
Griechische Polizei verhaftet gesuchten serbischen Staatsangehörigen wegen mutmaßlichen Mordplans in Thessaloniki
Beamte der Direktion zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität nahmen am 30. September 2026 bei einer Operation in einem Café an der Uferpromenade von Thessaloniki einen 26-jährigen serbischen Staatsangehörigen fest, der per Interpol-Red-Notice gesucht wurde.
Verdeckte Operation an der Uferpromenade von Thessaloniki
Spezialisierte Polizeieinheiten führten am Nachmittag des Mittwoch, 30. September 2026, eine gezielte Operation in Thessaloniki durch und nahmen einen 26-jährigen serbischen Staatsangehörigen fest. Beamte der Unterdirektion für Organisierte Kriminalität Nordgriechenlands, die der Direktion zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität untersteht, führten die Operation unter absoluter Geheimhaltung durch. Die Polizei war zunächst aufgrund operativer Erkenntnisse über den Aufenthaltsort des Verdächtigen zu einem zentralen Hotel der Stadt entsandt worden. Anschließend konzentrierten die Beamten ihre Maßnahmen auf einen bekannten Gastronomiebetrieb im Stadtteil Nea Paralia an der Uferpromenade. Gegen 18:30 Uhr umstellten Polizeiteams das nahe dem Hotel gelegene Café und rückten vor, um die gesuchte Person zusammen mit drei Begleitern festzunehmen. Insgesamt wurden vier serbische Staatsangehörige bei dem synchronisierten Zugriff entlang der Küstenstraße in Gewahrsam genommen.
Hinweise auf geplanten Mord
Die Polizei in Thessaloniki löste am Mittwoch Alarm aus, nachdem sie Informationen erhalten hatte, die darauf hindeuteten, dass sich der gesuchte 26-Jährige in der Stadt aufhielt. Eingehende Berichte warnten die griechischen Strafverfolgungsbehörden, dass der serbische Staatsangehörige möglicherweise an einem geplanten Mord auf griechischem Hoheitsgebiet beteiligt werden sollte. Nach dieser Meldung handelten spezialisierte Ermittler der Organisierten Kriminalität rasch, um den Verdächtigen zu lokalisieren und die von seiner Anwesenheit ausgehende Gefahr einzuschätzen. Die griechischen Sicherheitsbehörden prüfen alle verfügbaren Beweise, um festzustellen, ob der Verdächtige und seine Begleiter die Vorbereitungen für die mutmaßliche Straftat bereits abgeschlossen hatten. Die schnelle Intervention war darauf angelegt, die Gruppe abzufangen, bevor eine Gewalttat in der Region verübt werden konnte.
- Vier serbische Staatsangehörige kommen in Thessaloniki an.
- Die griechische Polizei erhält Informationen über einen gesuchten Verdächtigen in einem Hotel der Stadt.
- Beamte der Organisierten Kriminalität nehmen vier Verdächtige in einem Café an der Uferpromenade fest.
Internationaler Haftbefehl und Vorstrafen
Der 26-jährige Verdächtige war Gegenstand einer aktiven Interpol-Red-Notice, die auf Ersuchen von Justizbehörden wegen Beteiligung an Raubdelikten ausgestellt worden war. Serbische Strafverfolgungsbehörden haben seinen Namen zudem mit mehreren anderen Straftaten in Verbindung gebracht und verdächtigen ihn der Mitgliedschaft in einer in Serbien ansässigen kriminellen Organisation. Die griechischen Ermittler koordinieren sich direkt mit ihren serbischen Kollegen, um die vollständige formelle Identifizierung des 26-Jährigen abzuschließen. Die vier bei der Operation an der Uferpromenade festgenommenen Personen waren am Samstag, 26. September 2026, in Thessaloniki angekommen – vier Tage vor dem Polizeieinsatz. Die griechischen Behörden untersuchen derzeit den konkreten Hintergrund, die Dokumente und mögliche Vorstrafen der drei weiteren in dem Lokal festgenommenen serbischen Staatsangehörigen.
Laufende Überprüfung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Nach den Festnahmen in dem Café wurden alle vier Männer zur Vernehmung und weiteren Ermittlung durch die Ermittler der Organisierten Kriminalität in Nordgriechenland festgehalten. Die Strafverfolgungsbeamten führen umfassende Überprüfungen durch, um die Reiseroute und die Unterkunft der Gruppe seit ihrer Ankunft am 26. September zu klären. Die direkte Kommunikation zwischen den griechischen Polizeidiensten und den serbischen Behörden bleibt offen, um operative Akten, Vorstrafenregister und Justizdokumente auszutauschen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Aufenthalts der Gruppe in Thessaloniki und ihrer mutmaßlichen Verbindung zu dem geplanten Mordkomplott dauern an. Die Justizbehörden in Thessaloniki warten auf die abschließenden Identifizierungsberichte aus der laufenden grenzüberschreitenden Untersuchung, um die rechtlichen und Auslieferungsformalitäten einzuleiten.


