BerichtParlamentswahl in Serbien

Diplomatie · Belgrad und Moskau

Studentenliste gewinnt Parlamentswahl in Serbien, Vučić räumt Niederlage ein; Kreml drängt auf Fortsetzung der Beziehungen zu Russland

Vučić räumte am Sonntagabend seine Niederlage ein, nachdem die Studentenliste bei der Parlamentswahl am 25. Oktober laut den abschließenden Prognosen von CeSID und Ipsos 52,9 Prozent der Stimmen erreicht hatte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von polsatnews.pl, Ziare.com, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Belgrad, Moskau · Serbien, Russland
Wie es dazu kam
  1. 25.10.Parlamentswahl abgehalten; Studentenliste gewinnt laut abschließenden Prognosen
  2. 25.10.Vučić räumt seine Niederlage ein und erklärt, die Studentenliste habe die meisten Sitze gewonnen
  3. 26.10.Kremlsprecher Dmitri Peskow äußert sich zum Ergebnis

Das Ergebnis

Die Parlamentswahl in Serbien am Sonntag, dem 25. Oktober, wurde von der Studentenliste (Lista Studencka – Studenci Zwyciężają) gewonnen. Die Wahlbeobachter CeSID und Ipsos gaben der Liste in ihren abschließenden Prognosen 52,9 Prozent der Stimmen, was 140 der 250 Sitze im Parlament entspricht. Die Regierungsliste Aleksandar Vučić – Vereinigtes Serbien kam nach denselben Prognosen auf 38,8 Prozent und 103 Sitze. Spätere offizielle Zahlen, über die Mediafax berichtete, sahen die Studentenliste bei 53,3 Prozent und die Serbische Fortschrittspartei bei 39,6 Prozent. Die Wahl fand vor dem Hintergrund einer langwierigen politischen Krise statt, die von Massenprotesten gegen die Behörden in Belgrad geprägt war.

Stimmenanteile, Studentenliste gegen Regierungsliste%
Studentenliste
52.9 %
Aleksandar Vučić – Vereinigtes Serbien
38.8 %

Daten aus dem Artikeltext

Vučić räumt Niederlage ein

Vučić gab am Sonntagabend seine Niederlage zu und erklärte, die Studentenliste habe die meisten Sitze gewonnen. Er fügte hinzu, er sei es gewohnt, in der Opposition zu arbeiten, und Aktuálně berichtet, er habe seinen Wechsel auf die Oppositionsbänke angekündigt. Polsat News beschreibt seine Position als eine, die mehr als zehn Jahre Bestand hatte – eine Dominanz, die nun zu Ende gehe. Vučić pflegte lange enge Beziehungen zu Moskau, die serbische und russische Vertreter übereinstimmend als eng bezeichnen.

Die Reaktion des Kremls

Am Montag, dem 26. Oktober, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten, Moskau habe das Ergebnis zur Kenntnis genommen. Er gratulierte Vučić, sagte, Moskau schätze dessen Beitrag zu den bilateralen Beziehungen, und äußerte die Hoffnung, dass er auch von der Opposition aus weiter dazu beitragen werde. Peskow hoffte zudem, die neuen politischen Kräfte würden konstruktiv auf die Entwicklung der Beziehungen zu Russland hinarbeiten. Sie sollten verstehen, dass die Zusammenarbeit mit Russland im Interesse Serbiens liege, weil sie vor allem Serbien nütze.

Belgrads Haltung zu Russland

Jovo Bakić, ein Vertreter der Studentenliste, sagte, die neue serbische Regierung werde keine Sanktionen gegen Russland verhängen. Er wies Vučićs Behauptung zurück, solche Sanktionen stünden innerhalb weniger Monate bevor. Bakić sagte, Russland bleibe ein Partner und ein historisch bedeutsamer Schutzherr, und die Außenpolitik Serbiens werde sich nicht ändern. Er argumentierte zudem, Sanktionen eines Landes von der Größe Serbiens würden praktisch nichts ändern, aber symbolisch schwer wiegen. Nicușor Dan und Ursula von der Leyen hatten der Studentenliste zuvor zum Wahlerfolg gratuliert.

Serbiens Beziehungen zu Russland

Unter Vučić schloss sich Serbien den westlichen Sanktionen gegen Russland wegen des Kriegs in der Ukraine nicht an, verurteilte jedoch die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine. Serbien strebt außerdem eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union an. Seine Wirtschaft hängt von russischem Gas ab, und russische Unternehmen halten eine Mehrheitsbeteiligung an der einzigen Ölraffinerie des Landes. Moskau bezeichnete es 2025 als Verrat, dass serbische Munition über Drittländer, darunter die Tschechische Republik, in die Ukraine gelangte, woraufhin Belgrad seine Waffen- und Munitionsexporte aussetzte. Moskau ist zudem ein wichtiger Verbündeter in der Kosovo-Frage und genießt die Unterstützung eines großen Teils der serbischen Öffentlichkeit.

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Quellen und Kontext

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