, und trifft am Freitag später im Viertelfinale auf den Qualifikanten Sho Shimabukuro, während Alexander Bublik ins Halbfinale einzog.

Das Boss Open, ein ATP-250-Rasenturnier in Stuttgart, wurde von anhaltendem Regen heimgesucht, doch als das Spiel am Freitagnachmittag endlich begann, musste der topgesetzte Ben Shelton tief in die Tasche greifen, um seinen Titelambitionen treu zu bleiben.

Wetterverzögerungen erstrecken sich über zwei Tage

Sheltons Achtelfinalmatch gegen seinen Landsmann Marcos Giron hatte sich bereits über zwei Tage hingezogen. Am Donnerstagabend wurde die Partie aufgrund von Dunkelheit beim Stand von 4:4 im zweiten Satz nach früheren Regenunterbrechungen abgebrochen. Als der Freitag kam, hielten weitere Schauer Spieler und Zuschauer in Atem. Schließlich, nach einer Verzögerung von etwa viereinhalb Stunden, waren die Plätze trocken genug, um das Spiel fortzusetzen.

Shelton kämpft sich zurück

Der Weltranglistenfünfte glich das Match schnell aus, indem er den zweiten Satz mit 6:4 gewann, geriet jedoch im Entscheidungssatz in große Schwierigkeiten, als Giron auf 3:0 davonzog. Shelton, letztes Jahr Halbfinalist hier, kämpfte sich methodisch zurück und bewahrte sich sein Bestes für den Tiebreak, den er mit 7:5 für sich entschied, um einen 6:7(4), 6:4, 7:6(5)-Sieg zu vollenden. Der Lohn ist ein Viertelfinalmatch später am Freitag gegen den japanischen Qualifikanten Sho Shimabukuro, bei dem ein Halbfinalplatz auf dem Spiel steht.

Bublik müht sich ins Halbfinale

Während Shelton um den Verbleib im Turnier kämpfte, hatte sich Kasachstans Alexander Bublik, Nummer 11 der Weltrangliste, bereits einen Platz im Halbfinale gesichert. Bublik setzte sich gegen den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard mit 7:6(5), 7:6(3) in einem von nervenaufreibenden Tiebreaks dominierten Spiel durch und bewahrte sich so seine Chance auf den Stuttgarter Titel.

Deutsche Hoffnungen früh beendet

Die Heimhoffnungen schwanden früh. Von fünf deutschen Spielern im ursprünglichen Teilnehmerfeld schafften es nur Jan-Lennard Struff und Yannick Hanfmann, ihre Auftaktmatches zu gewinnen, doch beide schieden anschließend im Achtelfinale aus. French-Open-Champion Alexander Zverev entschied sich, das Stuttgarter Turnier ganz auszulassen. Er wird seine Wimbledon-Vorbereitungen nächste Woche bei den Terra Wortmann Open in Halle, Westfalen, beginnen. Wimbledon, das dritte Grand-Slam-Turnier der Saison, findet vom 29. Juni bis 12. Juli statt.

Zeitleiste des Stuttgart Open – 11.–12. Juni 2026
  1. Shelton gegen Giron aufgrund von Dunkelheit beim Stand von 4:4 im zweiten Satz unterbrochen
  2. Regen verzögert Freitagsspiel um etwa 4,5 Stunden
  3. Shelton schlägt Giron 6:7, 6:4, 7:6; kommt aus 0:3-Rückstand im dritten Satz zurück
  4. Bublik besiegt Mpetshi Perricard 7:6, 7:6 und erreicht Halbfinale
  5. Shelton trifft später heute im Viertelfinale auf Qualifikanten Shimabukuro
  6. Zverev lässt Stuttgart aus; wird sich beim Halle-Turnier auf Wimbledon vorbereiten

Das Stuttgart Open hat ein Gesamtpreisgeld von 768.220 Euro.

Stuttgart

3 Quellen

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