Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung Marketing-Tools (Meta, X), um unsere Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Pollar
StartFragenLiveBriefOriginalsSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
SträngeMärkte
NewsroomPollar unterstützen
Datenschutz
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Keine Werbung. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

ab3,49 €/Monat

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer3,49 €/Monat
  • Förderer7,99 €/Monat
Pollar unterstützen

Heutiger Brief

Rabat rechnet erstmals mit Premierin

Washington verlässt Irak, Russland schreckt Europa auf und die Ukraine rüstet sich für den Winter

Der Tag stand im Zeichen von Exit-Strategien und Stresstests. Amerika beendete seine militärische Präsenz im Irak, während Europa zusah, wie Russland seine Warnungen verschärfte und das ukrainische Stromnetz neue Schläge einsteckte; andernorts versuchten Regierungen, Panik im Cockpit, Kabinettsarithmetik, Wut über Wohnungsnot und künstliche Intelligenz per Dekret zu zähmen.

Brief lesen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Großbritannien debattiert über EU-Beziehungen

    Der von Macron und Sanchez begrüßte Vorschlag signalisiert eine bedeutende Wende in den Beziehungen nach dem Brexit.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Europäische Union · Aktualisiert vor 3 m

Die Wirtschaft der alternden Union

Die Überschreitung der 3-Millionen-Marke bei der deutschen Arbeitslosigkeit und das Erreichen von 4,80 % bei den französischen Anleiherenditen mit einer Krisenwarnung des Premierministers liefern konkrete Datenpunkte fiskalischer Belastung in der Wettbewerbskrise.

StartBriefSträngeFragen
Kategorien
KI-generiert·Mehr erfahren
© POLITICO
Regierung·vor 1 Std.

US-Senat blockiert Gesetz zum Aktienhandel von Kongressmitgliedern mit 53:47-Stimmen – Streit um Schlupflöcher und Wählerausweis-Regeln

Demokraten und Unabhängige im US-Senat haben den Stop Insider Trading Act vor der Wahlpause gestoppt und mit 53 zu 47 Stimmen gegen die Einleitung eines Verfahrens gestimmt, das bestehende Aktienportfolios ausklammerte und bundesweite Wählerausweis-Regeln hinzufügte.

Niederlage im Plenum und Verfahrensbruch

Der US-Senat hat am Mittwoch ein Gesetzesvorhaben gestoppt, das Aktiengeschäfte von Kongressmitgliedern einschränken sollte. Die Senatoren stimmten in einer namentlichen Abstimmung entlang der Parteilinien mit 53 zu 47 gegen einen Antrag auf Eröffnung der Debatte über den Stop Insider Trading Act, womit der von den Republikanern unterstützte Vorstoß sieben Stimmen unter der für das Verfahren erforderlichen Schwelle von 60 Stimmen blieb. Alle demokratischen Senatoren und unabhängigen Mitglieder stimmten gegen die Fortsetzung des Verfahrens. Die Niederlage ereignete sich in der letzten Sitzung, bevor der Senat wegen der bevorstehenden Midterm-Wahlen zum Kongress vertagt wurde.

Gesetzgebungsweg des Stop Insider Trading Act
  1. 2026-07Das Repräsentantenhaus verabschiedet das Gesetz mit Unterstützung der Republikaner und von 13 Demokraten
  2. 2026-09Beschränkungen des Aktienhandels sind Thema auf dem republikanischen Parteitag in Dallas
  3. 29. Sept. 2026Mehrheitsführer im Senat, John Thune, wirbt auf einer Pressekonferenz für das Gesetz
  4. 30. Sept. 2026Der Senat blockiert das Gesetz in einer Verfahrensabstimmung mit 53 zu 47 vor der Midterm-Pause

Schlupflöcher und Streit um den Geltungsbereich

Das Gesetz hätte es Kongressmitgliedern, ihren Ehepartnern und unterhaltsberechtigten Kindern verboten, Aktien börsennotierter Unternehmen zu erwerben. Die Demokraten im Senat argumentierten jedoch, der Text schaffe erhebliche Ausnahmen, indem er Abgeordneten erlaube, ihre bestehenden Anlageportfolios zu behalten, Unternehmensdividenden in zusätzliche Aktien zu reinvestieren und Ehepartner oder Kinder Geschäfte in ihrem Namen tätigen zu lassen. Der demokratische Fraktionsführer im Senat, Chuck Schumer, kritisierte den Umfang des Entwurfs im Plenarsaal.

Das zahnlose Aktienhandelsgesetz der Republikaner ist so wirkungslos wie eine Fliegengittertür an einem U-Boot. Dieses Gesetz bringt keine Reform, keine Rechenschaftspflicht, keine Substanz.

— Chuck Schumer

Mehrere Demokraten setzten sich für ein umfassendes Verbot ein, das Mitglieder verpflichten würde, sich vollständig von Einzelaktien zu trennen. Die Abgeordneten forderten zudem, die Beschränkungen über den Capitol Hill hinaus auf den Präsidenten, Beamte der Exekutive und die Richter des Obersten Gerichtshofs der USA auszuweiten.

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Der Streit um den Wählerausweis

Die Verhandlungen über das Gesetz scheiterten weiter an der Aufnahme republikanischer Wahlvorschriften. Die GOP-Führung übernahm Abschnitte aus dem blockierten SAVE America Act, um strengere Ausweispflichten mit Lichtbild für wahlberechtigte Bürger bei Bundeswahlen festzulegen. Die Demokraten bezeichneten die Wählerausweis-Regelungen als inakzeptable Giftpille, die den Zugang zur Wahl erschweren solle.

Senator Alex Padilla aus Kalifornien ging in seinen Plenarreden direkt auf die Wahlrechtsänderungen ein und erklärte, die Ausweispflichten seien eine Giftpille, die das Wählen erschwere. Der republikanische Senator Pete Ricketts aus Nebraska verteidigte in der Plenardebatte die Absicht des Gesetzgebers.

Wir müssen das Vertrauen der Amerikaner in das Repräsentantenhaus und in den Senat wiederherstellen.

— Pete Ricketts
Verfahrensabstimmung im Senat über den Stop Insider Trading Act · Stimmen
Ja-Stimmen
53
Nein-Stimmen
47
Ja-Stimmen
53 Stimmen
Nein-Stimmen
47 Stimmen

Einsatz im Wahlkampf vor den Midterms

Das Repräsentantenhaus hatte die Maßnahme bereits im Juli 2026 gebilligt, als sich dreizehn demokratische Abgeordnete der republikanischen Mehrheit anschlossen, was damals zu einer unterstützenden Erklärung des Weißen Hauses führte. Die öffentliche Kontrolle des Finanzhandels von Kongressmitgliedern hatte sich verschärft, nachdem Tausende Transaktionen von Abgeordneten bekannt wurden, deren Ausschussmandate und gesetzgeberische Aufgaben sich mit Branchen überschneiden, in denen sie handeln. Die weitverbreitete Unzufriedenheit der Wähler über Energiekosten im Zusammenhang mit dem Krieg mit Iran und über die hohen Zinssätze setzte Abgeordnete beider Parteien zusätzlich unter Druck.

Der Aktienhandel von Kongressmitgliedern entwickelte sich in beiden Parteien zu einem zentralen Wahlkampfthema und spielte in politischen Anzeigen, Wahlkampfreden und auf dem republikanischen Parteitag im September 2026 in Dallas eine Rolle. Der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, argumentierte in einer Pressekonferenz am Dienstag, das Gesetz greife die zentralen Anliegen der Wähler auf. Schumer hingegen warf der republikanischen Führung vor, eine Verfahrensabstimmung inszeniert zu haben, um gefährdeten Amtsinhabern zu helfen. Die republikanischen Senatoren Pete Ricketts aus Nebraska und Jon Husted aus Ohio, die beide in knappen Wiederwahlkämpfen stehen, halfen, das Gesetz auf den Weg zu bringen. Nach der gescheiterten Verfahrensabstimmung am Mittwoch reisten die Abgeordneten aus Washington ab, um in ihren jeweiligen Bundesstaaten Wahlkampf zu machen.

Washington · Dallas
Chuck SchumerJohn ThuneAlex PadillaPete RickettsJon Husted
United StatesWashington, D.C.Ohio

3 Quellen

  • Bill to limit stock trading in US Congress blocked in Senate
    Reuters·vor 1 Std.
  • Senate Democrats block House-passed bill restricting member stock trading
    POLITICO·vor 1 Std.
  • Lawmaker Stock Buying Ban Fails in Senate Over Clash on Voter ID
    Bloomberg Business·vor 1 Std.

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft
Konflikte·seit 30. Sept.·akt. vor 2 Std.
© Berliner Zeitung

Russland erteilt Atomwarnung wegen Kaliningrad – NATO sieht keine unmittelbare Bedrohung

Moskau übermittelte ein informelles Non-Paper mit der Warnung, Atomwaffen einsetzen zu können, falls Verbündete Kaliningrad isolieren, und erklärte europäische Waffenfabriken zu potenziellen Zielen, während die NATO in Brüssel ihre defensive Haltung bekräftigte.

Artikel lesen
Konflikte·seit 27. Sept.·akt. vor 2 Std.

Großbritannien sieht iranische Verbindung zu Terrorplan am Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford – USA hinterfragen Kaution für Verdächtige

Der britische Premierminister Andy Burnham erklärte, es gebe starke Hinweise auf eine Verbindung Irans zu einem mutmaßlichen Plan in RAF Fairford, wo fünf Männer festgenommen und anschließend unter strengen Auflagen gegen Kaution freigelassen wurden.

Artikel lesen
▶ Pollar-Film·Auswahl der Redaktion·2:34·Energie & Handel

Europäische Kommission erhebt Bearbeitungsgebühr von zwei Euro pro Sendung für Paketimporte aus Nicht-EU-Ländern

Die Europäische Kommission hat eine Bearbeitungsgebühr von zwei Euro pro Artikel für Online-Einkäufe aus Nicht-EU-Ländern festgelegt, die ab dem 1. November 2026 Plattformen wie Shein und Temu betrifft.

aufgenommen am 29. Sept.